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Wilder Westen in Neu Isenburg - HSC mit großem Aufgebot beim Swim In 2016 [09/2016]

Hatten unsere Schwimmer bei den Bezirksmeisterschaften in Neu Isenburg noch mit frostigen Temperaturen zu kämpfen, so hatte Petrus endlich ein erbarmen und verwöhnte uns am ersten September Wochenende mit tollen sommerlichen Temperaturen. Unter diesen Voraussetzungen stand einem ereignisreichen Wochenende im Freibad Neu Isenburg nichts im Wege. So machten sich unsere 43 Teilnehmer im Alter von 6 bis 16 (+ ein Oldie als Aufsicht;-)) am Freitag mit Zelten, Isomatten und allem was man so braucht für ein Wochenende im Freibad, auf in den Süden Frankfurts. Da mittlerweile 90 % der Zelte zur sogen. Wurfzeltkategorie gehören, war alles schnell aufgebaut und die Kinder konnten sogleich ins angenehm temperierte Nass, um schon mal die Spielgeräte der HSV Schwimmjugend zu testen. Schon in den ersten Stunden stellte sich aber heraus, dass die Sprungtürme in diesem Jahr für unsere Athleten die Hauptattraktion werden sollte... Zum Glück drückte die Aufsicht alle beide Augen zu und so stand akrobatischen Formationen von 3 und mehr Springern gleichzeitig nichts im Wege und so mancher von den Kleinen sprang sogar das erste Mal vom "5er".

Nachdem die ersten Kalorien verbrannt waren, hieß es Essen fassen und der überwiegende Teil nutze die bereit gestellten Grills um sich mitgebrachte Würstchen und andere leckere Sachen zu grillen. Gut gestärkt ging es dann wieder ins Wasser, wo zu Discoklängen bis 22.00 Uhr Action angesagt war. Wer keine Lust mehr hatte konnte sich im großen Festzelt den Film Luky Luke anschauen. Da sich das sogen. "Nachtschwärmer Treff", wo sich traditionell die etwas Älteren abends treffen, direkt neben unserer kleinen Zeltstadt befand, war an eine Nachtruhe aber auch später nicht zu denken und während die Kleinen tapfer in ihre Schlafsäcke krochen, machte der überwiegende Teil konsequenterweise die Nacht zum Tag und beteiligte sich an Karaoke und einer wohl nicht so ernst gemeinten Single Börse. Gegen ein Uhr waren dann aber wohl alle, immer noch als Single;-), im Bett.

Am nächsten Morgen sah man folgerichtig schon die ersten etwas müden Gesichter aus den Zelten kriechen. Aber da die Sonne schon über uns strahlte und das Frühstück aufgetischt war, fiel das Aufstehen doch nicht schwer. Samstagvormittags finden traditionell die Workshops statt. Die großen Jungs haben immer eine einfache Strategie, sie melden sich als Rudel bei einer Sportart, diesmal Handball, an und wissen, dass das dann schon nach ihren Vorstellungen laufen wird. Die Mädchen widmen sich lieber den Künsten und beteiligten sich in diesem Jahr bei Loom Bänder knüpfen, T-Shirts batiken, Meerjungfrauenschwimmen usw.

So war der Vormittag schnell rum und nach einem leckeren Mittagessen mit Spaghetti Bolognese konnten alle wieder schwimmen und vor allem springen. Auf die angebotene Stadtralley verzichteten wir, da das Wetter doch zu gut war. Stattdessen nutzen viele als Pause vom Wasser das jedes Jahr wieder angebotene aktiv Bingo und versuchten sich passend zum Motto im "Bullriding". So ging der Nachmittag schnell rum und nach dem Abendessen trafen sich alle 700 Teilnehmer zum Abmarsch in die Stadthalle für den bunten Abend. Hatte man diesen im letzten Jahr noch sehr langatmig gestaltet, so war er in diesmal erfrischend kurz, so dass schon um 21.00 Uhr mit der Disco begonnen werden konnte. Da Schwimmer ja trotzdem nicht immer begeisterte Tänzer sind, entschied sich die Hälfte unseres Teams für den Rückweg, während die andere noch eine Stunde das Tanzbein schwingen konnte, oder zumindest anderen dabei zuschaute;-). Danach schliefen dann alle doch etwas schneller ein, als noch am ersten Tag.

Der Sonntag brachte dann etwas Regen, was bei einigen die Motivation für die Lagerolympiade dämpfte. In Gruppen von 4 bis 7 Teilnehmern galt es verschiedene Spielstationen zu absolvieren. Hier ging es um Kraft, Geschick und Teamwork. Trotz des Regens taten sich einige unserer Kinder zu Teams zusammen. Allen voran die großen Jungs, die unter dem Namen "Rutschverbot", das hatten sie sich am Tag zuvor "verdient", mit Siegambitionen ins Rennen gingen. Daraus wurde zwar nichts, aber Spaß hatten sie trotzdem. So wie auch die anderen Teams, darunter auch die ganz kleinen Mädchen, die sich als "bffe= best friends for ever" an den Spielen beteiligten. Das war ein gutes Motto für das ganze Wochenende, welches sich langsam dem Ende neigte. Nach einem letzten Mittagessen wurden die müden "Krieger" von ihren Eltern abgeholt und hatten noch den halben Tag, um sich zu erholen, Erlebtes zu verarbeiten und sich auf den Alltag vorzubereiten.

Ein großer Dank gilt der Schwimmjugend, die mit viel Aufwand und Engagement diesen Event ausrichtet und natürlich an den Neu-Isenburger Schwimmverein, der mit ganz vielen Helfern zu einem guten Gelingen beitrug.

(ein Bericht von Sabine Büscher)