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Hessische Kurzbahn Jahrgangsmeisterschaften  [11/2015]

Tag 1 in Fulda

Mit insgesamt 17 Startern ging der Hofheimer Schwimmclub dieses Jahr bei den Hessischen Meisterschaften der jüngeren Jahrgänge an den Start. Die Trainer Karin Grebe und Eugen Matschilski hatten neue Bestzeiten und Top-6-Platzierungen als Ziele vorgegeben.

Als erste ging Stella Lentge über 200m Freistil ins Wasser. Mit ihren sehr ordentlichen 2:54,7 Minuten gelang ihr ein guter Start in den Wettkampf. Bei den Jungen gingen zunächst Leon Bucklitsch und Leander Fioriolli an den Start, dann Ian Zuber und Julian Birkel. Leon konnte sich um knapp eine Sekunde verbessern und benötigte 2:42,05 Minuten. Leander kam in hervorragenden 2:32,00 Minuten (über 7 Sekunden Bestzeit) ins Ziel, was am Ende Platz 7 bedeutete, Ian und Julian konnten nicht ganz an ihre Bestzeit heranschwimmen und kamen in guten 2:24,65 Minuten und 2:22,92 Minuten ins Ziel.

Nach dem insgesamt gelungenen Start in den Wettkampf standen die 100m Brust auf dem Programm. Für die Mädchen gingen Jette Dollak und Emma-Lena Nachtigall an den Start. Jette konnte mit einer neuen Bestzeit von 1:41,75 Minuten sehr zufrieden sein, aber auch Emma zeigte eine starke Leistung und blieb in 1:36,23 Minuten nur knapp über ihrer Bestzeit. Bei den Jungen gelang es Pablo Kohlmann Garcia die erste Medaille aus dem Becken zu fischen. In 1:22,84 Minuten wurde er in toller neuer Bestzeit Dritter. Jan Erfort im Jahrgang 2005 und David Lehr im Jahrgang 2004 konnten ebenfalls überzeugen. Jan blieb in 1:41,10 Minuten nur knapp über seiner Bestzeit und David erreichte Platz 8 mit exakt seiner bisherigen Bestzeit von 1:32,65 Minuten.

Nach langer Verletzung ging Johanna Walch über 200m Rücken an den Start. In sehr guten 2:46,32 Minuten wurde Sie hier Sechste. Fast schon traditionell viele Starts bei den Jungen mit Daniel Wolafka, Leon Bucklitsch, Aeneas-Leander Laun, Eren Düvenci, Jakob Striebeck und Henry Graf waren gleich sechs Schwimmer qualifiziert. Daniel schwamm eine sehr gute neue Bestzeit in 3:02,12 Minuten. Auch Leon und Aeneas blieben in 2:57,48 und 2:56,49 Minuten nur knapp über ihren Bestzeiten. Deutlich steigern konnten sich Eren. Er unterbot in 2:49,47 Minuten erstmals die 2:50-Minuten-Grenze. Jakob, der länger nicht mehr auf dieser Strecke unterwegs war, blieb gleich neun Sekunden unter seiner alten Bestzeit und landete auf dem undankbaren vierten Platz. Mit 2:32,17 Minuten fehlten gerade mal drei Zehntel zu Edelmetall. Den ersten Titel nach Hofheim holte Henry Graf, der sich mit 2:23,41 Minuten nicht nur die Goldmedaille holen, sondern auch eine sehr gute neue Bestzeit schwimmen konnte.

Es folgten 100m Schmetterling, hier waren alle vier qualifizierten Mädchen am Start. Jette Dollak schwamm eine tolle Bestzeit in 1:43,70 Minuten, auch Emma-Lena Nachtigall war gut unterwegs und schlug nach 1:44,96 Minuten an. Zunächst gelang es dann Stella Lentge in 1:27,31 Minuten gleich drei Sekunden schneller als bisher anzuschlagen und damit Dritte zu werden. Zwei Läufe später war Johanna Walch an der Reihe, die mit sehr guten 1:17,95 Minuten ebenfalls Dritte wurde. Bei den Jungs gab es durch Leander Fioriolli, Aeneas-Leander Laun und David Lehr weitere persönliche Rekorde, die sehr starken 1:26,70 Minuten bedeuteten Platz 6. David und Aeneas kamen nach 1:34,01 Minuten und 1:37,58 Minute ins Ziel. Eine erneut starke Leistung lieferte Jakob Striebeck ab, 1:13,98 Minuten bedeuteten neue Bestzeit, aber leider wieder „nur“ Platz 4, dieses Mal 24 Hundertstel hinter dem Dritten. Starke 1:18,89 Minuten und sehr gute 1:14,27 Minuten von Julian Birkel und Ian Zuber (beides persönliche Rekorde) rundeten das gute Ergebnis ab.

Zum Ende des ersten Abschnitts wurde dann noch die bisher fehlende Medaillenfarbe gewonnen, die 4x50 m Freistilstaffel mit Johanna Walch, Leon Bucklitsch , Stella Lentge und Leander Fioriolli wurden in 2:10,69 Minuten sehr gute Zweite hinter dem TV Wetzlar.

Nach der Mittagspause standen zunächst die 400m Freistil auf dem Programm. Pablo Kohlmann- Garcia, Eren Düvenci und Ian Zuber hingen ins Wasser, alle blieben deutlich unter ihren bisherigen Bestzeiten: Pablo in 5:14,96, Eren in 5:18,01 und Ian in 5:00,65 Minuten boten sehr gute Leistungen.

Als nächstes standen dann die im Rahmen der Mehrkämpfe zu absolvierenden Beine-Übungen auf dem Programm, es ging mit 50 m Kraul los. Stella Lentge ging als Erste ins Wasser, in 51,03 Sekunden belegte sie Rang 6. Bei den Jungen ging zunächst Leon Bucklitsch an den Start, er wurde in 46,00 Sekunden sehr guter Zweiter. Julian Birkel benötigte gute 45,35 Sekunden. Auf der Rückenstrecke war bei den Mädchen wieder Johanna Walch an der Reihe. Sie zeigte eine überragende Leistung und gewann mit mehr als zwei Sekunden Vorsprung diesen Wettkampf. Bei den Jungen gingen Daniel Wolafka, Aeneas-Leander Laun und Leon Bucklitsch an den Start. Alle drei erreichten für sich gute Leistungen Daniel benötigte 52,18, Aeneas 1:00,32 und Leon 54,42 Sekunden. Im Jahrgang 2003 benötigte Eren Düvenci 53,14 Sekunden und Jakob Striebeck 40,66 Sekunden. Jakob zeigte damit mit Abstand die beste Leistung, so dass er im Dreikampf weiter auf eine Medaille hoffen darf. Henry Grafs abschließende 40,59 bedeuteten Platz 3.

Am Ende des Tages standen dann noch die 200m Lagen auf dem Programm, Stella Lentge konnte sich noch einmal auf sehr gute 3:07,40 Minuten steigern und wurde damit Siebte. Bei den Jungen wussten sich Leander Fioriolli in 2:54,35 Minuten, Jakob Striebeck in 2:40,43 Minuten als Fünfter und Pablo Kohlmann Garcia in 2:43,10 als Siebter sehr deutlich zu steigern, während David Lehr und Henry Graf nicht mehr ganz ihr Leistungsniveau abrufen konnten. David benötigte immer noch sehr ordentliche 3:07,78 Minuten und Henry gute 2:33,94 Minuten.

Tag 2 in Fulda

Nachdem sich am Abend ein Großteil des Teams bei Schnitzel und Pommes Frites im nahegelegenen Hotel gestärkt hatte, standen am zweiten Tag zunächst die 200m Schmetterling auf dem Programm.
Leander Fioriolli ging als Erster ins Rennen. Seine neue hervorragende Bestzeit von 3:14,42 Minuten bedeutete Platz Vier und gab auch gleich die Marschroute für den heutigen Tag vor, Bestzeiten und gute Platzierungen.
Als nächstes starteten Julian Birkel, Ian Zuber und Jakob Striebeck - alle konnten überzeugen. Jakob wurde erneut unglücklicher Vierter in sehr guten 2:44,41 Minuten, Ian konnte sich deutlich auf 2:43,75 Minuten steigern, wurde damit Siebter, und Julian knackte die drei Minuten, 2:58,75 Minuten bedeuteten ebenfalls eine neue Bestzeit.

Anschließend stand die letzte Rückenstrecke auf dem Programm. Über die 100m gingen Stella Lentge und Johanna Walch an den Start. Stella benötigte in neuer Bestzeit 1:30,12 Minuten. Johanna fischte ihren zweiten Titel aus dem Becken - 1:15,39 Minuten bedeuteten den ersten Platz und am Ende auch noch den Sieg in der Rückendreikampfwertung.

Danach hatte Ole Hellmold seinen einzigen Start, in 1:35,83 Minuten zeigte er eine sehr ordentliche Leistung. Es folgten im Jahrgang 2004 Daniel Wolafka, Aeneas-Leander Laun und Leon Bucklitsch, Aeneas schwamm in 1:25,08 Minuten neue persönliche Bestzeit, Daniel zeigte eine sehr ordentlich Leistung und benötigte 1:28,51 Minuten. Leon Bucklitsch erreichte in neuer Badehose 1:19,27 Minuten, was einen sehr guten siebten Platz (über 100m Rücken und im Dreikampf) und eine sehr deutliche Steigerung der bisherigen Bestzeit bedeutete. Und dann war es endlich soweit, nach drei vierten Plätzen gelang es Jakob Striebeck in 1:12,34 Minuten als Dritter anzuschlagen und damit seine erste Medaille zu gewinnen. Wenig später war dann klar, dass dies auch den Titel im Rückendreikampf bedeutete. Ian Zuber erzielte in 1:14,96 Minuten eine erneute persönliche Bestzeit. Dann war Henry Graf an der Reihe - der persönliche Rekord von 1:07,52 Minuten bedeutete Platz Drei. Der knappe Rückstand von 1/100 und 15/100 auf die vor ihm liegenden Plätze rief eine gewisse Enttäuschung hervor, die aber nur kurz währte, da dies Rang 2 in der Dreikampfwertung bedeutete.

Über 200m Brust ging dann erstmals an diesem Tag Jette Dollak an den Start, ihre 3:30,47 Minuten waren eine hervorragende neue Bestzeit. Die zweite Starterin in dieser Disziplin war Emma-Lena Nachtigall, sie schlug in guten 3:28,41 Minuten an. Jan Erfort hatte anschließend seinen zweiten Start, den er in neuer Bestzeit (3:38,73 Minuten) beendete. Auch David Lehr konnte seine gute Form bestätigen, seine 3:20,45 Minuten waren ebenfalls eine neue Bestleistung. Dann war Pablo Kohlmann-Garcia an der Reihe, in einem spannenden Rennen verwies er den Konkurrenten aus Weiterstadt in die Schranken und gewann in 2:50,51 Minuten mit 19/100 Vorsprung den Titel.

Über 100m Freistil zeigte Johanna Walch in 1:10,30 Minuten eine gute Leistung. Bei den Jungs waren dann Leander Fioriolli, Leon Bucklitsch, Eren Düvenci sowie Julian Birkel und Henry Graf am Start. Die beiden 2004er erreichten beide neue Bestzeiten (Leander 1:09,89 Minuten – Platz 8 und Leon 1:11,27 Minuten). Eren Düvenci schwamm erstmals unter 1:08 Minuten, Julian in sehr guten 1:04,79 und auch Henry konnte in 1:02,87 überzeugen.

Zum Abschluss des Abschnitts stand dann noch die 4x50 Lagen-Mixed Staffel auf dem Programm. Johanna Walch, David Lehr, Stella Lentge und Leander Fioriolli holten in 2:29,04 Minuten den nächsten Podestplatz, in dem sie mit einer starken Leistung Dritte wurden.

Im vierten Abschnitt standen dann noch die kurze und lange Lagenstrecke sowie die Beine-Wettkämpfe in Schmetterling und Brust auf dem Programm. Emma-Lena Nachtigall zeigte auch beim Start über die 100m Lagen eine gute Leistung und blieb mit 1:32,83 Minuten nur ganz knapp über ihrer Bestzeit. Als nächstes war dann Johanna Walch an der Reihe: 1:21,69 Minuten waren hier nochmal eine ordentliche Leistung und auch Leander Fioriolli überzeugte in 1:23,23 Minuten nochmals mit einer Bestleistung. Henry Graf, der letzte Starter über 100m Lagen, wurde dann in sehr guten 1:09,54 Minuten Dritter (seine vierte Medaille an diesem Wochenende).

Nun stand die Entscheidung in den Brust- und Schmetterlingsmehrkämpfen an, Jette Dollak und Stella Lentge machten den Anfang. Stella kam über 50m Schmetterling-Beine in 55,68 Sekunden und Jette in 1:01,07 Minuten ins Ziel. Stella erreichte damit noch einen guten fünften Platz. Bei den Jungen waren Leander Fioriolli, Ian Zuber, Julian Birkel und Jakob Striebeck am Start. Julian benötigte 47,66 Sekunden, Ian 53,97 Sekunden, Leander 1:00,06 Minuten und Jakob 53,46 Minuten. Dies bedeutete für Jakob noch die fehlende Silbermedaille, Leander wurde Vierter, ebenso wie Ian Zuber.

Bei den Brustbeinen war noch einmal Jette Dollak am Start, sie benötigte 55,10 Sekunden. Ihren letzten Start hatte auch Emma-Lena Nachtigall, in 57,61 Sekunden kam sie ins Ziel. Für die beiden jungen Starterinnen bedeutete dies am Ende Platz 6 und 7. Jan Erfort, David Lehr und Pablo Kohlmann-Garcia gingen in der männlichen Konkurrenz an den Start. Jan kam in 58,63 Sekunden ins Ziel. David wurde Fünfter in 53,43 Sekunden und Pablo wurde in 49,31 Sekunden Dritter. Für David gab es dadurch eine weitere Top-6-Platzierung: er wurde Fünfter im Dreikampf. Pablo komplettierte seine Medaillensammlung mit Platz Zwei im Dreikampf und Jan endete auf Platz Acht.

Als letztes gingen dann noch drei Jungen über 400m Lagen an den Start, Pech hatte Aeneas-Leander Laun, der nach gutem Rennen disqualifiziert wurde, weil ein Wendenfehler beobachtet wurde. Pablo Kohlmann Garcia rundete sein erfolgreiches Wochenende mit einem sechsten Platz und sehr guten 5:45,22 Minuten ab und auch Julian Birkel steigerte sich im letzten Rennen zu einer sehr guten neuen Bestzeit von 5:46,60 Minuten. So konnten die Trainer Karin Grebe und Eugen Matschilski am Ende sehr zufrieden sein. Mit 5 Titeln, 4 zweiten und 7 dritten Plätzen mehreren Top-6-Platzierungen und zahlreichen persönlichen Bestleistungen waren die jungen Sportler zum Höhepunkt der Saison in sehr guter Form.

Allen einen herzlichen Glückwunsch zu den gezeigten Leistungen.

Autoren: Stefan Lehr, Volker Kemmerer