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Bronze für Jana Hellenschmidt bei DJM 2015  [06/2015]

Vom 02. bis zum 06. Juni 2015 traf sich die nationale Elite des Schwimmnachwuchses in der Schwimm- und Sprunghalle Europasportpark in Berlin. Auch der Hofheimer SC um Trainer Volker Kemmerer war mit 7 Aktiven vertreten. Neben den „Routiniers“ Christina Lehr, Jana Hellenschmidt, Sara Rizzetto, Carolina Walch und Noah Lars Gerullis waren die beiden DJM-Neulinge Ester Rizzetto und Moritz Kolenbrander in der Hauptstadt dabei.
Im Folgenden sind einzelnen die Tagesberichte aufgeführt:

DJM 2015 - Tag 1 - Vorläufe

Noch etwas müde von der Anreise am Vortag begannen die jungen Hofheimer Schwimmerinnen pünktlich um 07.15 Uhr mit dem Einschwimm-Programm. Die Müdigkeit wurde erfolgreich abgeschüttelt und die Damen waren bereit für die Vorläufe.

Bereits um 08.46 Uhr stieg der DJM-Neuling Ester Rizzetto auf den Startblock und eröffnete über 100m Freistil die nationalen Titelkämpfe für den HSC. Trotz etwas zu verhaltenen Frequenzen auf den ersten Bahn und einer suboptimalen Wende lag sie nach 50m mit 29,27 Sekunden genau auf Kurs. Auf der zweiten Bahn erhöhte Ester die Frequenz und sprintete in 1:00,61 Minuten zu einer neuen Bestzeit und belegte einen guten 18. Platz. Jana Hellenschmidt und Christina Lehr hatten sich die Finalqualifikation als Ziel gesetzt. Jana kam nach ruhigen 25m sehr gut ins Rennen und wendete nach 28,70 Sekunden. Lediglich auf den letzten 10m nahm sie die Frequenz leicht raus und sicherte sich nach 58,96 Sekunden als Sechstschnellste den Finaleinzug. Christina legte einen sehr guten Start hin, agierte dann jedoch etwas zögerlich auf den ersten 50m. Gewohnt stark schwamm sie die zweite Rennhälfte in 29,74 Sekunden. Mit einer sehr guten Endzeit von 58,41 Sekunden platzierte sie sich als Siebte für den Endlauf.

Über 400m Lagen traten Ester Rizzetto, Carolina Walch und Jana Hellenschmidt an. Ester konnte erneut eine neue Bestzeit vorweisen. Gesundheitlich leicht angeschlagen fehlte ihr der Mut nach sehr guten 100m Schmetterling (1:10,71 Minuten) die Rücken- und Brustteilstrecke offensiver anzugehen und die Frequenzen zu erhöhen. Auf der abschließenden Freistilteilstrecke zeigte sie ihre Fähigkeiten und schlug nach guten 5:20,33 Minuten auf Rang 15 an. Carolina präsentierte sich in guter Verfassung. Den grippalen Infekt während der Süddeutschen Meisterschaften scheint sie überwunden zu haben. Mit 5:18,53 Minuten blieb sie knapp eine Sekunden über Bestzeit und konnte sich souverän als Fünftschnellste für das Finale qualifizieren. Jana schwamm sich in eine gute Ausgangsposition für das Jahrgangsfinale. Als Drittschnellste aus den Vorläufen wird sie den Kampf um die Medaillen annehmen. Die geschwommenen 5:08,93 Minuten muss sie dafür jedoch deutlich unterbieten.

DJM 2015 - Tag 1 - Finalabschnitt

An Tag 1 der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften konnte der HSC 4 Finalteilnahmen verbuchen. Für das 400m Lagen Finale qualifizierten sich Carolina Walch und Jana Hellenschmidt. Im 100m Freistil Finale gingen Christina Lehr und erneut Jana Hellenschmidt an den Start. Bei allen vier Final-Starts konnten sich die HSC-Damen im Vergleich zum Vorlauf steigern.

Zuerst durfte Carolina über 400m Lagen um die Plätze kämpfen. Den Fokus setzten Trainer Kemmerer und Carolina auf die Brust-Teilstrecke, die im Vorlauf noch nicht optimal verlief. Auch die letzte Teilstrecke (Kraul) verlief deutlich besser. Mit 5:17,46 Minuten blieb sie nur 2 Zehntel über Bestzeit und belegte einen sehr guten vierten Platz. Im folgenden Finallauf sprang Jana ins Wasser. Sie befolgte die offensive Marschroute und lag nach 100m auf Rang 3. Nach ihrer Paradedisziplin, dem Rückenschwimmen, wendete sie als Erste, bevor das Brustschwimmen folgte. Leider verlor sie hier auf die Konkurrenz wichtige Sekunden, die sie trotz starker letzter 100m Kraul nicht mehr aufholen konnte. Dennoch verbesserte sie ihren eigenen Vereinsrekord um knappe 2 Sekunden auf 5:05,04 Minuten und gewann souverän Bronze. Gute eineinhalb Stunden später stand Jana über 100m Freistil im Finale. Ein deutlich besserer Start als im Vorlauf sorgte für eine hohe Anfangsgeschwindigkeit. Auch eine aktivere Wendenausführung und eine höhere Frequenz auf den letzten 25m sorgten für eine Verbesserung auf 58,79 Sekunden und einen sehr guten sechsten Platz. Christina ging im Juniorinnen-Finale der Jahrgänge 97 und 98 an den Start. Ein sehr guter Start und deutlich mehr Tempo auf den zweiten 25m sorgten für eine 50m Zwischenzeit von 28,07 Sekunden (Vorlauf 28,67 Sekunden). Es folgte eine schnelle Wende mit gutem Übergang ins Schwimmen. Lediglich auf dem letzten 10m wurden Christinas Armzüge kürzer und hektischer und verhinderten eine noch bessere Zeit. Mit 58,16 Sekunden blieb sie gerademal 1 Zehntelsekunde hinter ihrer Bestzeit zurück, die sie bei einem perfekten Rennen vor dreieinhalb Wochen in Luxembourg aufstellen konnte und belegte einen sehr guten siebten Platz in der Juniorinnen-Wertung (Platz 4 im Jahrgang).
Alles in allem ein gelungener Tag 1. Die angereisten Sara Rizzetto und Moritz Kolenbrander absolvierten eine 60-minütige Trainingseinheit und werden am zweiten Tag ins Wettkampfgeschehen eintreten.

DJM 2015 - Tag 2 - Vorläufe

Erneut trafen die Hofheimer Schwimmerinnen und Schwimmer zu früher Stunde in der Schwimm- und Sprunghalle Europasportpark ein, um sich auf die Vorläufe des zweiten Wettkampftages vorzubereiten.

Über 400m Freistil gingen Ester und Sara Rizzetto, sowie Jana Hellenschmidt an den Start. Zudem sprangen Carolina Walch (200m Brust) und Moritz Kolenbrander (100m Rücken) über ihre Hauptstrecken ins Berliner Wettkampfbecken.

Den Anfang machten die Zwillinge Ester und Sara über 400m Freistil. Ester schwamm mit sehr niedrigen Frequenzen und kam daher nicht richtig auf Touren. Vor allem an den Wenden fehlte ihr die nötige Spritzigkeit, um die ein oder andere Sekunde gut zu machen. Mit 4:45,28 Minuten blieb sie knapp drei Sekunden hinter ihrer Bestzeit zurück und belegte Platz 21. Auch Sara wirkte noch etwas müde und agierte sehr zurückhaltend. Erst auf den letzten 50m intensivierte sie den Beinschlag, erhöhte die Frequenz und lag dadurch besser auf bzw. im Wasser. Mit einer Zeit von 4:47,63 Minuten belegte sie Platz 23. Am dritten Wettkampftag stehen für Sara die 200m Freistil auf dem Wettkampf-Programm. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ heißt das Motto bei ihrem zweiten und letzten Start bei den diesjährigen DJM. Jana schwamm ein engagiertes und sehr gleichmäßiges Rennen. Lediglich der sechste 50er war etwas zu langsam. Als Jahrgangs-Fünfte mit einer Zeit von 4:31,28 Minuten (Vereinsrekord) wird Jana im Finale um die Plätze kämpfen und versuchen die 4:30 Minuten zu knacken.
Über ihre Hauptstrecke, den 200m Brust, lief es bei Carolina leider nicht gut (2:45,98 Minuten – Patz 15). „Sie verfügt momentan über keine stabile Technik. Zudem scheint ihr der grippale Infekt vor zwei Wochen doch mehr zugesetzt zu haben, als zunächst gedacht“, analysiert Kemmerer. Ein freier Nachmittag soll den Kopf frei machen, damit Carolina an den folgenden Wettkampftagen ohne große Erwartungen und mit viel Spaß an den Start gehen kann.
Das Küken unter den Hofheimern ist Moritz Kolenbrander. Er hatte seine erste Teilnahme bei nationalen Titelkämpfen. Hochmotiviert und furchtlos ging er die 100m Rücken an. Bei 50m wendete er nach 30,23 Sekunden und lag auf Bestzeit-Kurs. Bis 85m konnte er das hohe Tempo halten und brach dann leicht ein. Mit 1:04,02 Minuten verpasste er seinen persönlichen Rekord von den Süddeutschen Meisterschaften um 5 Hundertstel und konnte zufrieden als 17. das Becken verlassen.

DJM 2015 - Tag 2 - Finalabschnitt

Am zweiten Wettkampftag konnte sich Jana Hellenschmidt für das 400m Freistil Finale qualifizieren. Nach Vereinsrekordzeit von 4:31,28 Minuten im Vorlauf war das Ziel die 4:30 Minuten-Marke zu unterbieten. Zusätzlich gab Trainer Kemmerer den Ansporn, dass er bei einer Medaille das Ausschwimmen für Jana übernehmen würde:-)

In einem sehr schnellen Finallauf (die Siegerzeit betrug 4:14,54 Minuten!) konnte Jana bereits nach 100m eine gute Sekunde auf ihr Rennen im Vorlauf gut machen. Bei 200m waren es bereits knappe 2 Sekunden. Das hohe Anfangstempo konnte Jana nicht ganz halten, erreichte jedoch mit starken letzten 100m ihr gesetztes Ziel. 4:29,77 Minuten bedeuteten am Ende Vereinsrekord und Platz 7 im Jahrgang. Trainer Kemmerer freute sich über die sehr gute Leistung, war aber auch zu gleich erleichtert, dass er nicht ins Wasser musste :-)

Am dritten Meisterschaftstag gehen die HSC-Athleten 7-mal an den Start. Der freie Nachmittag und das gemeinsame Abendessen beim Mexikaner haben bereits erkennbar neue Kräfte freigesetzt!

DJM 2015 - Tag 3 - Vorläufe

Und täglich grüßt das Murmeltier: 06.30 Uhr Frühstück, dann 07.15 Uhr einschwimmen. Auch Tag 3 der Meisterschaften läuft nach dem gleichen Schema ab. Diesmal standen sieben Starts auf dem Programm der HSC’ler. Den Beginn machte Jana Hellenschmidt über 50m Rücken. Über 200m Freistil sprangen Sara Rizzetto, Christina Lehr und Jana Hellenschmidt ins kühle Nass der SSE. Es folgten Ester Rizzetto, Carolina Walch und erneut Christina Lehr über 100m Schmetterling.

Über die 50m Rücken-Sprintstrecke hatte Jana Hellenschmidt geringe Chancen auf eine Finalteilnahme. Eine schnelle Tauchphase und sehr gute erste 25m reichten jedoch nicht für die Qualifikation. Auf den letzten 10m konnte sie die Frequenz nicht halten und hatte keinen guten Anschlag. Den Vorteil der neuen Rückenstarthilfe konnte Jana noch nicht nutzen. Für den morgigen Start über 100m Rücken gibt es dann noch Optimierungsmöglichkeiten.

Gleich drei Hofheimerinnen sprangen über 200m Freistil ins Wasser. Sara Rizzetto machte den Anfang. Beherzt startete sie ins Rennen lag nach 100m lag sie gute 2 Sekunden über Bestzeitkurs. Bis 175m konnte sie das Tempo halten und verlor nur auf den letzten 25m an Geschwindigkeit. Mit 2:12,88 Minuten blieb sie 15 Hundertstel hinter ihrer persönlichen Rekord zurück und erreichte Platz 22. Christina Lehr schwamm ein souveränes Rennen. Eine gelungene Renneinteilung bescherte ihr einen neuen Saisonrekord. Ihre Bestmarke verfehlte sie in 2:08,75 Minuten nur knapp und landete auf dem undankbaren 11. Platz. Jana Hellenschmidt präsentiert sich weiter in guter Verfassung über die „längeren“ Distanzen. Ein gutes Rennen bedeutete die Qualifikation als Vierte für das Jahrgangsfinale.

Eine weitere Bestzeit konnte Ester Rizzetto über 100m Schmetterling schwimmen. Die offensive Herangehensweise wurde am Ende mit Platz 19 und einer Zeit von 1:06,85 Minuten belohnt. Lediglich die Beinarbeit auf den letzten 15m hätte noch besser sein können. Unbeschwert sprintete Carolina Walch auf sehr gute 1:07,16 Minuten. Wäre der „Verschlucker“ auf den letzten Armzügen nicht gewesen, wäre sie wohl Bestzeit geschwommen. Den Abschluss machte Christina Lehr. Auf den ersten 50m machte sie ein sehr gutes Rennen. Leider fand sie nach der Wende nicht mehr richtig in den Rhythmus und auf den letzten Metern kam der Beinschlag nicht mehr so kraftvoll. Im Vergleich zu den Süddeutschen konnte sie sich damit erheblich steigern.

DJM 2015 - Tag 3 - Finalabschnitt

Auch am dritten Wettkampftag konnte sich der HSC für den Finalabschnitt qualifizieren. Nach sehr guten 2:07,02 Minuten wollte Jana Hellenschmidt im Finale über 200m Freistil die 2:06 Minuten unterbieten. Bis 75m war Jana genauso schnell wie im Vorlauf unterwegs. Doch dann drehte Jana auf und erhöhte die Frequenz. Bei der Halbzeitwende (100m) traf sie die Wand leider nicht optimal und musste einige Zehntel liegen lassen. Unbeeindruckt drückte sie weiter aufs Tempo und legte einen sehr guten Endspurt hin. Die schnellen letzten 50m (31,4 Sekunden) sorgten für sehr gute 2:06,25 Minuten und Platz 5 im Jahrgang.

DJM 2015 - Tag 4 - Vorläufe

Am vierten Tag der nationalen Titelkämpfe hieß es erneut 06.00 Uhr Aufstehen, 06.30 Uhr Frühstücken und 07.15 Uhr Einschwimmen. Fünf Aktive durften insgesamt 10 Einzelstarts absolvieren.
Den Beginn machte Sprinterin Christina Lehr über 50m Freistil. Ein gutes Rennen mit leichten Schwächen auf den letzten 10m beendete sie nach 27,12 Sekunden und zog als Vorlaufsiebte ins Juniorinnen-Finale ein. Der am Vortag angereiste Noah Lars Gerullis durfte das erste Mal in Berliner Wettkampfbecken. Aufgrund zu niedriger Frequenzen verlor er im Laufe der Strecke leicht den Rhythmus und benötigte für die 50m Rücken 29,27 Sekunden. Über die doppelte Rückendistanz ging Jana Hellenschmidt an den Start. Mit sehr guten 32,50 Sekunden nach 50m war sie auf Bestzeitkurs. Doch langsam machten sich die harten Wettkampftage bemerkbar. Mit 1:07,67 Minuten war sie knapp eine Sekunde über Bestzeit und belegte Platz 10, der zur Finalteilnahme berechtigte.
Aufgrund der guten Chancen bei den folgenden 200m Lagen entschieden Trainer und Athletin für die Abmeldung vom Rückenfinale. Auch Moritz Kolenbrander durfte heute über eine Rückenstrecke starten. Die „lange“ Strecke ging Moritz hoch motiviert an und konnte das Tempo nicht halten. Die einzelnen 50m Zeiten (30,7 – 35,8 – 37,5 - 37,3) ergaben eine 2:21,37 Minuten. 200m Lagen waren eine beliebte Strecke bei den jungen Hofheimerinnen. Ester Rizzetto verbesserte ihren persönlichen Rekord um 1,7 Sekunden auf 2:28,63 und belegte einen sehr guten 13.Platz. Carolina Walch schwamm befreit auf und erzielte ebenfalls eine Bestzeit (2:28,40 Minuten und Platz 15). Jana Hellenschmidt konnte sich im Vorlauf etwas zurückhalten und erreichte souverän als Fünfte das Jahrgangsfinale in 2:24,16 Minuten. Auch Christina Lehr konnte mit einer guten Leistung das Juniorenfinale erreichen. Platz 8 in 2:24,62 Minuten geben Zuversicht für die „Zusatzaufgabe“. Eine neue Saisonbestzeit konnte Noah über 100m Schmetterling. Kräftige Beinarbeit und ein gutes Zusammenspiel von Arme und Beine sorgten für eine gute Wasserlage. Leider funktionierte die Wende und der Übergang nicht 100%ig. Trotzdem zeigte Noah in 59,59 Sekunden, dass er in Zukunft wieder angreifen will. Den Abschluss machte Carolina Walch über 100m Brust, die nach soliden 1:18,65 Minuten anschlug.

Im Finalabschnitt werden Christina Lehr (50m Freistil und 200m Lagen) und Jana Hellenschmidt (200m Lagen) vertreten sein. Viel Erfolg!

DJM 2015 - Tag 4 - Finalabschnitt

Für drei Starts konnten sich Christina Lehr (50m Freistil und 200m Lagen) und Jana Hellenschmidt (200m Lagen) im Finalabschnitt am vierten Meisterschaftstag qualifizieren. Den Anfang machte Christina über 50m Freistil. Wie im Vorlauf startete sie schnell ins Rennen. Die zweiten 25m konnte sie mit gleichbleibender Frequenz die Zuglänge annähernd halten und sich somit auf sehr gute 26,99 Sekunden steigern. In einem starken Teilnehmerfeld belegte sie damit Platz 8 im Juniorinnen-Finale. Einen weiteren achten Platz konnte sich Christina über 200m Lagen erschwimmen. Die leichten technischen Schwächen auf der Rückenteilstrecke konnten Trainer Volker Kemmerer und Athletin beim erneuten Einschwimmen vor dem Finalabschnitt leider nicht beheben. Auf den anderen drei Lagen lieferte Christina jedoch wieder sehr starke Leistungen ab und schlug nach 2:25,13 Minuten an. Jana Hellenschmidt lieferte sich über die gleiche Strecke einen harten Kampf mit der Konkurrenz um die Bronzemedaille. Nach 100m lag sie noch deutlich auf Medaillenkurz, bevor sie auf der noch ungeliebten Brustteilstrecke auf Platz 4 rutschte. Auch ein starker Endspurt Kraulteilstrecke reichte nicht, um sich wieder nach vorne zu schieben. Am Ende blieb in starken 2:22,70 Minuten der undankbare vierte Platz.

DJM 2015 - Tag 5 - Vorläufe

Am letzten Tag der nationalen Titelkämpfe durften Ester Rizzetto und Christina Lehr über 50m Schmetterling ins Berliner Wasser springen. Ester bestätigte ihre gute Form und erzielte ihre fünfte persönliche Bestmarke im sechsten Rennen. Nach Platz 11 (29,71 Sekunden) in der Vorläufen begann nun die Zeit des Wartens, ob sich wenigstents eine Schwimmerin vom Finale abmelden würde, damit Ester den starken Wettkampf mit einer Finalteilnahme krönen konnte. Doch leider blieb die erhoffte Abmeldung aus. Christina Lehr blieb ohne grobe Fehler mit 29,50 Sekunden 7 Zehntel hinter ihrer Bestzeit zurück. Dennoch absolvierte sie ihr bestes 50m Schmetterling-Rennen in der SSE. „Christina war in den letzten Wochen und Monaten schon sehr stark. Leider konnten wir ihre Form zu den DJM nicht noch weiter zuspitzen. Trotzdem absolvierte Christina sehr gute Rennen und darf stolz auf ihre Saison sein“, resümiert Kemmerer.

DJM 2015 - Fazit von Trainer Kemmerer:

„Mit den Leistungen meiner Athleten bin ich sehr zufrieden. Auch wenn es nicht immer zur Saisonbestleistung oder gar persönlichen Rekord gereicht hatte, haben sie immer alles gegeben und um die Plätze gekämpft. In den letzten Wochen und Monaten mussten die Sportlerinnen und Sportler sehr häufig ohne mich trainieren und waren dann teilweise ohne ,echten’ Trainer am Beckenrand und demnach auf sich allein gestellt. Großes Kompliment an die Aktiven für ihre Disziplin und ihr Durchhaltevermögen!“

Autor: Volker Kemmerer