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Weibliche B-Jugend belegt fünften Platz beim DMSJ-Bundesfinale  [11/2014]

Am Wochenende des 15. und 16. November 2014 fand das Bundesfinale des Deutschen Mannschaftswettbewerb im Schwimmen der Jugend (kurz DMS-J) der bundesweit jeweils sechs schnellsten Staffeln in den verschiedenen Altersklassen statt. Bereits zum dritten Mal in Folge gelang es Trainer Volker Kemmerer sich mit mindestens einer Mannschaft für das Staffelfinale auf Bundesebene zu qualifizieren. Nach 2012 war erneut das Essener Hauptbad Austragungsort für den Kampf um Medaillen und Platzierung der besten deutschen Jahrgangsteams.
Als amtierende Hessenmeisterinnen der B-Jugend starteten Sophie Fischer (Jahrgang 99), Jana Hellenschmidt (99), Sonja Lehr (00), Ester und Sara Rizetto (jeweils 99) und Carolina Walch (00) in den Wettkampf. Über die Landesentscheide konnten sich die Hofheimer Damen als bundesweit viertbestes Team für das Finale qualifizieren. Wie schon in den vergangenen Jahren kam die Konkurrenz aus den bärenstarken Leistungszentren und großen Schwimmgemeinschaften, der SG Essen, der SG Mittelfranken, den Wasserfreunden Spandau, vom SC Magdeburg und der SG Bayer.

Als erstes stand die 4x100m Freistil-Staffel auf dem Programm. Trainer Kemmerer vertraute der gleichen Aufstellung wie beim Hessenentscheid: Jana Hellenschmidt schwamm in hervorragenden 58,38 Sekunden an, es folgten Sara Rizzetto (59,91 Sekunden) Sophie Fischer (1:01,26 Minuten) und Ester Rizzetto (59,39 Sekunden), die ebenfalls Topleistungen ablieferten. Die 3:58,94 Minuten bedeuteten einen hervorragenden dritten Platz und eine Verbesserung um knapp zwei Sekunden gegenüber dem Landesentscheid.

Mit der Bruststaffel griffen dann auch Carolina Walch und Sonja Lehr ins Geschehen ein. Als Startschwimmerin fungierte Carolina Walch, die nach soliden 1:14,55 Minuten an Sara Rizzetto übergab, die sich mit 1:17,64 Minuten deutlich steigern konnte. Es folgten Sonja Lehr (1:18,02 Minuten) und Jana Hellenschmidt (1:15,07), die ebenfalls sehr gute Leistujgen besteuern konnten. Am Ende konnten die jungen Hofheimerinnen Platz 5 in 5:05,08 Minuten und eine Verbesserung gegenüber dem Vorkampf um knapp fünf Zehntel verbuchen.

Zum Abschluss des ersten Tages stand die Rückenstaffel auf dem Programm, Jana Hellenschmidt, Sara und Ester Rizetto sowie Carolina Walch wollten noch einmal alles geben, um im Kampf um die Platzierungen 2-5 weiter mitzumischen. Leider konnten die vier Damen den Schwung aus den ersten beiden Staffeln nicht mitnehmen. Jana Hellenschmidt eröffnete mit 1:05,28 Minuten, Carolina Walch legte eine 1:07,49 Minuten nach, Ester Rizzetto schwamm 1:08,84 Minuten und ihre Schwester Sara schlug nach 1:07,81 Minuten an. Knappe fünf Zehntel langsamer als beim Vorkampf bedeuteten dennoch einen guten fünften Platz. Wichtig war zudem, dass man gegenüber Magdeburg wieder Boden gut gemacht hatte und sich am Ende des Tages auf Platz 4 der Zwischenwertung wieder fand. Leider war die Konkurrenz aus Essen, Mittelfranken und Spandau schon um mehr als 10 Sekunden enteilt. Dennoch zeigten sich die Hofheimerinnen kampfbereit für Tag 2.

Nochmal voll motiviert ging es in den zweiten Tag, galt es doch Platz vier zu verteidigen. In der 4x100m Schmetterlingsstaffel begann Jana Hellenschmidt mit einer sehr guten 1:05,27 Minuten, es folgte Sara Rizzetto in 1:06,47 Minuten, darauf ihre Schwester Ester in 1:06,03 Minuten und zuletzt Carolina Walch 1:06,33 Minuten. Alle schwammen am Limit und schafften es, sich mit 4:24,10 Minuten um 1,6 Sekunden gegenüber dem Vorkampf zu steigern. Dies reichte um die Magdeburgerinnen in der Gesamtwertung weiterhin hinter sich zu lassen.

Mit einem Vorsprung von 0,9 Sekunden auf Magdeburg ging es in die alles entscheidende Lagenstaffel. Hier startete Jana Hellenschmidt auf der Rückenstrecke und zeigte eine hervorragende Leistung mit 1:03,56 Minuten und übergab als Erste an Carolina Walch, die auf der Bruststrecke nicht ganz optimal schwamm und quasi zeitgleich mit den Konkurrenten aus Magdeburg nach 1:15,70 Minuten anschlug und an Sara Rizzetto übergab. Sie benötigte für die Schmetterlingstrecke 1:05,98 Minuten und gab einen winzigen Vorsprung von sieben Zehntel an Ihre Schwester Ester weiter, die sich nach großem Kampf in 59,55 auf der Freistilstrecke den Magdeburgerinnen mit 1,4 Sekunden geschlagen geben musste.

So sprang am Ende etwas unglücklich der fünfte Platz heraus. Lediglich 0,5 Sekunden fehlten zu Rang vier. Auch der Bronzerang war mit fünf Sekunden Abstand in Reichweite. Insgesamt ein großartiger Wettkampf bei dem man sich im Konzert der Großvereine sehr gut geschlagen hatte. Die Endzeit von 22:22,33 Minuten bedeutete noch mal eine Steigerung von etwa fünf Sekunden gegenüber dem Vorkampf.

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