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Henry Graf und Pablo Kohlmann-Garcia siegen bei Hessischen Jahrgangsmeisterschaften  [11/2013]

Parallel zu den Hessischen Meisterschaften in Baunatal fanden die Hessischen Jahrgangsmeisterschaften für die weiblichen Jahrgänge 2001-2003 und die männlichen Jahrgänge 1999-2003 in Wiesbaden statt. Im Laufe der Saison könnten sich zehn Sportlerinnen und Sportler des Hofheimer SC für die Titelkämpfe in der Landeshauptstadt qualifizieren. Da jedoch Julian Grebe krankheitsbedingt pausieren musste, konnten die Trainer Zuzana Putalova, Eugen Matschilski und Volker Kemmerer "nur" neun junge Aktive insgesamt 54-mal an den Start schicken. Am Ende eines langen Wochenendes freuten sich die jungen Hofheimer Athletinnen und Athletin über insgesamt acht Gold-, drei Silber- und eine Bronzemedaille, sowie 43 neue persönliche Rekorde und etliche gute Platzierungen.
Für die Jungs qualifizierten sich Eren Düvenci, Pablo Kohlmann-Garcia, Jakob Striebeck (alle 2003), Henry Graf (2002), Patrick und Peter Hellenschmidt (2001) und Moritz Kolenbrander, Leon Müller (2000) für die Meisterschaften.

"Goldkind" des Wochenendes war wieder einmal Henry Graf, der sagenhafte sieben Jahrgangstitel gewinnen konnte. Henry war siegreich über 100m und 200m Freistil, 100m und 200m Rücken, 100m Lagen und in den beiden Disziplinen-Dreikämpfen Freistil und Rücken. In die Wertung für die Dreikämpfe kommen die 50m, 100m und 200m Strecke der entsprechenden Lage. Über die 400m Lagenstrecke am Ende des Wochenendes reichte es dann noch für einen vierten Platz.
Der "Silberbursche" des HSC war Peter Hellenschmidt. Er konnte sich bei den 400m Freistil, 200m und 400m Lagen nach sehr guten Zeiten über Edelmetall freuen. Auch über das weitere Programm konnte Peter glänzen und erzielte neben 6 neuen Bestzeiten noch fünf Top-6-Platzieringen.

Auch die jüngsten Hofheimer Athleten konnten sich auf dem Treppchen platzieren. Pablo Kohlmann-Garcia freute sich nach einem spannenden 200m Brust-Rennen und mit einer Hammer-Zeit von 3:24,07 Minuten über seinen ersten Jahrgangstitel. Zudem konnte Pablo bei allen Starts deutliche Bestmarken schwimmen. Jakob Striebeck schaffte es durch seine sehr gute Leistung über die 50 Rücken und weitere gute Leistungen über die 100m und 200m Rücken auf einen hervorragenden dritten Platz im Dreikampf und freute sich über die Bronzemedaille. Über 100m Rücken und 100m Freistil verpasste er das Podest nur knapp und wurde sehr guter Vierter.
Leider verpasste auch Patrick Hellenschmidt das Podest nur ganz knapp. Nach sehr guten Leistungen über 200m Lagen, 100m Schmetterling und im Dreikampf Schmetterling musste er sich mit der sogenannten "Holzmedaille" zufrieden geben. Den größten Sprung schaffte er über die 200m Brustdistanz, bei der er sich um über 8 Sekunden auf 3:06,88 Minuten verbesserte.

Moritz Kolenbrander platzierte sich immer in den Top-8 und verbesserte seinen persönlichen Rekord in fast jedem Start. Mit den Leistungen dieser Meisterhaften hat er gezeigt, dass er die Hessische Spitze wieder vor Augen hat und, dass im nächsten Jahr wieder mit ihm zu rechnen ist.
Auch Leon Müller konnte viele neue Bestzeiten erzielen und lieferte ein starkes Wochenende ab. Besonders gut waren seine Leistungen über 50m Brust, 50m Rücken und 100m Lagen.
Eren Düvenci konnte sich über 200m Rücken qualifizieren. Leider konnte er seine Aufregung vor dem Start nicht ganz in den Griff bekommen, so dass er seine gute Entwicklung in Laufe des Jahres nicht ganz fortsetzen konnte. Mit einer Zeit von 3:30,43 Minuten blieb er knapp hinter seiner Bestzeit zurück, zeigte sich aber kämpferisch und will im neunen Jahr erneut angreifen.

Als einziges Mädchen konnte sich Paula Dörrhöfer (2003) für die Titelkämpfe qualifizieren. Bei ihren ersten Hessischen Meisterschaften auf der Kurzbahn stieg sie über 100m Brust auf den Startblock. Obwohl Paula gesundheitlich angeschlagen war, blieb sie nach einem beherzten Rennen nur knapp hinter ihrer Bestzeit zurück und belegte einen ordentlichen 12. Rang.

Insgesamt waren das "Trainerteam-vor-Ort" Zuzana Putalova und Eugen Matschilski sehr zufrieden. Trotz der guten und sehr guten Ergebnisse konnten die beiden noch einige Leistungsreserven der jungen Sportlerinnen und Sportler erkennen, die in den nächsten Trainingswochen, -monate und -jahren erarbeitet werden. Viel Spaß dabei!

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