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Erster Wettkampf nach dem Trainingslager gibt Hoffnung für die kommenden Saisonhöhepunkte  [10/2013]

Als Testwettkampf nach dem Trainingslager in den Herbstferien schwammen die Hofheimer Mannschaften vom 25. bis 27. Oktober entweder in Höchst oder Eschborn, um sich auf die unmittelbar anstehenden Kurzbahnsaisonhöhepunkte vorzubereiten. Die Aufteilung wurde von Cheftrainer Kemmerer als notwendig erachtet, da die hohe Anzahl an Meldungen für den Eschborner Wettkampf schon grenzwertig war. Aus diesem Grund starteten die Jahrgänge 2006 bis 1999 in Frankfurt-Höchst und die Jahrgänge 1998 und älter in Eschborn.
Und trotz eines ziemlich langen Wettkampfwochenendes konnten sich die Leistungen sehr sehen lassen und geben Hoffnung für die Saisonhöhepunkte in den kommenden vier Wochen. Die guten Zeiten sorgten und sorgen auch noch für eine besonders gute Stimmung, was in der unmittelbar anstehenden Vorbereitung nicht zu unterschätzen ist. Insgesamt gingen Hofheimer Schwimmer/innen 190 Mal an den Start und kletterten 105 Mal mit Bestzeit aus dem Becken. Zudem wurden zwei neue Vereinsrekorde aufgestellt.


Sehr gute Leistungen über die langen Strecken in Eschborn

Am Freitag wurden die langen Strecken im Eschborner Wiesenbad von insgesamt sieben Schwimmerinnen und Schwimmern absolviert. Selina Müller, Carolina Walch und Sara Rizzetto sprangen bei den 400m Lagen für den HSC ins Wasser. Besonders zu erwähnen ist dabei die sehr starke Leistung von Sara, die die Strecke in einer neuen persönlichen Bestzeit von 5:12,41 Minuten beendete. Auch Carolina Walch schwamm einen neuen persönlichen Rekord von 5:15:87 und steigerte sich somit auch um fast fünf Sekunden.
Die 800m Freistil absolvierten die beiden Herren Scott McClymont und Patrik Putala. Hier stach besonders die Leistung von Scott heraus, welcher mit einer hervorragenden Zeit von 9:35,19 Minuten anschlug. Aufgrund der sehr vielen Starter durften die letzten drei Starterinnen über die 1500m Freistil erst kurz vor 21 Uhr ins Wasser springen. Ester Rizzetto (Jahrgang 99) schwamm die 1500m das erste Mal überhaupt und wurde mit einer grandiosen Zeit von 18:39,78 belohnt. Damit hat sie sich in der deutschen Bestenliste unter den Top 100 platziert und könnte diese Strecke auch bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in vier Wochen absolvieren, sofern sie nicht aus dieser Liste verdrängt wird. Neben Ester startete auch ihre Schwester Sara, die ebenfalls mit einem starken Rennen unter der 19-Minuten-Grenze blieb. Die erwartungsgemäß schnellste Hofheimerin war Ann-Katrin Gerullis, die das Ziel verfolgte, den Vereinsrekord wieder zurück zu erobern, den ihr Jana Hellenschmidt kurz zuvor beim Hofheimer Herbstschwimmen entrissen hatte. Dieses Ziel beflügelte sie und sie ließ auf der gesamten Strecke nicht nach und schlug mit einer hervorragenden Zeit von 18:05,43 an und unterbot den Vereinsrekord um knapp sechs Sekunden und konnte somit ihr Ziel auch erreichen.

Früh am Samstag standen die Hofheimer dann wieder im Eschborner Wiesenbad und zeigten erneut ihr Können. Als erstes sprang Ann-Katrin Gerullis über die 200 Rücken ins Becken und verbesserte sogleich ihren eigenen Vereinsrekord um etwas mehr als eine halbe Sekunde auf 2:19,01 Minuten. Auf derselben Strecke konnte sich auch Patrik Putala verbessern. Er schraubte seine persönliche Bestzeit um drei Sekunden, auf 2:24,49 herunter.
Bei den kürzeren Strecken fehlte den Hofheimern noch ein wenig die Spritzigkeit, welche noch in den nächsten Wochen erarbeitet werden muss. Am Sonntag wurden ebenfalls ordentliche Leistungen im Wiesenbad vollbracht und zwei persönliche Rekorde erzielt. Noah Lars Gerullis schwamm über die 200m Freistil in 2:05,02 Minuten genau eine Hundertstelsekunde unter Bestzeit, was bei einer solchen Strecke doch sehr beachtlich ist ;-) und Scott McClymont schaffte es sich das sechste Mal für die Hessischen Meisterschaften in zwei Wochen zu qualifizieren. Das ganz Besondere dabei ist, dass er seine erste 50m Qualifikation geschafft hat, was das Selbstbewusstsein noch einmal deutlich stärkt :-) Jedoch meistens blieben die Hofheimer knapp über ihren Bestzeiten, was nach einem Trainingslager eigentlich nicht gerade verwunderlich ist.


Bestzeitenregen und Platz zwei in der Mannschaftswertung in Höchst

Wie bereits erwähnt, starteten aufgrund der erhöhten Starterzahl in Eschborn die jüngeren Jahrgänge am Samstag und Sonntag in Höchst. Als Trainer für HSC-Athleten war Eugen Matschilski vor Ort.
Bei den jüngeren Jahrgängen wurden zahlreiche neue persönliche Rekorde erzielt. Diese sorgten letztendlich dafür, dass der zweite Platz in der Mannschaftswertung erlangt wurde und die Mannschaft ein Preisgeld von 100 Euro bekam. Carolina Walch (Jahrgang 2000) und Henry Graf (2002) gewannen durch starke Leistungen den jeweiligen Platz in der Einzelwertung. Sie bekamen dafür jeder einen Pokal und konnten ihr Taschengeld um 25 Euro erhöhen.

Insbesondere die 200m Freistilzeit von Jana Hellenschmidt (99) ist zu erwähnen, welche nur sieben Hundertstelsekunden am Vereinsrekord mit einer 2:07,45 vorbeischrammte. Des Weiteren konnte Lisa Mauer (99) im Höchster Schwimmbad besonders punkten. Sie schwamm die 200m Schmetterling in 2:25,30 und ist nun drittbeste Schwimmerin ihres Jahrgangs in Deutschland über diese Strecke. Zudem schwamm sie sich in 100m Rücken mit 1:05,93 Minuten unter die Top 100 Deutschlands. Mit ihr können nun vier Hofheimerinnen bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften diese Strecke absolvieren, was wieder einmal die Hofheimer Rückenspezialität zeigt.

Die Leistungen von Moritz Kolenbrander (2000) konnten sich auch allesamt sehen lassen, er erlangte bei sieben Starts fünf neue persönliche Bestzeiten. Auch Peter Hellenschmidt (2001) konnte dieses Wochenende mit einem Lächeln auf dem Gesicht nach Hause gehen. Er schwamm die 400m Freistil in 4:59,13, mit dieser Zeit ist er derzeit auf Platz 17 seines Jahrgangs in Deutschland. Sein Zwillingsbruder Patrick schwamm die sehr ausdauerfordernden 200m Schmetterling zum ersten Mal in seiner Schwimmerkarriere und konnte sich am Ende über eine super Zeit von 2:54,69 freuen.
Leon Müller, Julian Grebe, Emma Graf, Ester und Sara Rizzetto komplettierten den Bestzeitenregen der Jüngeren.

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