HSC : Aktuell : Mitteilungen [Startseite HSC | Mitteilungen ]



Ein Titel und viele gute Leistungen beim DMS-J Bezirksentscheid  [09/2013]

Am 21. und 22. September nahmen sieben Mannschaften des Hofheimer SC am Bezirksentscheid des Deutschen Mannschaftswettbewerbs Schwimmen der Jugend (DMS-J) teil. Dabei gilt es für jede Altersklasse, in fünf verschiedenen Staffelwettbewerben zu bestehen und eine möglichst schnelle Gesamtzeit zu erzielen. Zudem ging es auch darum, sich in der übergreifenden landesweiten Wertung aller fünf Bezirke unter die sechs Schnellsten zu schwimmen, um sich damit für die nächste Stufe, dem Hessenentscheid zu qualifizieren.
Sebastian Vöge betreute die weibliche und männliche E-Jugend (Jahrgänge 2004 und 2005), Zuzana Putalova die weibliche und männliche D-Jugend (2002 und 2003) und Volker Kemmerer die männliche C-Jugend (2000 und 2001), die weibliche B-Jugend (1998 und 1999) und die männliche A-Jugend (1996 und 1997). Mit viel Spaß, Motivation und Teamgeist gingen die jungen Aktiven an ihre Aufgaben und zeigten tolle Leistungen. Eltern und Geschwister wurden eingepackt um an diesem Wochenende, ganz nach dem Motto der diesjährigen DMSJ-Shirts "Was mer allaa net schafft, des schafft mer zusamme", lauthals beim Wettkampf dabei zu sein.


Weibliche B-Jugend unangefochten Bezirksmeisterinnen

Mit knapp 40 Sekunden Vorsprung sicherten sich Christina Lehr, Selina Müller (beide 1998), Jana Hellenschmidt, Lisa Mauer, Ester und Sara Rizzetto (alle 1999) für ihre Verhältnisse locker den Bezirksmeistertitel, was zudem den ersten Platz in der hessischen Gesamtwertung bedeutet.
Das bedeutet, dass die sechs Hofheimer Damen Anfang November beim Landesentscheid in Frankfurt-Höchst als Favoritinnen an den Start gehen. Vier der fünf geschwommenen Staffeln wurden siegreich beendet und in der abschließenden Lagenstaffel wurden die Schwimmerinnen teilweise auf Nebenstrecken eingesetzt, um auch dadurch das Leistungsvermögen besser einordnen zu können. Diese Staffel wurde dadurch zwar knapp verloren, bietet aber dadurch auch noch eine zusätzliche Möglichkeit, sich beim Hessenentscheid zu rehabilitieren.
Das große Ziel der jungen Hofheimerinnen ist die Qualifikation für den Bundesentscheid der sechs schnellsten Staffeln der gesamten Bundesrepublik zwei Wochen später im Freiburg. Nach einigen Experimenten in den Staffelaufstellungen beim Bezirksentscheid bleibt Trainer Kemmerer noch genügend Entwicklungspotential in der Gesamtzeit.


Weibliche und männliche E-Jugend in guter Form

In den letzten Wochen hatten sich die beiden jüngsten Hofheimer Mannschaften intensiv mit Trainer Sebastian Vöge auf den Wettkampf vorbereitet. Dementsprechend groß war die Anspannung vor dem ersten Start.

Für die Mädchenmannschaft stiegen dabei Johanna Walch, Jette Dollak, Stella Lentge, Maria Frassmann, Lilly Poepel, Marlene Schoebel und Leonie Blumenstein auf die Startblöcke. Vor dem ersten Start über 4x50m Freistil war bei einigen jungen Mädels noch die Nervosität zu sehen, aber sobald der Startpfiff ertönte war diese wie weggeblasen und alle Mädchen zeigten ein starkes Rennen. Über 4x50m Brust ging es sogar noch besser und am Ende stand ein toller 4. Platz über diese Strecke auf der Habenseite der Hofheimerinnen. Am nächsten Tag standen dann noch die Rennen über 4x50m Rücken, 4x25m Schmetterling und 4x50m Lagen aus. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Hofheimerinnen ohne Disqualifikation geblieben, was auch so bleiben sollte, obwohl nun die technisch schwierigen Disziplinen auf dem Programm standen. Die lange und intensive Vorbereitung hatte sich ausgezahlt, denn über 4x50m Rücken schwammen sie ein technisch einwandfreies Rennen. Dann folgte mit der 4x25m Schmetterling-Staffel die "Königsdisziplin". Aber auch hier schwammen die Mädels als hätten sie nie was anderes gemacht und das obwohl einige erst seit wenigen Wochen regelmäßig Schmetterling trainieren. Zum Schluss folgte dann das beste Rennen. Über 4x50m Lagen belegten sie nach starken Leistungen den 3. Platz. In der Gesamtwertung belegte die weibliche E-Jugend mit einer Zeit von 15:50,79 Minuten einen sehr guten sechsten Platz auf Bezirksebene. In der hessenweiten Wertung reichte es zu einen tollen achten Platz, wobei zur Qualifikation zum Hessenentscheid gerademal 13 Sekunden fehlten. "Auf jeden Fall war es eine gelungene Generalprobe für die kommenden Jahre, wenn die Mannschaft wieder voll angreifen wird", freut sich Vöge über das Abschneiden seiner weiblichen E-Jugend.

Für die männliche E-Jugend hatte Trainer Vöge Leander Fioriolli, Aeneas Laun, David Lehr, Daniel Wolafka und Leon Bucklitsch nominiert.Alle waren hochmotiviert und bereit tolle Leistungen abzuliefern. Leider lief es bei den Jungs nicht so reibungslos wie bei den Mädels. Bereits beim ersten Start gab es einen Schreckmoment. Aufgrund des sehr hohen Laustärkepegels während der Startvorgänge hatte Startschwimmer Leander Fioriolli versehentlich schon den Startpfiff gehört und leitete den Startvorgang zu früh ein. Artistisch versuchte er das Missgeschick noch zu retten, konnte den Fehlstart aber nicht verhindern. Sehr beeindruckend war dann sein Kampfgeist. Trotz eines Überschlags war er nach der Tauchphase nur wenige Meter hinter seinen Konkurrenten und sprintete los. Die drei weiteren Hofheimer Staffelschwimmer ließen es ruhiger angehen, denn sie wussten, dass sie ins Nachschwimmen mussten. Dort ging dann alles gut. Eine weitere Disqualifikation durfte sich die Mannschaft jedoch nicht mehr leisten. Zum Abschluss des ersten Tages schwamm die Mannschaft nach einer klasse Leistung auf den 2. Platz und 4x50m Brust und bewahrte sich so die Chance den Hessenentscheid zu erreichen. Der nächste Tag fing leider wieder nicht so gut an. Bei der 4x50m Rücken-Staffel lieferten sie ein fast fehlerfreies Rennen ab, jedoch ein knapper Fehlstart sorgte für die zweite Disqualifikation, wodurch viele Tränen flossen. Nach einigen Gesprächen schafften es Trainer und Eltern die Jungs so zu motivieren, dass sie den Wettkampf noch beendeten. Obwohl die Junges keine Chance mehr in der Gesamtwertung hatten, wollten sie den anderen Mannschaft zeigen zu was sie fähig sind. Mit zweiten Plätzen in der 4x25m Schmetterling-Staffel und der 4x50m Lagen-Staffel gelang ihnen das eindrucksvoll. So konnten alle mit erhobenem Haupt nach Hause gehen und im nächsten Jahr erneut angreifen.


Weibliche und männliche D-Jugend mit sehr guten Leistungen

Trainerin Zuzana Putalova war für die weibliche und die männliche D-Jugend verantwortlich. Für die Mädels gingen Valeria Grüneisen (2002), Paula Dörrhöfer, Juliana Elwenn, Annika Mattner und Julia Storch (alle 2003) an den Start. Julian Birkel, Henry Graf, Ian Zuber (alle 2002), Eren Düvenci, Pablo Kohlmann-Garcia, Jan-Lukas Rieger und Jakob Striebeck (alle 2003) bildeten das junge "Herren"-Team.
Als erstes durften die Mädels mit der Freistil-Staffel ran. Julia konnte mit einer guten Zeit überzeugen und Juliana, Paula und Valeria haben sich über ihre neun persönlichen Bestzeiten gefreut. Die vier Jungs (Henry, Julian, Eren und Jakob) konnten ihre gemeldete Endzeit von 5:18,71 um 4 Sekunden auf 5:14,84 verbessern und so einen guten vierten Platz belegen. Auch in der folgenden 4x100m Brust-Staffel haben die Damen unter den Anfeuerungen ihrer Freunde eine gute Zeit ins Ziel gebracht. Zudem konnte Juliana erneut eine Bestzeit schwimmen. Ein sehr ordentliches Rennen lieferten auch die Henry, Pablo, Jan und Ian ab und sicherten sich hier den 5. Platz.

Gut erholt ging es am nächsten Tag mit der Rücken-, Schmetterling- und Lagen-Staffel weiter. Die weibliche D-Jugend hat sowohl in der Rücken-, als auch in der Lagen-Staffel alle Erwartungen erfüllt. Putalova freute sich über die vielen neuen Bestzeiten und konnte stolz wegen der deutlich verbesserten Technik ihrer Schwimmerinnen Juliana und Annika sein. Die Jungs kämpften weiter um den Einzug ins Hessenfinale. Mit einem 3. Platz über die 4x100m Rücken-Staffel und einem weiteren persönlichen Rekord von Henry kamen sie dem Podest immer näher. Dank starken Leistungen und weiteren Bestzeiten von Henry und Pablo konnte in der Lagen-Staffel ein guter zweiter Platz belegt werden. Obwohl sie in der Schmetterling-Staffel zunächst wegen eines Frühstarts disqualifiziert wurden, haben sie im Nachschwimmen nochmal alle Kräfte gesammelt und sind auf den 1. Platz geschwommen. Mit einem guten vierten Platz wurde das Treppchen leider knapp verpasst. In der hessischen Gesamtwertung bedeutet diese ebenfalls Platz vier und die Qualifikation zum Landesentscheid.


Männliche C-Jugend qualifiziert sich für Hessenentscheid

Die von Volker Kemmerer trainierte Mannschaft musste kurzfristig auf Julian Grebe (2000) verzichten, da dieser krankheitsbedingt ans Bett gefesselt war nur und so aus der Ferne mitfiebern konnte. Die vier Jungs Patrick und Peter Hellenschmidt (beide 2001), Moritz Kolenbrander und Leon Müller (beide 2000) durften somit alle fünfmal an den Start und kämpften gemeinsam erfolgreich um den Einzug ins Hessenfinale.
Der dritte Platz in der 4x100m Brust-Staffel war das beste Ergebnis der Hofheimer Nachwuchsschwimmer der C-Jugend. Auch in den weiteren Staffeln zeigte sie größtenteils hervorragende Leistungen und konnten sich so den vierten Platz auf Bezirksebene sichern, was schließlich den fünften Platz auf Landesebene bedeutete. Damit haben die vier Buben sich die Teilnahmeerlaubnis für den hessischen Landesentscheid erschwommen, an den dann auf der bis dahin hoffentlich wieder genesene Julian Grebe teilnehmen kann.


Männliche A-Jugend erreicht sehr guten dritten Platz

Da sich die männlich A-Jugend ausschließlich aus den Jahrgängen 1996 und 1997 zusammensetzt, konnten die Hofheimer Jungs Noah Lars Gerullis, Patrik Putala (beide 1997), Scott McClymont und Veit Wenzel (beide 1998) nur auf der Bezirksebene antreten und sind aufgrund der Alterszusammensetzung sozusagen außer Konkurrenz angetreten.
Trotz des jungen und jüngeren Durchschnittsalters konnten die HSC-"Herren" sehr gut mit den Staffeln der echten A-Jugend-Konkurrenten mithalten und einen hervorragenden dritten Platz in der Gesamtwertung erzielen. Über die 4x100m Brust-Staffel konnte sogar ein sehr guter zweiter Platz belegt werden. Schade ist die Tatsache, dass mit einer Gesamtzeit von 22:18,57 Minuten ein dritter Platz in der Landeswertung erreicht wurde, aber aufgrund der Altersstruktur keine Qualifikation für das Hessenfinale möglich war. Da müssen die vier Jungs auf das kommende Jahr hoffen, wenn dann die A-Jugend aus ihren beiden Jahrgängen gebildet wird. Und mit einem weiteren Jahr gemeinsamen Trainings ist dann vielleicht sogar etwas mehr drin...

Zu den HSC-Einzelergebnissen