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Sehr guter dritter Platz in der Gesamtwertung beim ISF Mainz  [09/2013]

Am 14. und 15. September 2013 hatte der SSV Bingen zum Internationalen Schwimmfest im Mainzer Taubertsbergbad geladen. Mit 46 Schwimmerinnen und Schwimmen aus allen Trainingsgruppen der Wettkampfabteilung stellte der Hofheimer SC das drittgrößte Aufgebot aller teilnehmenden Vereine. Das von Cheftrainer Volker Kemmerer ausgegebene Ziel, den dritten Platz in der Gesamtwertung aus dem Vorjahr zu verteidigen, gelang den Kreisstädtern eindrucksvoll. Bei 213 Einzel- und 11 Staffelstarts konnten 3 Vereinsrekorde und 178 (!) persönliche Bestzeiten geschwommen werden. Zudem qualifizierten sich die Hofheimer/innen 17-mal für Finalläufe. In der Mannschaftswertung hatte der Hofheimer SC mit 1426 Punkten einen deutlichen Vorsprung auf den vierten Platz (SV Delphin Wiesbaden - 819 Punkte). Auf die zweitplatzierte und gastgebende SG EWR Rheinhessen-Mainz fehlten gerade einmal 91 Punkte. Den ersten Platz belegte unangefochten der DSW Darmstadt mit 2219 Punkten. Belohnt wurde der dritte Platz der Gesamtwertung mit einem Preisgeld von 500 Euro.


Hofheimer Damen dominieren die Finalläufe und Staffeln

Über die vier 50m-Sprintstrecken Schmetterling, Rücken, Brust und Freistil wurden jahrgangsübergreifende Finalläufe ausgetragen. Nach den Vorläufen konnten die Hofheimer Damen 17 der insgesamt 32 Endlaufplätze einnehmen und um die dort ausgeschriebenen Preisgelder kämpfen. Christina Lehr konnte sich dank des Sieges über 50m Rücken und Platz 2 über 50m Freistil über ein ordentliches Sümmchen freuen. Selina Müller (im Bild rechts) belegte den zweiten Platz über 50m Brust und Platz 3 über 50m Rücken und verbesserte damit ebenfalls ihre finanzielle Situation;-) Je einen zweiten Platz verbunden mit einer Taschengeldaufbesserung konnten sich Ann-Katrin Gerullis über 50m Rücken und Lisa Mauer über 50m Schmetterling sichern.
Weitere Finalteilnehmerinnen waren Bettina Fuhr über 50m Freistil, Julia Tilly über 50m Brust, Celine Mauer über 50m Rücken, Sara Rizzetto über 50m Rücken und 50m Schmetterling und Carolina Walch über 50m Schmetterling und 50m Brust.

Auch über die 4x100m Freistil- und die 4x100m Lagenstaffel waren die Hofheimer Damen nicht zu stoppen und standen jeweils ganz oben auf dem Podest. Zudem konnte die 4x100m Freistilstaffel mit Jana Hellenschmidt (Dritte von rechts), Ann-Katrin Gerullis (Vierte von links), Lisa Mauer (ganz rechts) und Christina Lehr (Vierte von rechts) mit 3:57,20 Minuten einen neuen Vereinsrekord erzielen, wobei sie die alte Marke ganz knapp um drei Hundertstelsekunden unterboten. Als Schlussschwimmerin gelang es Christina Lehr, die schnellste je von einer HSC-Dame geschwommene Zeit ins Becken zu "zaubern". Mit fliegendem Start war sie bereits nach bärenstarken 57,20 Sekunden am Anschlag.
Zwei weitere Vereinsrekorde wurden durch Ann-Katrin Gerullis über 200m Rücken (2:19,66 Minuten) und Selina Müller über 100m Lagen (1:06,09 Minuten) geschwommen.

Jana Hellenschmidt sorgte für ein weiteres Highlight. Über 200m Lagen konnte sie sich mit einer hervorragenden Zeit von 2:22,36 Minuten an die Spitze der Deutschen Jahresbestenliste ihres Jahrgangs setzen. Den dritten Platz in der Bestenliste konnte sie über 200m Rücken (2:20,36 Minuten) erreichen.

Auch Ester Rizzetto und die Herren Niklas Frank, Lukas Tilly, Patrik Putala, Veit Wenzel, Noah-Lars Gerullis und Scott McClymont und boten sehr gute Leistungen und konnten sich teils enorm steigern, wobei die drei letzt genannten Jungs auch außerhalb des eigentlichen Schwimm- und Sportbeckens jede Menge Spaß zusammen hatten, wie auf dem Bild zu links gut zu erkennen ist.

Auch die Aktiven der Nachwuchsgruppe konnten mit vielen Bestzeiten glänzen. Acht persönliche Rekorde erzielte Patrick Hellenschmidt, sieben Bestzeiten gab es für Emma Graf, je fünf Bestmarken erschwammen Julian Birkel, Sonja Lehr und Moritz Kolenbrander. Peter Hellenschmidt konnte sich viermal und Leon Müller zweimal steigern .


Talent- und Bambinigruppe zeigen sich in guter Form

Die beiden Nachwuchstrainer Zuzana Putalova und Sebastian Vöge waren sehr zufrieden mit ihren Schützlingen. Viele neue Bestzeiten und etliche technische Verbesserungen bei allen Schwimmlagen konnten sie bewundern. Für die beiden jüngsten Gruppen des Hofheimer SC stellte das ISF vor allem einen letzten Formtest vor dem anstehenden Bezirksentscheid der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen der Jugend (kurz DMS-J) dar.

Besonders hervorgetan haben sich mit zahlreichen Siegen Johanna Walch (2004), Jakob Striebeck (2003) und Leander Fioriolli (2003, im Bild rechts in der Mitte). Am Erfolgreichsten dieses Trios präsentierte sich Johanna Walch, die sich bei sechs Starts lediglich ein einziges Mal knapp geschlagen geben musste und mit fünf Goldmedaillen den Heimweg antreten durfte. Das größte Programm der beiden jüngsten Gruppen hatte Jakob Striebeck zu bewältigen. Er meisterte dieses Mammutprogramm mit Bravour und erreichte drei Siege und stand insgesamt achtmal auf dem Podium. Jeweils zwei weitere Siege sowie Silbermedaillen steuerte auch noch Leander Fioriolli zum tollen Gesamtergebnis bei und stieg bei allen fünf Starts außerdem noch mit Bestzeit aus dem Becken.
Podestpläte konnten sich zudem Paula Dörrhöfer (2003), Eren Düvenci (2003), Maria Frassmann (2004), Pablo Kohlmann Garcia (2003), David Lehr (2004, im Bild ganz rechts), Annika Mattner (2003) und Jan-Lukas Rieger (2003).

"Da so viele gute Leistungen erzielt wurden und sich das Niveau der einzelnen Schwimmerinnen und Schwimmer immer weiter angleicht, fällt die Einteilung der Aufstellung für die Staffelmeisterschaften nicht gerade einfacher", freut ich Kemmerer über das positive Abschneiden aller Mannschaften.

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