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Nachtschwimmen der Masters  [11/2011]

Am 19. November 2011 machten sich die vier Hofheimer Mastersschwimmer Daniela Knopf, Jürgen Stegbauer, Thomas Mattner und Karsten Bentlage zusammen mit ihrem Trainer zu ungewohnt vorgerückter Stunde auf den Weg, um zum ersten Mal das Nachtschwimmfest für Masters und Jugendliche in Bad Homburg zu besuchen. Als Unterstützung fuhr der 2. Vorsitzende des Hofheimer Schwimmclubs, Matthias Rappsilber persönlich als Kampfrichter mit.

GruppenbildJürgen Stegbauer startete als erster im Wettkampf über 50m Schmetterling und erschwamm sich souverän den 1. Platz in seiner Altersklasse. Über 50m Freistil musste sich Stegbauer dann allerdings mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Thomas Mattner hatte bei seinem ersten Start über 50m Schmetterling mit einigen Unstimmigkeiten der Kampfrichter auf der Startbrücke zu kämpfen. Seine gemittelte, und bedauerlicherweise nach oben korrigierte Zeit bescherte ihm dann aber doch noch einen soliden zweiten Platz. Über 50m Freistil erreichte er den dritten Platz und musste den ersten Platz seinem Teamkollegen Karsten Bentlage überlassen, der sich zuvor bereits mit deutlichem Abstand den ersten Platz über 50m Brust gesichert hatte. Daniela Knopf startete über 50m Freistil und, auf eigenen Wunsch über 50m Brust. Dies war insofern überraschend, als der Schwerpunkt ihrer Vorbereitung im Training auf den Freistil- und Schmetterlingsstrecken lag. Trotzdem erzielte sie jeweils den ersten Platz, teilweise deutlich vor der Konkurrenz in ihrer Altersklasse.

Den Abschluss des Wettkampfes bildete die für Mastersschwimmer ungewohnte Disziplin 50m Freistil-Beine mit Brett, an der sich Jürgen Stegbauer und Karsten Bentlage versuchten, und jeweils erste Plätze für sich entscheiden konnten. Dieses hervorragende Ergebnis bestärkt Trainer Gordon Leppin darin, die ungeliebte Beinarbeit weiterhin im Training zu forcieren. Als um Schlag Mitternacht das letzte Rennen endete, konnten alle Teilnehmer stolz und zufrieden mit ihren Leistungen sein, freuten sich allerdings auch auf die wohlverdiente Nachtruhe. Dass trotz des motivierenden "Gummizeugkonsums" während des Wettkampfs die letzte Packung Weingummi nicht mehr geöffnet wurde, lag daran, dass mit sieben ersten, zwei zweiten und einem dritten Platz kaum mehr Grund zum Weinen bestand.