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HSC-Herren verleben ruhigen Nachmittag beim DMS-Endkampf  [02/2011]

Der überraschende sechste Platz im Vorkampf der Landeliga vor zwei Wochen bedeutete die Teilnahme am Endkampf der Landesliga-Hessen beim Deutschen Mannschaftswettbewerb im Schwimmen am 26.02.2011 in Frankfurt-Höchst. Dies stellte die Trainer Adam Ollé und Volker Kemmerer vor einige Probleme. Neben Bora Kilic, der beruflich verhindert war, fehlten auch Daniel Spahn und Lukas Tilly krankheitsbedingt. Mit Scott McClymont, Veit Wenzel (beide 98), Patrik Putala, Noah-Lars Gerullis (beide 97) und den beiden Halb-„Oldies“ Niklas Frank und Peter Hohmann (beide 90) standen auf einmal nur noch 6 Schwimmer aus der Hofheimers Nachwuchsgruppe und 1. Mannschaft zur Verfügung. Kurzfristig stellte sich mit René Schäfer (86) ein alter Hase zur Verfügung und übernahm ein paar Starts.

Die Hofheimer Herren auf dem Bild. Hinten v.l.n.r.: Niklas Frank (5 Starts), Peter Hohmann (5), René Schäfer (3) und Trainer Volker Kemmerer. Vorne v.l.n.r.: Veit Wenzel (5), Noah-Lars Gerullis (5), Patrik Putala (4) und Scott McClymont (5).


Kein Mensch braucht eine goldene Ananas

Leider war dieser End- und gleichzeitig Aufstiegskampf in die Oberliga Hessen aus Hofheimer Sicht sportlich gesehen ein total überflüssiger Wettkampf, weil der Rückstand nach dem Vorkampf bereits so groß war, dass es keine Chance gab, in irgendeiner Form sportlichen Ambitionen nachzukommen.
Da auch die Hofheimer Herren nicht von Krankheiten verschont blieben und der Kampf um die goldene Ananas nicht unbedingt leistungsfördernd war, reichte es im Endkampf leider nur zu 6 persönlichen Rekorden. Vor allem die beiden Bestzeiten von Niklas Frank über 50m Schmetterling (28,83 Sekunden) und 50m Freistil (27,09 Sekunden) war nicht unbedingt zu rechnen. Zudem erzielte er gute Leistungen über die drei Bruststrecken. Peter Hohmann bestätigte seine Leistungen aus dem Vorkampf und erschwamm mit 32,29 Sekunden eine neue Bestzeit über 50m Brust. Mit der kurzfristigen Zusage von René Schäfer konnte Kemmerer auch im Endkampf auf einen 600 Punkte-Schwimmer zurückgreifen. Obwohl er ein knappes Jahr nicht im Wasser war, konnte er mit 26,13 Sekunden über 50m Schmetterling glänzen.

Für weitere Bestzeiten sorgen Scott McClymont über 100m Schmetterling und 400m Freistil und Noah-Lars Gerullis über 200m Rücken. Veit Wenzel blieb bei allen 5 Starts nur knapp hinter seinen Bestleistungen zurück und Patrik Putala steuerte wichtige Punkte trotz bereits länger anhaltender Erkältung bei. Mit insgesamt 13.579 Punkten im Endkampf war Trainer Kemmerer zufrieden und schaut zuversichtlich in die Zukunft.

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