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Saisonauftakt mit drei Vereinsrekorden für Celine Mauer [09/2010]

Nachdem die Hofheimer Nachwuchgruppen am vergangenen Wochenende in Maintal beim Schwimmfest der Wasserfreunde Fechenheim ihren Kurzbahn Saisonauftakt hatten, folgte ihr die 1. Mannschaft am 18. und 29. September 2010 mit ihrem Auftritt im Mainzer Taubertsbergbad beim 30. Internationalen Schwimmfest des SSV Bingen.
Neben der 1. Mannschaft waren mit der Nachwuchs- und der Talentgruppe auch zwei der drei anderen Wettkampfgruppen des HSC am Start, um bei der Mannschaftswertung ein Wörtchen mitreden zu können. Insgesamt 27 HSC-Aktive absolvierten in Mainz 164 Einzelstarts, wobei zum Schluss 69 persönliche Bestzeiten sowie drei neue Vereinsrekorde zu Buche standen. In der Mannschaftswertung belegte das junge HSC Team mit 34 Siegen sowie 35 zweiten und 22 dritten Plätzen einen guten vierten Rang unter insgesamt 26 teilnehmenden Vereinen.


Celine Mauer in bestechender Frühform

Die erfolgreichste Hofheimerin der Veranstaltung war Celine Mauer (Jahrgang 1996), die alle ihre sieben Einzelstarts in der Jahrgangswertung mit einem Sieg beendete. Ihre sehr gute Frühform unterstrich sie zudem noch mit drei neuen Vereinsrekorden und zwei zweiten Plätzen in den jahrgangsoffenen Finalläufen über 50 m Rücken und Schmetterling.
Im Rückenfinale lag sie an der Wende dank ihrer explosivem Starts und ihrer hervorragenden Delfinbeinbewegung unter Wasser in Führung, musste am Ende jedoch noch eine Schwimmerin ziehen lassen, so dass sie in neuer Vereinsrekordzeit von 30,38 Sekunden den zweiten Platz belegen konnte. Die gleiche Platzierung gelang ihr mit 29,54 Sekunden im Schmetterlingsfinale, wobei sie den Vereinsrekord von Katharina Ebrecht lediglich um 19 Hundertstelsekunden verfehlte.
Ihre starke Vorstellung rundete sie mit Vereinsrekorden über 100 m Schmetterling in 1:05,86 Minuten und über 200 m Lagen in 2:27,33 Minuten ab.

Mit Julia Tilly (1995) und Chiara Passmann (1996) konnte noch zwei weitere Schwimmerinnen Siege zur Mannschaftswertung beisteuern. Julia Tilly siegte über 50 m Brust und Rücken sowie über die 100 m Lagen. Zudem stand sie über die beiden 50 m Strecken ebenfalls noch im Finale und überzeugte ihren Trainer dort mit deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zu den Vorläufen und wurde über 50 m Brust in 34,81 Sekunden mit der Bronzemedaille belohnt.

Auch Chiara Passmann entschied die 50 m und 100 m Brust in der Jahrgangswertung für sich und verfehlte über die 100 m Strecke Julia Tillys Vereinsrekord in 1:15,97 Minuten nur um knapp eine halbe Sekunde. Im Finale über 50 m Brust konnte sich Chiara in 35,42 Sekunden auf Platz fünf schwimmen.

Der dreizehnte und letzte Sieg für die 1. Mannschaft gelang "Oldie";-) Christina Grölz (1986), die sich insgesamt mit ihren Leistungen zufrieden zeigte und in 1:13,88 Minuten das Rennen über 100 m Schmetterling siegreich gestaltete.


Geschwister Mauer und Hellenschmidt hamstern Siege

Bei den Einzelsiegen dominieren die Geschwister Lisa und Celine Mauer vor Peter, Patrick und Jana Hellenschmidt. Zusammen waren die Fünf für mehr als die Hälfte aller Siege verantwortlich und trugen dadurch maßgeblich zum guten Abschneiden in der Mannshcaftswertung bei.
Lisa Mauer (99) fügte den Siegen ihrer großen Schwester noch vier weitere hinzu, so dass am Ende elf Goldmedaillen auf das Konto der Familie Mauer gingen. Peter und Patrick Hellenschmidt (beide 2001) steuerten vier bzw. drei Siege bei und Jana Hellenschmidt (1999) stand zudem noch zweimal ganz oben auf dem Podium, wobei die große Schwester mit fünf persönlichen Bestzeiten genauso viele erzielte, wie ihre beiden heißgeliebten;-) kleinen Brüder zusammen.

Mit Selina (1998) und Leon Müller (2000) konnte sich in weiteres Geschwisterpaar Siege erschwimmen. Leon gelang dies über 50 m Brust und Schwester Selina war über 50 m Schmetterling und 400 m Lagen erfolgreich. Ihr Trainer Volker Kemmerer lobte dabei besonders ihre Leistung über die Lagenstrecke, die sie mit deutlicher Bestzeit in 5:40,14 Minuten beenden konnte. Ganz besonders stolz war Mama Müller darauf, dass ihre Tochter erstmals sogar in einem offenen Finale stand. Im 50 m Brustfinale konnte sie als Jüngste sogar noch eine Konkurrentin hinter sich lassen und belegte den für sie guten siebten Rang. Und aus Trainersicht wiederum sehr wichtig war zusätzlich noch, dass sie in 37,33 Sekunden mit Bestzeit aus dem Becken gestiegen ist.

Für die Talentgruppe des HSC trugen sich weiterhin Carolina Walch und Sonja Lehr (beide 2000) in die Siegerlisten ein. Carolina Walch legte bei allen sechs Starts Bestzeiten hin und gewann über 50 m Schmetterling und Brust zudem noch die Goldmedaille. Mannschaftskameradin Sonja Lehr triumphierte zusätzlich über die 200 m Brust.

Und abschließend war für die Nachwuchsgruppe ebenfalls noch Sara Rizzetto (1999) mit zwei Siegen erfolgreich. Über zwei gänzlich unterschiedliche Strecken erklomm sie die oberste Stufe des Siegerpodests. Sie entschied jeweils in Bestzeit sowohl die mörderischen 200 m Schmetterling in 3:21,64 Minuten sowie den 50 m Freistilsprint in 34,42 Sekunden für sich.

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