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Vier Hofheimerinnen im Finale bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften [06/2010]

Am 1.6.2010 hatten das lange Warten und die Trainingsqual vorübergehend ein Ende, da vom 2.-6. Juni die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen in Berlin auf dem Programm standen. Die Startberechtigung für die Teilnahme an den nationalen Titelkämpfen wurde erstmals anhand der gültigen Deutschen Bestenliste vergeben, wobei die jeweils 30 schnellsten jeder Strecke einer Altersklasse die Jahrgangstitel ausschwimmen durften. Für den HSC qualifizierten sich mit Chiara Passmann, Celine Mauer, Aurica Ritter, Julia Tilly, Sarina Ritter, Franziska Eichhorn und Bettina Fuhr so viele Schwimmerinnen, wie nie zuvor für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften. Zwar lief die Vorbereitung aufgrund von Krankheiten und kleiner Blessuren nicht für alle rund, aber fast allen Schwimmerinnen merkte den Tatendrag an, dass es endlich losgehen soll.
Begleitet von den Trainern Adam Ollé und Volker Kemmerer sowie der "Mutter der Kompanie", Iris Mauer, rollte der HSC-Express in Richtung Bundeshauptstadt. Kaum in Berlin angekommen ereilte die Truppe bereits die erste Hiobsbotschaft. Die gebuchte Ferienwohnung stand nun doch ganz kurzfristig aufgrund einer angeblichen Doppelbuchung nicht zur Verfügung und der zuständige Herr erklärte recht unmotiviert, dass er da nichts machen könnte und auch sowieso nicht in der Stadt sei. Also galt es zu allererst kurzfristig eine neue Unterkunft zu organisieren, was dann auch glücklicher Weise mit relativ geringem Aufwand auch gelang und man fand ein nettes Hotel leicht außerhalb Berlins. Allerdings musste das HSC-Team deswegen deutlich mehr Fahrzeit in Kauf nehmen.
Aber auch durch diesen unverantworteten Fehlstart ließen sich die Damen nicht aus der Ruhe bringen und lieferten an den folgenden Tagen teilweise tolle Leistungen ab. Jedoch konnten leider nicht alle ihre besten Saisonleistungen abrufen, was aber das zwingende Ziel für den Wettkampfhöhepunkt ist. Bei der einen oder anderen deutete sich dies bereits durch eine nicht optimale Vorbereitung an, indem die Trainingsvorgaben nur halbherzig oder teilweise auch gar nicht umgesetzt worden sind. Auch das Verhalten während der Wettkampftage und unmittelbar um den Start herum erweckte nicht immer den Eindruck, dass jeder Athletin klar war, dass sie in Berlin antreten durfte, weil sie zu den besten 30 ihrer Altersklasse zählte und es das Ziel war, jeden Start mit einer neuen Bestzeit abzuschließen. Die eine oder andere junge Dame muss noch lernen, dass sie selbst in Eigenverantwortung einen nicht unerheblichen Anteil zur aktuellen Form beiträgt, welche eben nicht ausschließlich durch das Training und warme Worte des Trainers hervorgerufen werden können.
Aber trotzdem überwiegt der positive Eindruck, den die Damen in Berlin hinterließen. Erstmals gelang es vier verschiedene Schwimmerinnen in die Jahrgangsfinals zu bringen. Weiterhin gab es vier neue Vereinsrekorde und 11 Bestleistungen bei 23 Starts, wobei es fünf von sieben Athletinnen gelang, Bestleistungen zu erzielen. Als überragende Athletin aus Hofheimer Sicht muss Celine Mauer genannt werden, die nicht nur bei allen fünf Strecken Bestzeiten ablieferte, sondern auch für alle neuen Vereinsrekorde verantworlich war.


Tag 1: Julia Tilly und Celine Mauer kämpfen um Medaillen

Der erste Wettkampftag begann gleich mit den 50 m Brust für Julia Tilly (Jahrgang 1995), dem Wettkampf bei dem als einziger eine berechtigte Hoffnung bestand, einen Titel gewinnen zu können. Julia ging als erste der Deutschen Bestenliste ihres Jahrganges ins Rennen und konnte sich erwartungsgemäß leicht und locker für das Finale am Nachmittag qualifizieren. In 34,31 Sekunden schaffte sie als Viertplazierte den Einzug in das Finale und hatte immer noch alle Chancen auf einen Podiumsplatz.

Wenig später starteten die Meisterschaften auch für Celine Mauer (96), die bereits voller Tatendrang das Rennen von Julia von der Tribüne aus verfolgte und es ihr über die 100 m Schmetterling mit dem Einzug ins Finale gleich tun wollte. Sie legte gleich einen guten Start hin und setzte sich an die Spitze des Feldes, welche sie bis zum Anschlag nicht mehr abgeben sollte. Leicht und locker flogen die Arme nach vorne und sie wendete in 30,1 Sekunden nur knapp über ihrer 50 m Bestzeit. Anschließend konnte sie Tempo und Technik kontrollieren und ließ bis zum Ende nicht nach und unterbot ihre Bestzeit um phantastische 1,5 Sekunden auf sensationelle 1:04,73 Minuten und durfte sich damit als Vorlaufzweite berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille am Nachmittag machen.

Als dritte im Bunde startete Aurica Ritter (94) am ersten Wettkampftag über die 200 m Rücken. Bei ihr standen einige Fragezeichen hinter ihrer Leistungsfähigkeit, da sie in der vergangenen Woche ihre leider wieder mal typische Erkrankung im Vorfeld vom wichtigen Meisterschaften "abholte" und überhaupt nicht richtig trainieren konnte. Augenscheinlich war sie zwar wieder gesund, aber es konnten keine sicheren Aussagen über den Substanzverlust gemacht werden. Zumindest ging sie besten Willens und hochmotiviert an den Start und legte zu Beginn eine Kopie ihres Bestzeitrennens hin. Bis 75 m lag sie genau auf Bestzeitkurs, doch noch vor der 100 m Wende deutete sich für den Trainer auf der Tribüne eine wichtige Veränderung an. Denn im Gegensatz zu ihrem Bestzeitrennen begannen die Frequenzen zu fallen und nicht zu steigern, was ein schlechtes Zeichen darstellte und bereits andeutete, dass sie das Tempo nicht weiter halten kann. Aurica bestätigte den Eindruck nach dem Rennen, dass sie bereits zur Halbzeit kaum noch Kraft hatte und einfach nicht mehr konnte. Sie schwamm das Rennen zwar mit vollem Einsatz zu Ende, musste sich jedoch ohne eigene Schuld weit unter Wert geschlagen geben und beendete das Rennen nach enttäuschenden 2:35,15 Minuten fast sieben Sekunden über ihrer Bestzeit. Zwar war sie verständlicher Weise sehr betrübt nach dem Rennen, doch hatte ihr Trainer noch die Hoffnung, dass sie sich im Verlaufe der noch folgenden vier Tage wieder körperlich etwas fängt. "Im Winter bei den Kurzbahnmeisterschaften hatte sie das gleiche Problem und am letzten Tag konnte sie sich dann noch mit einem Vereinsrekord über 100 m Rücken beeindruckend zurück melden." Und in Berlin stehen für wieder am Ende die 100 m Rücken auf dem Programm ...

Erwartungsvoll und mit guten Aussichten verfolgte die HSC-Delegation am Nachmittag die Finalläufe. Gleich im allerersten Finale durfte Julia Tilly auf den Block steigen. Auf Bahn sechs startend hatte sie alle ihre unmittelbaren Konkurrentinnen zu ihrer Linken. Keine Schwimmerin konnte im Vorlauf Julias Bestzeit von 33,97 Sekunden unterbieten und Trainer Ollé war sicher, dass beim Erreichen dieser Zeit den Titel holen würde. Julia war zwar sehr nervös, aber aus der Sicht ihres Trainers sprachen noch zwei weitere Dinge für Julia: Sie konnte sich sowohl bei den Hessen Meisterschaften als auch bei den Süddeutschen Meisterschaften jeweils im Finale im Vergleich zum Vorlauf am Morgen steigern. Und genau darauf baute ihr Trainer auch an diesem Nachmittag. Der Start lief ausgezeichnet und Julia lag mit sehr guten 15,0 Sekunden zur Halbzeit voll auf Kurs. Allerdings waren alle Konkurrentinnen mehr oder minder gleichauf und auf einer Linie ging es zu viert Richtung Anschlag. Auf den letzten 10 Metern zeigte sich jedoch, dass Julia ganz leicht ins Hintertreffen zu geraten schien und es kam auf den Anschlag an, ob es ihr gelingen würde, eine Medaille zu gewinnen.
In den vergangenen Rennen lief es mit den Anschlag nicht ganz so gut, aber mit einem guten Anschlag kann sie immer noch der gesamten Saison die Krone aufsetzen, denn auch auf den letzten Metern war das Rennen total offen. Doch leider missglückte ihr der Anschlag völlig und mit Entsetzen verfolgten ihre Mannschaftskameradinnen den letzten Meter, der allen vorkam als erfolgte er in Zeitlupe und würde niemals enden. Viel zu weit vor der Wand beendete sie den letzten Armzug und gleitete quälend langsam bis zur Anschlagmatte. Und leider musste sie damit alle Hoffnungen auf eine Medaille begraben, da auf der Anzeigetafel ganz groß der undankbare vierte Platz aufleuchtete. In 34,55 Sekunden gingen alle Medaillenträume den Bach runter und Julia war anschließend über ihren Anschlag untröstlich. Denn auch im Finale schaffte es keine ihrer Konkurrentinnen unter 34 Sekunden und somit unter Julias Bestzeit zu bleiben. Und so wird sie dann Berlin zwar weiterhin als schnellste ihres Jahrganges, aber leider auch ohne Medaille verlassen. Zumindest über 50 m Brust. Aber sie hat ja noch zwei weitere Rennen mit Finalchancen vor sich ...

Bei Celine Mauer wäre es zu vermessen gewesen, Titelträume zu hegen, da sie realistischer Weise davon ausgehen musste, dass zumindest eine andere Schwimmerin viel zu stark sein würde. Aber als Vorlaufzweite durfte sie wenigstens zum Podium schielen, was aber schon mehr als schwierig werden würde. Als gute Sprinterin verfügt sie über einen schnellen und explosiven Start und lag nach dem Auftauchen auch gleich ganz vorne. Aber bereits bei 25 Metern schob sich die haushohe Favoritin Elena Czeschner nach vorne und schwamm danach einsam allen auf und davon und sicherte sich wie erwartet den Titel. Dahinter kämpfte Celine mit zwei anderen jungen Damen um die verbleibenden zwei Medaillen. Bei 50 Meter wendete Celine in 30,0 Sekunden wiederum auf Bestzeitkurs und auch bis 75 Meter war die Medaille noch in Griffweite. Allerdings konnte sich eine weitere Schwimmerin etwas absetzen und auf den letzten Metern ging es für Celine nur noch darum, sich eventuell mit einem starken Schlussspurt noch den Bronzerang zu sichern. Fast gleichauf ging es auf die letzten 10 Meter, doch fehlte Celine am Ende etwas die Kraft, und sie musste sich schließlich mit dem letzten Armzug knapp geschlagen geben und verpasste in 1:04,98 Minuten den Podiumsplatz um knappe vier Zehntelsekunden. Und obwohl bei Celine zunächst der Ärger über die verpasste Medaille überwog, war sie anschließend mit den Leistungen des Tages mehr als zufrieden.


Tag 2: Trotz Bestzeit keine Chance auf das Finale

Am zweiten Tag durfte dann auch endlich Franziska Eichhorn (94) ihren Einstand bei Deutschen Jahrgangsmeisterschaften geben. Zwar war sie bereits mehrfach im Rahmen von Staffelwettbewerben bei den nationalen Titelkämpfen am Start, doch für Einzelstarts hatte es bisher nicht gereicht. Die Trainingsleistungen der vergangenen Tage und Wochen war ausgezeichnet und nach dem Einschwimmen war sie optimistisch, da das Wassergefühl vorhanden war und sich alles gut anfühlte. Zu Beginn hielt sie sich eisern an die ausgegebene Marschroute und begann das Rennen sehr verhalten und lag deshalb auch etwas hinter dem Feld. Aber das war so gewollt, da sie versuchen sollte am Anfang Kraft einzusparen, um dann über ein Gleichmaß an Geschwindigkeit die anvisierte Zeit um 2:50,0 Minuten zu erzielen. Zur Halbzeit sah es immer noch gut aus und sie wendete nach 1:23,6 Minuten und konnte weiter das Tempo halten. Allerdings lag sie etwas hinter der geplanten Zeit zurück und auch an der letzten Wende verlor sie etwas im Vergleich zur Vorgabe. Nach der letzten Wende zog sie dann auch noch das letzte taktische Ass aus dem Ärmel und schraubte die Frequenz in die Höhe. Mit dieser Maßnahme konnte sie zunächst bis zur Mitte der letzten Bahn weiter etwas zur Konkurrenz aufholen. Doch dann war 15 bis 20 Meter vor dem Ziel der Tank alle und die Aufholjagd beendet. Mit schwindenden Kräften rettete sie sich ins Ziel und schlug nach 2:52,02 Minuten genaue eine Zehntelsekunde über ihrer Bestzeit an. Leider konnte sie das gute Gefühl vom Einschwimmen nicht ins Rennen mitnehmen und sie fühlte sich nach eigenen Angaben verkrampft und schwerfällig.

Der zweite Wettkampftag war für Celine Mauer eher ein ruhiger, da sie über die 100 m Rücken keine wirklichen Finalchancen hatte. Es ging einzig und allein darum, die eigene Bestzeit zu unterbieten. Auf der Außenbahn schwimmend konnte sie sich auf sich konzentrieren und war weit weg von den schnelleren Mitbewerberinnen auf den Mittelbahnen. Sie kam durch ihren exzellenten Schmetterlingbeinschlag im Übergang gut ins Rennen und wendete mit 33,4 Sekunden auf Bestzeitkurs liegend und hielt sich bis 75 Meter auch gut im Mittelfeld. Doch am Ende gehen ihr noch aufgrund eines kleinen technischen Mangels die Kräfte etwas zu früh aus. Dadurch, dass sie noch etwas zu gerade im Wasser liegt, sind die Schultern beim Rückschwingen etwas zu tief, was einen kleinen zusätzlichen Kraftverbrauch verursacht. Deswegen baut sie am Ende etwas mehr ab als gewünscht und verliert dadurch noch zuviel an Boden zur Konkurrenz. Aber trotzdem unterbot sie ihre Bestzeit in 1:10,01 Minuten um eine Dreiviertelsekunde und durfte sich wieder über eine ordentliche Leistung freuen. Als Belohnung ging es dann am Nachmittag in die Berliner City zum Shoppen ;-))


Tag 3: Chiara Passmann und Celine Mauer im Finale

Im ersten Rennen des dritten Wettkampftages gab es wieder berechtigte Finalhoffnungen für die Hofheimer Talente. Julia Tilly, Celine Mauer und Chiara Passmann durften sich berechtigte Hoffnungen auf einen weiteren Start in den Finalabschnitten machen. Allerdings erfüllte sich dieser Wunsch gleich mal bei Julia Tilly nicht. Bei ihrem 50 m Rücken Rennen kam sie zwar gewohnt gut vom Start weg und lag auch bei Halbzeit noch gut im Rennen, doch auch hier ließ sie zum Anschlag hin etwas nach und blieb mit 31,52 Sekunden knapp über ihrer Bestzeit und musste sich im Wettbewerb für die Endlaufplätze knapp geschlagen geben. Der letzte Platz für das Finale ging exakt mit ihrer Bestzeit von 31,33 Sekunden an eine andere Schwimmerin.
Neben Julia Tilly schwamm im gleichen Rennen auch Aurica Ritter zwei Bahnen neben ihr. Allerdings offenbaren sich kleine Schwächen beim Eintauchen nach dem Start sehr deutlich, indem sie bereits relativ weit hinter dem Feld lag. Dieses Problem ist bereits bekannt und wird eines der Hauptpunkte im kommenden Techniktraining für die nächste Saison darstellen. Auf der zweiten Hälfte des Sprintrennens verliert sie kaum noch an Boden, da sie schwimmerisch über eine sehr gute Technik verfügt. Aber eine echte Sprinterin wird Aurica aus Sicht ihres Trainer in nächster Zeit sicher nicht werden. Sie beendete ihre eher ungeliebte 50 m Rückenstrecke nach mittelmäßigen 32,43 Sekunden und war auch nicht wirklich glücklich mit dem Rennen.

Als nächste kämpfte dann Celine Mauer um den FinalEinzug über 200 m Lagen. Sie stellte ihre gute Form ein weiteres Mal unter Beweis und sie lag nach der Rückenstrecke immer noch im Bereich der Spitze, bevor sie beim mehr als ungeliebten Brustschwimmen vom restlichen Feld förmlich geschluckt wurde. Aber bei den abschließenden 50 m Kraul kämpfte sie bis zum Anschlag weiter und wurde in 2:29,65 Minuten mit einem neuen Vereinsrekord und dem letzten zu vergebenen Finalplatz belohnt und war überglücklich, dass sie nochmal starten durfte.
Mit genauen Anweisungen für das Verhalten bei der Brustteilstrecke ging Celine voller Tatendrang zum Endlauf. Auf der Außenbahn schwimmend konnte sie sich als Schmetterlingsschwimmerin gleich vorne festsetzen und lag auch noch nach dem Rückenschwimmen noch in der ersten Hälfte des Endlauffeldes. Und nun folgte eine kleine Überraschung beim Brustschwimmen, denn im Vergleich zum Vorlauf legte sie hier nochmal mächtig zu und man merkte ihr deutlich an, dass sie sich nicht wieder einholen lassen wollte. Sie war dann auch fast zwei Sekunden bei Brust schneller als am Morgen, ließ sich diesmal auch nicht vom Feld schlucken und wendete als Fünfte immer noch mit der kleinen Aussicht auf eine Medaille. Auf dem abschließend Teilstück kämpfte sie verbissen um jeden Meter und schlug schließlich in 2:27,31 mit einer phantastischen Bestzeit und einem weiteren Vereinsrekord an. Am Ende fehlte gerade einmal etwas mehr als eine Sekunde zur Sensation und Medaille. Auch wenn es wieder knapp nicht gereicht hat, waren alle sehr zufrieden mit dieser Leistungssteigerung im Finale. Und wenn sie ihre technische Schwächen im Brustschwimmer endlich überwindet und noch bereitwilliger im Training daran arbeitet, kann es auch hier noch deutlich weiter nach vorne gehen.

Am dritten Wettkampftag durfte dann endlich Chiara Passmann (96) ihren lang ersehnten ersten Start absolvieren. Sie war wirklich sehr sehr nervös und unruhig vor ihren 100 m Brust. Als Siebte der Deutschen Bestenliste hatte sie natürlich das Ziel ins Finale der zehn Besten einzuziehen. Als Vorteil sah Trainer Ollé die Laufeinteilung an, bei der Chiara neben sich die Topfavoritin schwimmen hatte, so dass sie sich ziehen lassen konnte. Zwar verpennte Chiara regelrecht das Startsignal und eilte dann zunächst dem Feld hinterher, doch zum Ende der ersten Bahn war sie nah an der Nachbarbahn dran und wendete in 35,0 Sekunden so schnell, wie noch nie zuvor. Auch nach der Wende konnte sie den Anschluss halten und bei Dreiviertel des Rennens war klar, dass sie eine gute Leistung abliefern würde und der Weg ins Finale frei war. Allerdings konnten die Hauptkonkurrentinnen am Ende noch ordentlich zulegen und Chiara musste dann auch abreißen lassen. Am Ende erreichte sie die Anschlagmatte nach 1:15,59 Minuten als Dritte ihres Vorlaufes und qualifizierte sich als Sechste erstmals für das Jahrgangsfinale. Sie blieb auch nur knapp zwei Zehntelsekunden über ihrer Bestzeit, hatte aber diesen schlechten Start und man erhoffte sich über ihre Kämpferqualitäten noch einen kleinen Schub für das Finale am Nachmittag.

So nervös, wie in der gesamten Mittagspause, hat man Chiara vor ihrem ersten Finale wohl noch nie gesehen. Für alle beteiligte war es sehr schwer einzuschätzen, ob die Aufregung eher positive oder eher negative Auswirkungen zeigen würde. Gleich beim Start hatte sich im Vergleich zum Vorlauf wenig zum Positiven geändert. Sie machte trotz Übens in der Pause wieder den gleichen Fehler und sprang dem Feld mit etwas Verspätung hinterher, weil sie ihre Hände vile zu schnell vom Startblock wegnahm und sich deswegen nicht nach vorne ziehen konnte um Tempo für den Absprung zu gewinnen. Am Vormittag konnte sie dann noch anschließend bis zur Wende einiges wieder aufholen, doch sah man ihr bereits auf den ersten Armzügen an, dass etwas nicht stimmte. Seltsam gehemmt und mutlos schwamm sie durch das Wasser. Keine Lockerheit war zu sehen und sie arbeitete sich mehr zur Wende hin als dass sie schwamm und vom Wasser getragen wurde. Sie war dann auch eine halbe Sekunde langsamer als im Vorlauf, wobei aber die direkten Konkurrentinnen schneller als am Vormittag angegangen sind, was den Abstand zusätzlich größer machte. Nach der Wende und dem Tauchzug machte sie ihren obligatorischen Blick zur Konkurrenz und stellte fest, dass sie bereits deutlich hinten lag. Und diese Erkenntnis schien ihr dann unterbewusst den Rest zu geben, denn auf der zweiten Teilstrecke ging dann wirklich überhaupt nichts mehr. Weder Frequenzen noch Technik bewegten sich im üblichen Rahmen und sie quälte sich augenscheinlich nur noch bis zum Anschlag, den sie nach 1:16,89 Minuten und mehr als eine Sekunde langsamer als am Vormittag erreichte. Die Enttäuschung war natürlich groß und ihr auch deutlich anzumerken. Auch wenn dieses Finale zwar voll in die Hose ging, gehört sie als Achtplazierte immer noch zu den besten Brustschwimmerinnen ihres Jahrganges und darf stolz darauf sein, dass sie gleich bei der ersten Teilnahme in den Endlauf gekommen war. Allerdings musste sie auch zusätzlich erkennen, dass sie die Vorgaben im Training noch viel besser und konsequenter erfüllen muss als es bisher der Fall war, wenn sie den Besten ihres Jahrganges auch wirklich ein echtes Rennen liefern möchte, anstatt einfach nur mitzuschwimmen.


Tag 4: Der Tag der knapp verpassten Endlaufteilnahmen

Und wieder eröffnete Celine Mauer den Wettkampftag aus Hofheimer Sicht. Über 200 m Rücken wollte sie um den Finaleinzug kämpfen und dabei den Vereinsrekord von Aurica Ritter attackieren und unterbieten. Als 19. der Deutschen Bestenliste musste sie dabei versuchen, noch einige schnellere Konkurrentinnen hinter sich zu lassen. Durch gute Schmetterlingbeine nach Start und Wende lag sie schnell auf Bestzeitkurs und in Vereinsrekordnähe und wendete zur Halbzeit mit guten 1:12,7 Minuten. Bis zu den letzten 25 Metern waren Endlauf und Vereinsrekord in greifbarer Nähe, doch war diesmal die Außenbahn etwas nachteilig, da sie ihre nur knapp vor ihr leigenden Mitbewerberinnen auf den Mittelbahnen nicht sehen konnte und deswegen vermeintlich nicht so energisch im Endspurt war, wie sie es hätte sein können und müssen. Sie erreichte das Ziel in 2:29,15 Minuten zwar in Bestzeit, verfehlte aber den Vereinsrekord knapp um sieben Zehntelsekunden und das Finale als Zwölfte um eine knappe Sekunde, was sehr schade ist, da sie höchstwahrscheinlich am Nachmittag noch eine Schippe hätte drauf legen können. Nichtsdestotrotz war es wieder eine starke Leistung und sie konnte auch dieses Rennen mit deutlicher Leistungssteigerung abschließen.

Anschließend durfte dann Aurica Ritter über die 100 m Rückenstrecke zum letzten Mal ins Wettkampfbecken springen. Leider war auch bei diesem Rennen wieder deutlich das Defizit des zu tiefen Eintauchens nach dem Start zu erkennen, welches ihr den (leider gewohnten) Rückstand auf den ersten Metern einhandelte. Sie war dann auch bei 50 Meter mit 34,1 Sekunden etwas mehr als eine halbe Sekunde hinter ihrer Vorgabe und wendete lediglich als Vorletzte. Aber nach der Wende kommt ihre starke Phase, da sie schwimmerisch mit ihrer eleganten Technik viel Geschwindigkeit aufbauen kann. Sie konnte auf der Rückbahn mehrere Konkurrentinnen ein- und überholen und war an weitere ganz knapp herangeschwommen als sie nach 1:09,33 Minuten anschlug. Zwar lag sie damit eine halbe Sekunde über ihrer Bestzeit und war natürlich nicht zufrieden, aber man muss insgesamt feststellen, dass es nicht ihre Titelkämpfe waren und sie nicht in der Form und körperlichen Verfassung war, um ihr gesamtes Potential abrufen zu können. Aber wenigstens ist es wieder gelungen als beste Hessin ihres Jahrganges abzuschließen, denn mit ihrer tollen zweiten Rennhälfte konnte sie mehr als eine Sekunde wieder reinholen und die zwischenzeitlich enteilten Konkurrentinnen aus dem eigenen Landesschwimmverband hinter sich lassen.
Nach diesem finalen Rennen gab es mit ihrem Trainer noch eine ausführliche Rennanalyse und die Defizite wurden genau besprochen. Neben den technischen Dingen beim Start gibt es auch Handlungsbedarf in gewissen Trainingssituationen und in der Vorbereitung auf wichtige Meisterschaften, bei denen Aurica in Zukunft andere Wege gehen muss, um ihren Anteil am Formaufbau und in der Wettkampfumsetzung beizutragen. Sie hat die Punkte verstanden und wird sie hoffentlich dann in der kommenden Saison anpacken, um im nächsten Jahr noch viel stärker zurückzukommen...

Den Abschluss dieses Wettkampftages bildeten die Brustschwimmerinnen Julia Tilly und Franziska Eichhorn. Beide hatten mit den 100 m Brust ebenfalls ihr letztes Rennen, doch mit ganz unterschiedlichen Ausgangspositionen. Für Julia Tilly ging es um das erreichen des Jahrgangsfinales und für Franziska Eichhorn darum, endlich mit einer Bestleistung aus dem Berliner Wettkampfbecken zu klettern. Zunächst war aber Julia Tilly dran und begann das Rennen als Sprinterin natürlich agressiver und wendete bei 35,9 Sekunden im Vorderfeld und lag auch gut im Rennen. Doch ihre bekannten Probleme mit dem Stehvermögen zum Ende des Rennens machten sich auch dieses Mal bemerkbar und die jungen Damen auf den Nachbarbahnen kamen bedrohlich näher und leider schaffte es eine davon, sich noch ganz zum Schluss an Julia vorbei zu mogeln und ihr den letzten Finalplatz um weniger als zwei Zehntelsekunden wegzuschnappen. Julia beendete das Rennen als in 1:17,37 Minuten mit der zweitbesten geschwommen Zeit ihrer Karriere leider als undankbare Elfte und durfte somit nicht mehr am Nachmittag antreten.

Franziska Eichhorn kämpfte in ihrem letzten Rennen in Berlin um einen guten Abschluss und darum, endlich die eigenen Erwartungen zu erfüllen und mit einem guten Gefühl durch das Rennen zu kommen. Um sie zu unterstützen wurde ihr Einschwimmprogramm so geändert, dass sie zeitlich deutlich dichter zum Wettkampf hin erst einschwamm und auch ein paar kleinere Intensitäten mehr einbaute als sie es gewöhnlich tat. Ziel war es, ihr den gewohnten Ablauf aus dem Training zu vermitteln, da ihre Trainingsleistungen im Vergleich zu den Rennen sehr viel besser sind. Zudem verzichtete sie auch auf einen Rennanzug, so dass das Trainingsgefühl fast zu 100 Prozent simuliert werden sollte.
Das Rennen nahm dann einen äußerst positiven Verlauf, der einem Befreiungsschlag glich. Franziska wendete in für sie ausgezeichneten 37,2 Sekunden und blieb auf der Höhe des gesamten Feldes, was sehr erfreulich war, da sie auf der Außenbahn schwimmend zu den vermeintlich Langsameren zählt. Wie gewohnt kämpfte sie bis zum letzten Meter und dem Anschlag und wurde endlich mit einer neuen Bestzeit belohnt, die alleine schon aufgrund ihrer unbändig fleißigen Trainingsarbeit mehr als verdient ist. In 1:19,02 Minuten verbesserte sie sich um sechs Zehntelsekunden und sorgte damit für einen geglückten Abschluss ihrer ersten Deutschen Jahrgangsmeisterschaften.


Tag 5: Faustdicke Überraschung durch Bettina Fuhr

Am allerletzten Wettkampftag durfte endlich auch Bettina Fuhr (94) ins Wettkampfbecken springen. Vorher scherzhaft von den Trainern als "Touri-Betti" gehänselt, weil sie die Tage zuvor lediglich als Touristin in Berlin unterwegs war, wandelte sie sich nun schlagartig zu "Power-Betti". Obwohl sie seit Tagen Halsschmerzen quälten lieferte sie das mit Abstand beste Rennen ihrer Karriere bei wichtigen Meisterschaften ab. In den letzten Tag wurde noch etwas an ihrem Übergang gearbeitet, bei dem sich durch Unterwasseraufnahmen ein grober Fehler aufdecken ließ. Auf jeden Fall schien sie deutlich besser ins Schwimmen gekommen zu sein, da sie zur Hälfte mit ungewohnt schnellen 13,2 Sekunden in Führung ihres Vorlaufes lag und diese auch bis zum Anschlag nicht mehr abgag. Neben dem guten Start gelang es ihr auch erstmals in dieser Langbahnsaison die Frequenzen konstant über 60 Zyklen pro Minute zu halten, wodurch sie im zweiten Rennabschnitt ihre Geschwindigkeit deutlich besser halten konnte. Sie unterbot in 29,61 Sekunden ihre Bestzeit um mehr als sieben Zehntelsekunden und holte sich völlig überraschend den zehnten und letzten Finalplatz für das Jahrgangsfinale.
In diesem Finale lagen nach dem Vorlauf lediglich vier Zehntelsekunden zwischen der Fünftplazierten und Bettina Fuhr, so dass mit einer weiteren Steigerung und eventuell nicht optimalen Leistungen der übrigen Finalteilnehmerinnen vielleicht noch der eine oder andere Platz gut gemacht werden konnte. Bettina gelang dann ein noch besserer Start und Übergang als im Vorlauf und sie lag mit 13,0 Sekunden bei 25 Metern sogar noch unter ihrer Vorlaufzeit. Ihre Frequenzen waren wieder auf hohem Niveau sehr stabil und sie schaffte es tatsächlich, ihre Bestzeit erneut zu unterbieten als sie nach 29,48 Sekunden anschlug. Zwar konnte sie ihren Platz nicht weiter verbessern, lag aber nur eine einzige Hundertstelsekunde hinter der Neunten zurück und durfte sich nach dem Finale viel Lob für ihre beiden Rennen beim Trainer abholen. "Besonders das Bestätigen der guten Zeit im Finale ist wichtig und zeigt, dass sie das Niveau reproduzieren kann. Und es ist auch nicht leicht, erst am allerletzten Tag den einzigen Start zu haben. Wenn man den verhaut ist die ganze Saison schlecht gelaufen. Aber sie hat dem Druck standgehalten und zweimal eine super Leistung hingelegt." zeigte sich ihr Trainer sehr zufrieden mit Bettina.

Danach war wieder Celine Mauer an der Reihe. Bei ihrem letzten Wettbewerb musste sie sich über die 400 m Lagen mit ihren Altersgenossinnen messen. Anvisiert und erhofft war ihre dritte Finalteilnahme, auch wenn sie persönlich diese lange Strecke nicht besonders mag. Nach dem siebten Rang vor zwei Tagen über die 200 m Lagen war das Erreichen des Endlaufes der zehn Besten auf jeden Fall möglich. Sie kämpfte bis zum Schluss mit zwei weiteren Schwimmerinnen um einen Finalpatz und machte es bis zum Schluss spannend. Mit schwankenden Leistungen bei den verschiedenen Lagen lag sie mal mehr und mal wniger auf Bestzeit- und Vereinsrekordkurs. Nach Schmetterling noch deutlich schneller, relativierte sich der Vorsprung mehr und mehr, da sie sowohl bei Rücken als auch bei Brust mit zu niedrigen Frequenzen von teilweise deutlich unter 30 Zyklen pro Minute unterwegs war. Auch bei der abschließenden Kraulstrecke hätte sie sicher noch zulegen können, wenn dies ein Finallauf gewesen wäre. Schließlich endeten für sie die diesjährigen Titelkämpfe nach 5:20,19 Minuten mit neuem Vereinsrekord, aber auch mit Rang zwölf und dem Verpassen des Endlaufes um etwas mehr als eine Sekunde. Aber da sie die Strecke sowieso nicht besonders mag, hielt sich ihre Trauer in Grenzen. Denn insgesamt lieferte sie ein mehr als überzeugenden Wettkampf ab und hat sich in der Deutschen Spitze ihrer Altersklasse etabliert.

Für den Abschluss der regulären Wettkämpfe aus Hofheimer Sicht sorgten Chiara Passmann und Sarina Ritter (96) über 200 m Brust. Den Beginn machte Sarina Ritter, die ihrem Trainer in den vergangenen Wochen einige Rätsel über ihre Leistungsfähigkeit aufgab. Bis zu den Süddeutschen Meisterschaften Mitte Mai lieferte sie ordentliche Trainingsleistungen und -ergebnisse ab und konnte sich mit einem ausgezeichneten Rennen in Sindelfingen auf den letzten Drücker noch für Berlin qualifizieren. Ab seitdem die Teilnahme feststand wurden die Leistungen im Training immer bescheidener und es waren auch etliche nicht überzeugende Auftritte dabei. In wie fern sich dies in ihrer Form widerspiegeln würde, sollten die nächsten Minuten im Becken zeigen.
Sie ging für ihre Verhältnisse forsch ins Rennen und beendete die erste Bahn nach 39,2 Sekunden absolut im Soll und wendete im guten Mittelfeld. Aber bereits nach nach der ersten Wende verlor sie kontinuierlich den Anschluss ans Feld und wurde im Verlauf des Rennens nach hinten bis zum letzten Platz durchgereicht, indem sie bei jeder der folgenden 50 Meter Teilstrecken stets langsamer wurde. Bei den Süddeutschen Meisterschaften beeindruckte sie noch durch eine sehr starke zweite Rennhälfte, wovon aber in Berlin nichts mehr zu sehen war. Am Ende blieb sie in 2:57,17 Minuten mehr als fünf Sekunden hinter ihrer Bestzeit und bestätigte damit leider ihre Trainingseindrücke aus der unmittelbaren Vorbereitung auf Berlin.

Das zuvor gesagte über die Trainingsleistungen traf auch in sehr ähnlicher Weise auf Chiara Passmann zu. Obwohl sie als Siebte der Deutschen Bestenliste nach Berlin anreiste, ließ auch sie in den vergangenen Wochen einiges an Trainingseifer und Einsatz vermissen, was zu einigen kritischen Tönen des Trainers führte. Aufgrund der gezeigten Trainingsleistungen war nicht unbedingt mit einer Verbesserung ihrer Zeit zu rechnen und so verfolgte die HSC-Delegation ihr Rennen mit einiger Spannung und Unsicherheit. Bis 100 Meter war mit 1:20,1 Minuten die Welt noch in Ordnung, doch dann lies sie auf der dritten Bahn lediglich 44,0 Sekunden folgen, was schon als ein starkes Indiz für die abbauende Kondition anzusehen war. Auf der letzten Bahn fing sie sich mit 43,0 Sekunden aber noch einmal und zog mit 2:47,16 Minuten letztlich sicher als Siebte ins Jahrgangsfinale ein. Aber auch sie blieb damit hinter ihrer Bestzeit zurück.

Für das Finale bekam sie dann die lapidare Anweisung, mutig zu sein und eine Bestzeit zu schwimmen, völlig unabhängig von der Konkurrenz. Wichtig war, dass sie sich wenigstens mit einer Bestzeit von den Titelkämpfen verabschieden würde. Und als das Startsignal ertönte lieferte Chiara anschließend ein unerwartet spannendes und mitreißendes Rennen. Sie ging sehr beherzt zur Sache und befand sich zur Halbzeit mit 1:17,3 Minuten auf Rang 5 wieder, sogar mit Kontakt zur Spitze und kurzzeitig flammten sogar Hoffnungen auf, dass sie eine riesen Sensation schaffen könnte. Aber gleich auf der dritten Bahn verflogen die kurzfristigen Träume wieder, denn wie im Vorlauf zuvor baute sie recht stark ab und verlor schnell den Kontakt zu den Führenden. Mit schwindenden Kräften kämpfte sie auf der letzten Bahn um den fünften Rang und weiter darum, ihre Bestzeit zu unterbieten. Zwar konnte sie diese gute Platzierung nicht verteidigen und wurde noch knapp bezwungen, doch erreichte sie das persönliche Ziel und schlug nach 2:45,58 Minuten mit neuer Bestzeit an und wurde mit dem siebten Platz belohnt und sorgte mit ihrem Rennen für einen gelungenen Abschluss und für fröhliche Gesichter auf der Heimfahrt.

Zum Abschluss möchten sich die beiden Trainer ganz herzlich bei Iris bedanken, die nicht nur als Fahrerin die gesamte Truppe nach und durch Berlin kutschierte, sondern tatkräftig helfend viele zeitraubende Tätigkeiten mit einer Bärenruhe erledigte! Vielen vielen Dank dafür und "Ciao, Ciao" ;-)

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