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Celine Mauer gewinnt ersten Einzeltitel bei Hessischen Titelkämpfen [06/2009]

Für die Hessischen Jahrgangsmeisterschaften am 13. und 14. Juni 2009 mussten die besten hessischen Nachwuchsschwimmerinnen und Nachwuchsschwimmer nach Rotenburg an der Fulda reisen. Dies bedeutete wieder einmal für viele junge Akteure den Wettkampfhöhepunkt der Langbahnsaison in einen Freibad austragen zu müssen. Zudem wird das Wasser in Rotenburg durch Solartechnik geheizt, was gerade (dank des schlechten Wetters der Vorwoche) für 23° C Wassertemperatur reichte. Aufgrund eines sonnigen Wochenendes konnte die Wassertemperatur auf immerhin 24° C ansteigen. Dementsprechend waren die Leistungen bei vielen Aktiven sehr durchwachsen.
Für den Hofheimer SC konnten sich in der Vorbereitung 13 Athleten für die Titelkämpfe qualifizieren. Verletzungsbedingt musste Ronahi Güler (98) auf eine Teilnahme verzichten; Malin Forndran (98) fehlte aus privaten Gründen.
Insgesamt kehrte der Hofheimer SC mit 5 Medaillen und 9 Podiumsplätzen von den Hessischen Jahrgangsmeisterschaften 2009 in Rotenburg an der Fulda zurück und die Schwimmer und Schwimmerinnen erzielten mit 37 Bestzeiten bei 68 Starts bei mehr als der hälfte der Starts neue persönliche Rekorde.


Celine Mauer etabliert sich mit drei Siegen in der Hessischen Spitze

Nach den starken Auftritten bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften vor drei Wochen in Hamburg, wollte Celine ihren ersten Hessischen Einzeltitel gewinnen, nachdem sie Anfang März bereits mit der Hofheimer C-Jugend den Landestitel bei den Staffelwettkämpfen gewinnen konnte. Über 200m Lagen und 100m Schmetterling standen die Chancen auch sehr gut und sie gehörten zum engsten Favoritenkreis. Leider war Celine jedoch eine Woche vor den Meisterschaften erkrankt und konnte überhaupt nicht trainieren. Trainer Adam Ollé und Volker Kemmerer verzichteten auf die Starts von Celine über die kräftezehrenden 200m Schmetterling und 400m Freistil, um das Ziel Hessenmeisterin in Angriff zu nehmen. Über 50m Schmetterling zeigte sie der Konkurrenz ihr Potential und absolvierte die Strecke mit 30,25 Sekunden in Bestzeit. Keine andere Schwimmerin konnte die gleiche Schwimmgeschwindigkeit wie sie erreichen und somit holte Celine ihren ersten Sieg bei Hessischen Jahrgangsmeisterschaften. Da die 50 m Strecken aber lediglich im Rahmen einer Dreikampfwertung (50m, 100m und 200m der gleichen Lage) geschwommen werden, werden keine Titel auf den Sprintdistanzen vergeben.

Über 200m Lagen sollte dann der erste „echte“ Titel gewonnen werden. Nach den Schmetterling- und Rückenteilstrecken lag sie leicht in Führung und konnte ihre Position während ihrer schwächsten Lage, dem Brustschwimmen, halten. Auf der letzten Bahn ließ Celine ihr Kämpferherz aufblitzen und sicherte sich mit einer knappen halben Sekunde Vorsprung in Bestzeit von 2:35,65 Minuten ihre erste Goldmedaille bei Hessenmeisterschaften. Auch über die 50m Rücken konnte sie den inoffiziellen Titel in sehr guten 33,10 Sekunden nach Hofheim holen. Über ihre Lieblingsstrecke, den 100m Schmetterling war nach knappen 70m die Kraft weg, so dass sie sich mit einer für sie schlechten Zeit von 1:11,92 Minuten und dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben musste. Im Rückendreikampf gewann sie nach guten 200m Rücken (Rang 2) und 100m Rücken (Platz 4) die Silbermedaille und war somit die erfolgreichste Hofheimer Teilnehmerin.


Chiara Passmann überzeugt mit Medaillen auf den Bruststrecken

Chiara Passmann (96) konnte sich endlich mal wieder über ein durchweg gelungenes Wettkampfwochenende freuen und überzeugte mit fünf persönlichen Bestzeiten bei sechs Starts. Dank starker Leistungen über die Bruststrecken konnte sie sich verdienter Maßen zwei Medaillen sichern. Über 100m Brust wurde sie nach guten Rennen Bronzemedaillengewinnerin. In 1:23,43 blieb sie dabei wenige Hundertstelsekunden über ihrer Bestzeit. Nach sehr guten 37,19 Sekunden über 50m Brust wurde sie Zweite, was jedoch nur zum inoffiziellen Vizemeistertitel führte. Über 200m Brust agierte sie sehr zurückhaltend und durch eine suboptimale Renneinteilung reichte es leider in 2:59,44 Minuten nur für Rang vier, wobei ein etwas forscherer Beginn ihr mit Sicherheit die Möglichkeit geboten hätte, einen Podiumsplatz zu erschwimmen.
In der Dreikampfwertung reichte es dank konstanter Leistungen für den geteilten 2. Platz und den Gewinn der zweiten Medaille.Außerdem konnte Chiara über 200m Lagen glänzen. 2:43,22 Minuten bedeutete neben Platz fünf auch eine Verbesserung ihres persönlichen Rekords um knapp 2,5 Sekunden.


Jacqueline Jährig lässt ihr Können aufblitzen

Wie könnte es besser sein, als mit der Lieblingsstrecke in eine Meisterschaft zu starten. Und Jacqueline Jährig (97) hatte dieses Glück. Ihr erster Start waren die 50m Schmetterling. In den letzten Monaten hatte sie schon ihr Potential angedeutet. Nach hervorragenden 34,31 Sekunden freute sie sich über ihren ersten Podiumsplatz bei Hessischen Jahrgangsmeisterschaften. Leider jedoch werden die 50m Strecken nicht gesondert geehrt, sondern die erzielten DSV Punkte fließen lediglich in die Gesamtwertung des Disziplinendreikampfs ein. Beflügelt von ihrem Erfolg erschwamm sie fünf weitere Bestzeiten in den folgenden sechs Starts. Über 100m Freistil, 100m Rücken und 100m Schmetterling lag sie bei drei Viertel der Strecke jeweils noch auf Medaillenkurs, doch leider konnte sie wegen fehlender Kraftausdauer und zu niedrigen Frequenzen der Konkurrenz nur noch bedingt folgen und musste sich mit den Platzen fünf, sechs und acht zufrieden geben. Über 200m Schmetterling zeigte sie deutliche Verbesserung in der Technik, jedoch reichte es wegen angesprochener kleiner Unzulänglichkeiten noch nicht für eine Medaille.


Selina Müller in diesem Jahr leider ohne Medaille

Nach ihrer gelungenen Debüt bei Landesmeisterschaften im Dezember 2008 auf der Kurzbahn, musste Selina Müller (98) erkennen, dass die Konkurrenz im Wettkampfsport nicht schläft. Im Vorjahr mit vier Medaillen dekoriert, reichte es diesmal leider nur für eine Holzmedaille. Kleinere technische Mängel und fehlendes Zutrauen zu den eigenen Fähigkeiten verwehrten ihr dieses Jahr das gewinnen einer Medaille. Ihre besten Platzierungen erreichte sie über 100m Brust (4.), 200m Rücken und 200m Brust (jeweils 5.), sowie mit Rang 5 im Disziplinendreikampf Brust. „Gerade über die Bruststrecken hätte es mit etwas mutiger Herangehensweise bestimmt für eine Medaille reichen können“, resümiert ihr Trainer Kemmerer.


Selina Müller in diesem Jahr leider ohne Medaille

Nach ihrer gelungenen Debüt bei Landesmeisterschaften im Dezember 2008 auf der Kurzbahn, musste Selina Müller (98) erkennen, dass die Konkurrenz im Wettkampfsport nicht schläft. Im Vorjahr mit vier Medaillen dekoriert, reichte es diesmal leider nur für eine Holzmedaille. Kleinere technische Mängel und fehlendes Zutrauen zu den eigenen Fähigkeiten verwehrten ihr dieses Jahr das gewinnen einer Medaille. Ihre besten Platzierungen erreichte sie über 100m Brust (4.), 200m Rücken und 200m Brust (jeweils 5.), sowie mit Rang 5 im Disziplinendreikampf Brust. „Gerade über die Bruststrecken hätte es mit etwas mutiger Herangehensweise bestimmt für eine Medaille reichen können“, resümiert ihr Trainer Kemmerer.


Patrik Putala wartet auf den Wachstumsschub

Eine funktionierende Technik war in diesem Jahr das größte Highlight bei den Meisterschaften für Patrik Putala (97). Seit eineinhalb Jahren bewegt sich Patrik auf einem guten (oberen) Niveau bei Hessischen Meisterschaften. Leider jedoch wachsen beinahe alle Konkurrenten ihm über den Kopf. Teilweise sind sie eineinhalb Köpfe größer und wirken wesentlich muskulöser. Demnach hatte Patrik es schwer in diesem Jahr wieder eine Medaille zu gewinnen. Sechs Wochen zuvor hatte er beim 2. Süddeutschen Jugendmehrkampf angedeutet, dass er sein Ziel, auf dem Podium zu landen, erreichen möchte. Doch die Woche vor den Titelkämpfen konnte Patrik wegen einer Erkältung, die ihn viel Kraft kostete, nur wenig trainieren.
Mit einem vierten Platz über 200m Lagen und Rang fünf über 50m Brust konnte er jedoch zufrieden sein, da in diesem Jahr nicht Mehr drin war. „Patrik ist von seinem biologische Alter eher im Jahrgang 98 anzusiedeln. Auch bei den 99ern würde er wahrscheinlich nicht auffallen. In den Wertungen dieser Jahrgänge hätte es für einige Medaillen gereicht. Wenn Patrik die erste große Wachstumsphase erreicht hat, werden auch seine Platzierungen wieder besser werden.“, relativiert Trainer Kemmerer.


Sarina Ritter mit Achterbahnfahrt

Von guten bis hin zu recht schlechten Leistungen war an diesem Wochenende alles drin für Sarina Ritter (96). Lediglich mit einer soliden Leistung über 100m Brust (1:27,73 Minuten) und guten 2:59,92 Minuten über die doppelte Distanz, die auch gleichzeitig ihre einzige Bestzeit des Wochenendes bedeutete, konnte Sarina zufrieden sein. Über 50m Brust kam sie überhaupt nicht mit den hohen Frequenzen der Sprintstrecke zu Recht. Auch über 100m Freistil und 200m Lagen hatte sie große Schwierigkeiten die Techniken im Wettkampftempo umzusetzen und blieb deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück.


Sandra Wellmann mit durchwachsenen Leistungen

Die sehr niedrigen Wassertemperaturen machten Sandra Wellmann (96) sehr zu schaffen. Gleich bei ihrem ersten Start, den 50m Freistil, hatte sie bereits nach halber Strecke starke Atemprobleme, so dass ihr eine Zeit unter 31,0 Sekunden verwehrt blieb. Beim ihrem Restprogramm des ersten Wettkampftages wirkte sie meist kraftlos und unsicher in der Technik und irgendwie schien bei ihr, wie auch bei Sarina Ritter, der Funke nicht zünden zu wollen.
Der zweite Tag verlief aus ihrer Sicht etwas freundlicher. Nach soliden 200m Freistil und 50m Brust konnte Sandra in 3:03,28 Minuten über 200m Brust ihre erste und einzige Bestzeit während der Titelkämpfe erschwimmen.


Jana Eichhorn mit deutlicher Leistungssteigerung

Jana Eichhorn (97) konnte sich im Laufe der Saison über drei 100m Strecken für die Langbahnmeisterschaften qualifizieren. Bei allen drei Starts erzielte sie deutliche Bestzeiten und erreichte mit Rang 11 über 100m Rücken ihre beste Platzierung. Verantwortlich für die enormen Steigerungen war vor allem die verbesserte Trainingsweise. Seit einigen Wochen absolviert Jana sämtliche Trainingseinheiten wesentlich konzentrierter und intensiver. Wenn sie weiterhin so an ihren Schwächen arbeitet, sollten für die Meisterschaften im Winter auf der 25m Bahn auch Qualifikationen über die 200m Strecken möglich sein.


Elisa Ritter nicht in Bestform

Der erneute Gewinn einer Bronzemedaille über 200m Rücken bei Landesmeisterschaften war das große Ziel von Elisa Ritter (97) für die Titelkämpfe in Rotenburg. Doch leider ging ihr Wunsch nicht in Erfüllung. Elisa schwamm beinahe während des kompletten Wochenendes hinter ihren Möglichkeiten hinterher. An diesem Wochenende fehlte ihr bei der Renngestaltung das Vertrauen in die eigenen konditionellen Fähigkeiten, so dass sie auf dem ersten Teilstück meist schon einige Sekunden auf die Konkurrenz verloren hatte, die sie dann nicht mehr aufholen konnte. Die einzige Bestzeit erzielte sie über 400m Freistil. Rang sieben über 50m Rücken bedeutete die beste Platzierung. „Elisa hängt im Körperwachstum ihrer Konkurrenz hinterher. Desweiteren spielte die inkonstante Technik (vor allem beim Rückenschwimmen) in den letzten Wochen und Monaten eine große Rolle. Elisa muss über die Sommermonate konsequent an ihrer Technik arbeiten, bevor es wieder in die intensive Trainingsphase geht.“, so Kemmerer.


Max Helmer und Veith Wenzel mit Bestzeiten

Seit Januar diesen Jahres trainiert Veit Wenzel (98) in der Nachwuchsgruppe unter Volker Kemmerer. In dieser Zeit hat er enorme Verbesserungen in Technik, Start und Wenden erlangt, so dass er gute Platzierung erzielen konnte. Über 100m Freistil fehlten sogar nur acht Zehntelsekunden zu Bronze. „Bei Veit dominiert die Kraft über der Technik. Dieses Ungleichgewicht müssen wir in der nächsten Zeit zugunsten der Technik verschieben. Das bedeutet jedoch harte Arbeit für Veit. Wenn in das gelingen sollte, kann er im Winter bei den Kurzbahnmeisterschaften nach den Medaillen greifen.“, beurteilt Kemmerer.

Wie sein Altersgenosse Veit trainiert Max Helmer (98) seit Januar 2009 in der Nachwuchsgruppe des Hofheimer SC. Auch er hat in dieser Zeit einiges dazugelernt. Nach guten Langbahnwettkämpfen in der Vorbereitung war Kemmerer gespannt, wie sein Schützling sich bei den Meisterschaften präsentieren würde. Leider kam Max mit dem sehr kalten Wasser nicht sehr gut zu Recht und ließ sich dadurch leicht aus dem Tritt bringen. Am Ende standen zwei Bestzeiten bei vier Starts zu Buche. Kemmerer fordert: „Wenn Max erfolgreicher abschneiden möchte, darf er sich nicht so sehr von äußeren Einflüssen entmutigen lassen. Bei den Titelkämpfen waren deutlich bessere Leistungen drin.“

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