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Vier Athleten beim Süddeutschen Jugendmehrkampf in Karlsruhe [05/2009]

Der im letzten Jahr erstmalig ausgetragene Jugendmehrkampf auf süddeutscher Ebene ging am ersten Mai-Wochenende 2009 in die zweite Runde. Der Süddeutsche Schwimmverband möchte diesen Wettkampf, der dem Jugendmehrkampf auf DSV-Ebene entspricht, etablieren und den jungen Athleten ermöglichen alle Teildisziplinen vor den Deutschen Meisterschaften schon einmal unter Wettkampbedingungen zu überprüfen. Zu den einzelnen Disziplinen gehören zwei 100m Strecken (Freistil oder Brust und Rücken oder Schmetterling), 200m Lagen, 400m Freisteil sowie vier Pflichtübungen (50m Freistil-Beinarbeit, 7,5m Gleiten, 15m Delphin-Beinarbeit und der Dreierhopp). Die Wertung erfolgt durch Addition der DSV-Punkte der Schwimmstrecken sowie den Punkten für die Pflichtübungen, die anhand der Punktetabelle des DSV-Jugendmehrkampfs errechnet werden.

Auch die zweite Auflage wurde gut angenommen und ein Großteil der besten süddeutschen Schwimmerinnen (Jahrgänge 1998 und 1997) und Schwimmer (Jahrgänge 1997 und 1996) folgten dem Aufruf des Süddeutschen Schwimmverbandes. Mit dem Fächerbad der Stadt Karlsruhe wählte der Süddeutsche Schwimmverband in diesem Jahr einen Austragungsort, der für die Anzahl der Aktiven und die Qualität der Meisterschaften ideal war. Die riesige Schwimmhalle bot reichlich Platz, so dass alle Aktiven sich in Ruhe und ohne Gedränge auf ihre Starts vorbereiten konnten. In der gegenüberliegenden Sporthalle (20m Luftlinie) wurde der Dreierhopp (eine der Pflichtübungen beim Mehrkampf) durchgeführt. Letztendlich spielte auch das Wetter mit, so dass während der gesamten Veranstaltung auch die große Außenanlage des Fächerbads genutzt werden konnte.

Da in diesem Jahr die Pflichtpunktzahl zur Teilnahme gestrichen wurde, nominierte Trainer Volker Kemmerer etwas großzügiger und ermöglichte Selina Müller (98), Jacqueline Jährig, Elisa Ritter und Patrik Putala (alle 97) bei Ihren ersten „Süddeutschen“ an den Start zu gehen. In den Wochen der Vorbereitung hatte Kemmerer viel Wert auf das Verbessern der Pflichtübungen gelegt. Vor allem in diesen Bereichen erhoffte er sich, dass seine Schützlinge viele Punkte gegenüber der Konkurrenz gut machen könnten. Und tatsächlich wurden in diesen Übungen die besten Platzierungen erzielt. Patrik Putala (97) wurde über 50m Kraul-Beinarbeit sehr guter Achter und 20. über 15m Delphin-Beinarbeit. Jacqueline Jährig (97) wurde 14. beim 7,5m Gleittest und 19. beim Dreierhopp, Selina Müller (98) 16. beim Gleiten und Elisa Ritter (97) erzielte ihre beste Platzierung (Rang 32) über 15m Delphin-Beinarbeit. Auch die „normalen“ Schwimmdisziplinen wurden von den Hofheimer Athleten mit guten und sehr guten Leistungen beendet. 12 Bestzeiten bei 16 Starts sind die Bilanz der Meisterschaften. Über 100m Freistil konnten sich alle vier Hofheimer Teilnehmer verbessern. „Besonders stark waren die 100m Rücken von Jacqueline Jährig.“, lobte Trainer Kemmerer die 12-Jährige.

Insgesamt präsentierten sich die Hofheimer Nachwuchsathleten in guter Verfassung und belegten in der Gesamtwertung Platzierungen im Mittelfeld. Für die nächsten Jahre erhofft sich Kemmerer noch mehr Athleten, die sich für eine Teilnahme empfehlen und weitere gute Platzierungen folgen lassen.

Zu den HSC-Einzelergebnissen

 
Elisa Ritter Jacqueline Jährig
   
Patrik Putala Selina Müller