HSC : Aktuell : Mitteilungen  



Erster Hessentitel seit 16 Jahren bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend [03/2009]

Alle HSC-Schwimmer und Schwimmerinnen Am 7. und 8. März 2009 stand für die qualifizierten HSC-Aktiven bei den diesjährigen Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend (DMS-J) der Hessenentscheid im Hallenbad Frankfurt-Höchst auf dem Programm. Es galt die Hessenmeister in der Summe aus insgesamt fünf verschiedenen Staffelwettbewerben zu ermitteln. Es wurden wieder jeweils eine Freistil-, Brust-, Rücken, Schmetterling- und Lagenstaffel geschwommen und die Gesamtwertung gewinnt die Mannschaft mit der geringsten Summe aus allen fünf Endzeiten. In dieser zweiten Runde auf Hessenebene wurden die jeweiligen Hessenmeister der verschiedenen Altersklassen ausgeschwommen.
Und genau wie beim Bezirksentscheid vor zwei Wochen, wusste der HSC mit seinen vier qualifizierten Mannschaften mit einem Titel, mit zwei zweiten und einem vierten Rang in der Gesamtwertung erneut zu überzeugen. Als Zugabe wurden auch noch zahlreiche Einzelsiege bei den einzelnen Staffelentscheidungen errungen. Drei Vereinsrekorde in der weiblichen B-Jugend rundeten das Gesamtbild eines sehr erfolgreichen Wochenendes ab.
Trotz der zum Teil deutlichen Verbesserungen, besonders bei der B-Jugend, reichte es leider für keines der HSC-Teams zum Einzug in das Bundesfinale der acht besten Mannschaften Deutschlands.


Weibliche C-Jugend deklassiert die hessische Konkurrenz

Die weibliche C-Jugend Am 7. und 8. März 2009 stand für 16 Jahre ist es her, dass damals in Baunatal der weibliche Jahrgang 1984/85 den letzten DMSJ-Titel nach Hofheim holte. Nun gelang dies der weiblichen C-Jugend (95/96) in eindrucksvoller Manier. Celine Mauer (96), Sandra Wellmann (96), Sarina Ritter (96), Chiara Passmann (96) und Jacqueline Jährig (97) verwiesen die weiteren fünf Mannschaften auf die Plätze und gewannen mit großem Vorsprung die Gesamtwertung und durften sich die Medaillen für den Hessenmeister der C-Jugend abholen. Zum erfolgreichen Team gehörten auch Elisa Ritter (97) und Jana Eichhorn (97), die zwar in Höchst nicht zum Einsatz kamen, aber trotzdem als Reserveschwimmerinnen anwesend waren, um notfalls einspringen zu können. Zudem kam Elisa Ritter im Vorkampf zum Einsatz.

Im Vorkampf gewannen die HSC-Mädels vier von fünf Staffeln und mussten sich lediglich bei der als erstes ausgetragenen Freistilstaffel der SG Frankfurt knapp geschlagen geben. Diese Scharte galt es auszumerzen und so übernahm das HSC-Team von Anfang an die Initiative und schlugen auch nach 4:24,45 Minuten als Erste an. Startschwimmerin Chiara Passmann konnte sich dabei am meisten steigern und setzte mit 1:04,35 Minuten eine neue persönliche Bestmarke. Die Bruststaffel war, wie im Vorkampf, reine Formsache und wurde wieder mit riesen Vorsprung von knapp 14 Sekunden gewonnen. Hier taten sich im Vergleich zum Vorkampf Sandra Wellmann mit starken 1:24,4 Minuten und Sarina Ritter mit 1:26,1 Minuten hervor.
Hessenmeister! Aber anscheinend waren sich die Damen dann doch zu sicher und schwammen bei der folgenden Rückenstaffel deutlich unter ihren Möglichkeiten und zudem noch von Anfang weit hinterher. Erst Schlussschwimmerin Celine Mauer brachte die Staffel mit guten 1:11,6 Minuten vom Ende des Feldes vor bis auf den zweiten Rang nach vorne. Bei Schmetterling wurden die Verhältnisse wieder deutlich zugunsten des HSC verrückt, wobei Trainer Adam Ollé besonders die 1:13,8 Minuten von Chiara Passman gefielen. Auch die Jüngste im Team, Jacqueline Jährig, wusste mit einer Bestzeit zu überzeugen. Bei der abschließenden Lagenstaffel gab es wieder das bereits bekannte Duell mit der SG Frankfurt. Als Schlussschwimmerin ging Sandra Wellmann über die Kraulstrecke ins Wasser und schaffte es bei der Hälfte des Rennens den 1-sekündigen Rückstand aufzuholen. Doch leider fehlte ihr nach der 50m Wende das notwendige Stehvermögen, um auch noch an der Frankfurter Schlussschwimmerin vorbei zu kommen. Diese hielt taktisch klug dagegen und konnte sich auf der letzten Bahn wieder leicht von Sandra Wellmann lösen und gewann auch das Rennen. Aber der Gesamtsieg war den HSC-Damen nicht mehr zu nehmen und mit der Gesamtzeit von 25:12,36 Minuten distanzierten sie die zweitplatzierten Frankfurterinnen deutlich um fast eine halbe Minute.

Einzelergebnisse der C-Jugend

Endstand C-Jugend weiblich



Weibliche B-Jugend überrascht mit Silber und Vereinsrekorden

Eine überzeugende und wirklich sehenswerte Leistung legte die B-Jugend (94/95) hin. Nach dem Vorkampf schien es lediglich um Platz drei zu gehen, da sowohl die Frankfurter als auch die Darmstädter Mannschaft nominell deutlich stärker zu sein schienen. Aber das hielten Bettina Fuhr (94), Julia Tilly (95), Larissa Jährig (94), Aurica Ritter (94), Martina Dillenberger (94) und Franziska Eichhorn (94) nicht davon ab, den Kampf um den Sieg anzunehmen und auszufechten. Diese Absicht wurde mit taten untermauert und so gelang es jeder Staffel, schneller zu schwimmen als zwei Wochen zuvor beim Bezirksentscheid.
Die vier zuerst genannten Damen starteten gleich mit einem Vereinsrekord über 4 x 100 m Freistil ins Rennen Rennen, welches sie in 4:10,37 Minuten eine gute Sekunde unter der alten Rekordmarke mit großem Jubel beendeten. Startschwimmerin Bettina Fuhr brachte zudem auch in 1:01,9 Minuten eine starke neue persönliche Bestleitung in Becken. Zusätzlich wurde gleich die Frankfurter Staffel überholt, was noch vor 14 Tagen nicht gelungen ist.

Die weibliche B-Jugend Als nächstes folgte die Bruststaffel, bei der die Mädels quasi über’s Wasser liefen. Die sehr offensiv aufgestellte Staffel sollte den Favoritinnen aus Darmstadt möglichst lange Paroli bieten. Startschwimmerin Julia Tilly brachte den HSC in 1:18,4 Minuten mit Bestzeit in Führung, die anschließend völlig überraschend von Bettina Fuhr sogar ausgebaut wurde. Sie schwamm sogar noch schneller und pulverisierte in 1:18,1 Minuten ihre alte Bestmarke um ca. sechs Sekunden und sorgte am Beckenrand für großes Staunen beim HSC-Anhang. Erst der dritten Darmstädter Schwimmerin gelang es die HSC-Staffel ein- und zu überholen, wobei Larissa Jährig leider ihre Leistung von vor 14 Tagen nicht ganz wiederholen konnte. So musste Schlussschwimmerin Franziska Eichhorn alles geben, um an Darmstadt dran zu bleiben. Das gelang ihr bravourös und sie konnte auch tatsächlich wieder deutlich aufholen. Aber letztlich war Darmstadt doch zu weit enteilt und auch verließen Franziska auf den letzten Metern etwas die Kräfte, zumal sie auch noch leicht körperlich angeschlagen an den Start gehen musste. Aber trotzdem gelang ihr mit 1:17,4 Minuten die schnellste Zeit aller Starterinnen und war hochzufrieden mit ihrem Rennen.

In der Rückenstaffel gelangen die nächste Bestleistungen und wiederum Franziska Eichhorn zeigte, dass sie sich enorm verbessert hat. Sie ließ ihre alte 100 m Rücken Bestzeit mit 1:11,89 Minuten gaaaaanz weit hinter sich und durfte sich somit auch über die nächste persönliche Bestzeit freuen. Als Schlussschwimmerin wurde Martina Dillenberger eingesetzt, die ebenfalls die in sie gesetzten Erwartungen in 1:14,76 Minuten erfüllte. Und wenn sie sich weiterhin so verbessert und sie technisch noch mehr Druck beim Armzug aufzubauen lernt, stehen ihr noch weitere deutliche Verbesserungen bevor. Wie in den beiden Staffeln zuvor reichte es wieder zum zweiten Rang und die HSC-Damen lagen diesmal nach der Rückenstaffel in der Gesamtwertung sehr deutlich vor der SG Frankfurt, die beim Bezirksentscheid noch vorne lag.

Dies sollte auch nach der Schmetterlingsstaffel so bleiben, bei der der HSC als Drittplatzierte nur einen Wimpernschlag hinter den Frankfurterinnen ins Ziel kamen. Im Gegensatz zum Vorkampf wurden die besten Schmetterlingsschwimmerinnen an den Beginn der Staffel gestellt. Dabei verbesserte Startschwimmerin Bettina Fuhr ihre Bestzeit auf nunmehr 1:09,03 Minuten und Martina Dillenberger ließ ebenfalls sehr gute 1:10,14 Minuten folgen.

Für den ganz großen Paukenschlag sorgte die B-Jugend bei der abschließenden Lagenstaffel. Zunächst bescherten sie ihrem Trainer Kopfzerbrechen über die Aufstellung, da es mehrere Varianten der Aufstellung gab, die Erfolg versprechend aussahen. Nachdem dann die Aufstellung verkündet war, sorgten Rückenschwimmerin Aurica Ritter, Bruistschwimmerin Julia Tilly, Schmetterlingsschwimmerin Martina Dillenberger und Kraulschwimmerin Bettina Fuhr den Höhepunkt der Veranstaltung aus HSC-Sicht.
Denn völlig überraschend schaffte es Aurica Ritter in 1:08,95 Minuten als Starterin den zehn Jahre alten Vereinsrekord über 100 m Rücken zu unterbieten und die Staffel sogar in Front zu bringen. Beim letzten Wechsel auf Bettina Fuhr lag die HSC-Staffel noch einen Wimpernschlag hinter der SG Frankfurt. Mit dem Sieg vor Augen wuchsen Bettina Fuhr fast schon ungeahnte Kräfte und sie konnte sich deutlich von der Frankfurter Schlussschwimmerin lösen und brachte den Sieg der Lagenstaffel in neuer Vereinrekordzeit von 4:38,16 Minuten unter Dach und Fach. Die Damen verbesserten ihren eigenen Rekord aus dem Vorkampf um mehr als ACHT Sekunden!!! Der Jubel am Beckenrand kannte schließlich keine Grenzen, denn damit war klar, dass die weibliche B-Jugend etwas unerawrtet die SG Frankfurt hinter sich lassen konnte und sich den Vizemeister-Titel gesichert hatte. Gleichzeitig wurde die Vorkampfleistung um 25 Sekunden auf 23:44,91 Minuten verbessert.

Einzelergebnisse der B-Jugend

Endstand B-Jugend weiblich



Silber für die männliche E-Jugend

Die männliche E-Jugend Nach einer kleinen Zitterpartie beim Bezirksentscheid konnte sich die männliche E-Jugend erfolgreich für den Hessenentscheid in Höchst qualifizieren. Ihren zweiten Platz vom Bezirksentscheid konnten Henry Schwerdtner (00), Leon Müller (00), Joost Hennes (00), Peter und Patrick Hellenschmidt (01) auch auf Landesebene erfolgreich verteidigen. Zudem unterboten sie ihre Qualifikationszeit auf Bezirksebene um 20 Sekunden und konnten sich am Ende mit 15:10,40min über eine sehr gute Gesamtzeit freuen.
Genau wie beim Vorkampf konnten erneut viele neue Bestzeiten bejubelt werden. An diesem Wochenende tat sich vor allem Leon Müller (00) hervor, der bei jedem Start einen neuen persönlichen Rekord aufstellen konnte. Besonders gut war seine Leistung über 50m Brust, wo er sich um 3 Sekunden verbessern konnte und somit erstmals unter der 50-Sekundengrenze blieb.
Patrick Hellenschmidt (01) konnte bei jedem Einsatz eine neue Bestzeit erreichen und auch Joost Hennes (00) konnte sich bei drei von fünf Starts über neue Rekorde freuen. Abgerundet wurde das Bild durch die guten Leistungen von Peter Hellenschmidt (01) und Henry Schwerdtner (00).

Einzelergebnisse der E-Jugend

Endstand E-Jugend männlich



Weibliche D-Jugend belegt undankbaren vierten Platz

Beim Bezirksdurchgang zwei Wochen zuvor qualifizierten sich Lisa Mauer, Jana Hellenschmidt, Selina Müller, Ronahi Güler und Malin Forndran als fünftbeste Mannschaft für den Hessenentscheid. Beim Hessenfinale nahmen sich die jungen Mädels vor, alles zu geben und wenn möglich den dritten Platz der Gesamtwertung zu belegen. Wegen der Erkrankung von Ronahi Güler musste Trainer Volker Kemmerer die Aufstellungen für die einzelnen Staffeln teils verändern. Malin Forndran übernahm einige zusätzliche Starts und Ester Rizzetto rutschte in die Rückenstaffel. Trotz der erforderlichen Umstellungen konnte sich die Mannschaft in der Addition der Einzelzeiten um gute 25 Sekunden auf 26:24,65 Minuten steigern. Gleichzeitig bedeutete dies eine Verbesserung in der Platzierung auf Rang 4 mit knappen 20 Sekunden Rückstand auf die drittplatzierte Mannschaft aus Fulda. Die besten Leistungen erzielten die jungen Damen über die 4 x 100m Rücken (12,21 Sekunden Verbesserung zum Vorkampf) und die 4 x 50m Schmetterling (6,76 Sekunden Verbesserung). Dies bedeutete jeweils Platz 3 in der Einzelwertung. Auch die 4 x 100m Lagen-Staffel konnte sich um über 10 Sekunden im Vergleich zum Vorkampf verbessern.
Lediglich die 4 x 100m Freistil-Staffel blieb hinter den Erwartungen zurück und verschenkte wichtige Sekunden. Wegen einer Unkonzentriertheit von Malin Forndran wurde die 4 x 100m Brust-Staffel disqualifiziert und musste im Anschluss erneut antreten, um im Wettbewerb verbleiben zu können. Beim Nachschwimmen konnte lediglich Jana Hellenschmidt ihre Leistung bestätigen, so dass die jungen Damen auch hier einige wichtige Sekunden zum dritten Platz liegen ließen. „Die Mädels haben noch lange nicht ihr volles Potential ausgeschöpft – das stimmt mich positiv für die Zukunft. Wenn die Mädels sich weiter so gut entwickeln, bin ich gespannt aufs nächste Jahr. Vor allem auf die 99er Mädels können dann für Aufsehen sorgen.“ resümiert Kemmerer.

Einzelergebnisse der D-Jugend

Endstand D-Jugend weiblich