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Hofheimer Sieg beim Hessenentscheid des Kindermehrkampfes [05/2008]

Ede Grölz mit Veit, Lisa, Jana und Selina Zeitgleich mit den Hessischen Jahrgangsmeisterschaften am 10. und 11.5.2008 fand an diesem Wochenende auch der hessische Kindermehrkampf in Dillenburg statt. Startberechtigt sind für diesen Wettkampf nur die jeweils 18 besten Schwimmer und Schwimmerinnen der Jahrgänge 1998 und 1999 aus ganz Hessen, die sich bei den Vorkämpfen der einzelnen Bezirke qualifizieren mussten.
Beim Kindermehrkampf müssen die Kinder neben 50m Kraulbeinbewegung und je nach Alter 150m Dreilagen bzw. 200m Lagen auch Pflichtübungen, wie 15m Delphinbeinbewegung und 5m Gleiten erfüllen. Ziel ist es, dass diese, für den Wettkampfsport wichtigen Elemente, auch ein fester Bestandteil des Nachwuchstrainings werden.

Mit Jana Hellenschmidt (Jahrgang 99, Zweite von rechts), Lisa Mauer (99, Zweite von links), Selina Müller (98, ganz rechts) und Veit Wenzel (98, ganz links) konnten sich auch vier Schwimmer/innen des Hofheimer SC für diesem Wettkampf qualifizieren und vertraten die Hofheimer Farben ganz hervorragend und kamen mit zahlreichen Bestzeiten, zwei Medaillen und einem Titel nach Hause.
Alles in allem ist Trainerin Christina Grölz sehr zufrieden und stolz auf ihre Schützlinge. Die Leistungssteigerungen in allen Bereichen stimmen sie sehr optimistisch. Die Ergebnisse im jüngsten Jahrgang 1999 zeigen die gute Hofheimer Nachwuchsarbeit, denn im Vergleich zu den Großvereinen ist die Anzahl der Kinder pro Jahrgang eher gering, so dass zwei Podestplätze bei einem Mehrkampf schon eine außergewöhnliche Leistung darstellt und gar nicht noch genug gewürdigt werden kann. Nun gilt es in der kommenden Zeit noch die technischen Mängel auszubessern und am Bezirksmehrkampf in drei Wochen noch einmal voll anzugreifen bevor es zum Saisonabschluss nach Herschbach geht.


Jana Hellenschmidt gewinnt ihren ersten hessischen Titel

Siegerin Jana in der Mitte und rechts Lisa Jana reiste als Zweitschnellste aus der Qualifikation nach Dillenburg an. Beim Vorkampf musste sie sich nur ihrer Konkurrentin Johanna Bauer aus Eschborn geschlagen geben. Im Verlaufe des Wettkampfes entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Mädchen, das Jana an diesem Wochenende für sich entscheiden konnte. Ihren Sieg hat sie vor allem ihren guten Leistungen in den Pflichtübungen zu verdanken. Endlich schaffte sie es ihre starke Leistung aus dem Training auch über die 50m Kraulbeinbewegung im Wettkampf abzurufen. Mit ihrer guten Zeit von 48,85sec. verschaffte sie sich mit dem zweiten Platz eine gute Ausgangsposition für den restlichen Wettkampf. Wie bereits im Vorkampf ließ sie über die 15m Delphinbeinbewegung in 11,44sec. das restliche Teilnehmerfeld deutlich hinter sich. Im Gleittest über 5m musste sie nur ihrer Mannschaftskameradin Lisa Mauer und einer weiteren Schwimmerin aus Darmstadt den Vorrang gewähren. Vor ihrem letzten Start, den 150m Dreilagen, lag sie mit 20 Punkten Vorsprung noch auf Platz eins der Gesamtwertung und durfte wegen des knappen Vorsprunges im abschließenden Wettbewerb auf keinen Fall nachlassen. Mit einer neuen Bestzeit von 2:39,44min beendete sie ihren Wettkampf zwar mit einer sehr guten Leistung, jedoch musste sie die direkte Konkurrentin vom SCWE auf der letzten Bahn vorbeiziehen lassen, womit auch das große Zittern begann, denn nun hieß es abwarten, ob ihr Vorsprung aus den vier vorherigen Disziplinen für den Sieg ausreichte. Am Ende jubelte Jana über zwölf Punkte Vorsprung und durfte sich ihre erste Goldmedaille auf Landesebene umhängen lassen.


Lisa Mauer sichert sich die Bronzemedaille

Lisa qualifizierte sich als Fünfte für den Hessischen Endkampf in Dillenburg. Nach der 50m Kraulbeinbewegung, ihrer im Vergleich wohl schwächsten Disziplin, konnte sie sich mit 54,01sec. über eine neue Bestzeit freuen, die ihr zugleich Platz fünf zum Auftakt bescherte. Von diesem Augenblick an machte sie bei jeder Übung weitere Punkte gut und kämpfte sich Stück für Stück nach vorne. Über die Delphinbeinbewegung wurde sie mit einer Zeit von 13,06sec. Dritte und den Gleittest konnte sie, wie bereits im Vorkampf, ganz klar für sich entscheiden. Über die 150m Dreilagen kämpfte sie wie ein Löwe und konnte sich zurecht über eine neue Bestzeit (2:35,84min) und den Platz zwei in dieser Disziplin freuen. In der Gesamtwertung konnte sie im Vergleich zum Vorkampf zwei Plätze gut machen und strahlend die Bronzemedaille entgegen nehmen.


Selina Müller verpasst trotz Leistungssteigerung knapp eine Urkunde

Selina Müller war die einzige der vier Hofheimer Nachwuchsschwimmer, die bereits zum zweiten Mal an dem Hessischen Kindermehrkampf teilnahm. Auch nach einem Jahr und dem Wechsel in die Nachwuchsmannschaft zu Trainer Volker Kemmerer gehören die 50m Kraulbeinbewegung nach wie vor nicht gerade zu ihren Lieblingsübungen. Sie konnte sich allerdings im Vergleich zum Vorkampf deutlich steigern und beendete diese Übung mit 52,49sec. in einer neuen Bestzeit. Von Rang 12 aus begann im weiteren Verlauf des Wettkampfes wieder eine Aufholjagd, für die sie bereits aus dem Wettkampf in Neu-Isenburg bekannt war. Mit der Delphinbeinbewegung (11,71sec.), dem Gleittest (5,87sec.) und den 200m Lagen (3:11,31min) macht sie Platz um Platz gut und kämpfte sich vor bis auf Platz sieben. Im Vergleich zum Vorjahr konnte sie sich um zwei Plätze verbessern und schrammte in diesem Jahr um einen Platz an einer Urkunde vorbei.


Veit Wenzel steigert sich in allen Disziplinen

Veit Wenzel war an diesem Wochenende der Hahn im Korb;-) Er stand den Mädels allerdings in nichts nach und konnte sich in allen Disziplinen verbessern. Die 50m Kraulbeinbewegung beendete er in 51,88sec.und zeigte von Beginn an, dass er gut drauf ist. Weitere Verbesserungen folgten über die 15m Delphinbeinbewegung in 14,33sec. und das Gleiten (9,05sec.). Klar erkennbar wurden allerdings bei diesen Übungen die Schwächen im Bereich der Körperspannung und Beweglichkeit, woran er in der kommenden Zeit noch arbeiten muss. Die deutlichste Leistungssteigerung gelang ihm über die 200m Lagen, über die er in 3:33,34min zu einem neuen persönlichen Rekord schwamm. Wie bereits im Vorkampf belegte er auch im Endkampf Platz 16.

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