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HSC-Erwachsene bei den Bezirksmeisterschaften der Masters in Hofheim [03/2008]

Wenn schon die Bezirksmeisterschaften der Masters vom eigenen Verein ausgerichtet werden, sollte dies ein besonderer Ansporn zur Teilnahme sein. Dies dachten sich auch sechs Schwimmer der Erwachsenengruppe des Hofheimer Schwimmclubs, die in bisher selten gekannter Mannschaftsstärke zum Heimspiel am 9. März 2008 antraten, wobei kurz vor dem Wettkampf leider noch ein gesundheitsbedingter Ausfall zu verzeichnen war.

Das diese Bezirksmeisterschaften denn auch versprachen, ein besonderer Spaß zu werden, wurde bereits im Vorfeld bei dem Versuch klar, die Wendebleche zu montieren: Studierte Mathematiker und Naturwissenschaftler mühten sich dabei, die wenigen Metallteile zusammenzusetzen. Unbändiger Kampfeswillen führte jedoch letztendlich zum Sieg über das widerspenstige Material.

GruppenbildMit fröhlicher Stimmung starteten dann auch die Hofheimer Aktiven in den Wettkampf, den Andreas Laske (AK 40) auf 50m Rücken direkt damit eröffnete, dass er, verwirrt ob der ganzen Fähnchen über ihm, einen großen Teil der Strecke in Bauchlage absolvierte. Nachdem diese Distanz dann noch dem Einschwimmen zugeschlagen wurde, konnte es nur noch aufwärts gehen. Andreas Laske konnte in seinen weiteren Wettkämpfen sämtliche selbstgesteckten Ziele unterbieten und gleichzeitig über 50m Freistil trotz starker Konkurrenz den ersten Platz erringen.

Auch für Stephanie Roth (AK 20), die erste Plätze über 50m Rücken, 100m Lagen und 50m Schmetterling erreichte, verlief der Wettkampf sehr erfolgreich. Wie sehr sie sich in der Staffel der Hofheimer Mannschaft einsetzte, lässt sich daran ablesen, dass sie ihre Einzelzeit, die sie kurz zuvor über 50m Freistil erzielt hatte, nochmals deutlich unterbot.

Jürgen Stegbauer (AK 40), ebenfalls das erste mal für die Hofheimer Erwachsenen am Start, war selbst am meisten über seine gezeigten Leistungen erstaunt. Besonders seine, über 50m Freistil erreichte Zeit, mit der er bei sehr starker Konkurrenz einen hervorragenden dritten Platz belegte, ließen ihn seine selbst gesteckten Ziele direkt etwas höher schrauben.

Daniela Knopf (AK 20) absolvierte ihre 50m-Strecken über Brust und Schmetterling mit stabilen Leistungen, musste aber zugeben, dass sie mit noch engagierterem Training ihre Bestzeiten unterbieten könnte. Die aufgesparte Kraft der Einzelstrecken, steckte sie mit vollem Einsatz in die Staffel.

Auch Helmut Vogt (AK 45) konnte zufrieden auf seine Rennen zurückschauen, in denen sich sein ehrgeiziges Training bezahlt machte. So konnte er in seiner Hauptlage Brust, über die 50m, fast an seine Bestzeit herankommen und auch über seine neu entdeckte Freude, der Kraulstrecke wieder gute Leistungen zeigen.

Mit einer äußerst vergnüglichen "Wettkampfnachbesprechung" im Eiscafe ging dann nicht nur ein erfolgreicher Wettkampf, sondern auch ein schöner Tag für alle Teilnehmenden zu Ende.