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Erneuter Vereinsrekord der Damenstaffel beim Kelkheimer Weihnachtsschwimmen [12/2007]

Zm Jahresausklang auf der Kurzbahn stand am 8. und 9.12.2007 das Kelkheimer Weihnachstschwimmen in der heimischen Rhein-Main-Therme auf dem Programm. Trotz der besinnlichen Stimmung aufgrund des anstehenden Weihnachtsfestes, hatte der Wettkampf eine wichtige Bedeutung hinsichtlich des Jahresabschlusses, der am kommenden Wochenende auf der 50 m Bahn in Wetzlar stattfinden wird. Dabei geht es für die HSC-Athelten bereits um Pflichtzeiten für das kommende Jahr. Dementsprechend konzentriert wurde der Wettkampf auch bestritten und am Ende erreichten die 20 HSC-Schwimmer und Schwimmerinnen bei 104 Starts wieder sehr gute 41 persönliche Rekorde sowie einen neuen Staffel-Vereinsrekord. Zusätztlich konnten sich neun HSC-Aktive für offenen Endläufe über die 100 m Strecken qualifizieren und standen dabei dreimal ganz oben auf dem Siegerpodest.


HSC-Lagenstaffel der Damen pulverisiert Vereinsrekord

Die siegreiche Lagenstaffel Das Highlight des Wettkampfes stellte die Lagenstaffel der HSC-Damen dar. Nachdem sie im Oktober bei den Hessen- Meisterschaften den Vereinsrekord über 4x50m Lagen hauchdünn um eine Zehntelsekunde verpassten, sollte diese Scharte nun endlich ausgebessert werden. Die Damnestaffel ging mit Franziska Metz, Lara Marie Deibel, Katharina Ebrecht und Christina Grölz mit der Optimalbesetzung an den Start.
Als einzige ernsthafte Konkurrentinnen stellten die Eschborner eine Staffel und im Rahmen dieses Zweikampfes steigerten sich die Damen und gewannen das Rennen letztlich klar und unterboten den Vereinsrekord um mehr als zwei Sekunden. Den Anfang machte Franziska Metz über 50 m Rücken, die in guten 33,81 Sekunden an zweiter Stelle liegend an Brustschwimmerin Lara Marie Deibel, die gleich eine neue persönliche Staffelbestzeit über 50 m Brust aufstellte. Nach sehr schnellen 36,14 Sekunden und immer noch knapp hinter Eschborn liegend ging "Schmetterling" Katharina Ebrecht ins Rennen. Die Vereinsrekordhalterin über die 50 m Schmetterling brachte dann auch die Staffel mit 30,13 Sekunden in Führung und übergang an die Vereinsrekordhalterin über 50 m Freistil, Schlussschwimmerin Christina Grölz. Trotz starker Erkältung gab sie die Führung und den Vereinsrekord nicht mehr her und schlug als Erste nach 27,96 Sekunden, mit der Endzeit 2:08,06 Minuten an. Nun endlich wird es auch die im Oktober vom Trainer versprochene Pizza geben ...

Ohne ernsthafte Konkurrenz blieben die HSC-Herren im Staffelwettbewerb über 4x50m Lagen, so dass Peter Hohmann, Daniel Spahn, Simon Pistor und René Schäfer am Ende mit halber Kraft und ohn große Anstregung dafür sorgten, dass eine Hofheimer Männerstaffel in den offenen Wettbewerben, zu Hause in der Rhein-Main-Therme, ungeschlagen bleibt. Noch nie seit der Eröffnung der Therme im Jahr 2001 gelang es einem anderen Verein, in Hofheim gegen die HSC-Herren zu gewinnen. Eine schöne Tradition, die es auch weiterhin zu pflegen gilt ...

Als abschließenden Staffelwettbewerb wurden 12x50m LAgen geschwommen, wobei in beliebiger Besetzung jeweils sechs Damen und Herren starten mussten. Bei der Aufsstellung wurde ordentlich rotiert, so dass ein bunter Mix aus Athleten der 1. und 2 Mannschaft an den Start geschickt wurde. Bis zum zehnten Starter lag die HSC-Staffel hinter dem Kelkheimer SC, doch Brustschwimmer Daniel Spahn Spahn brachte den HSC in Führung, die bis zum Ende sicher von Simon Pistor und Lara Marie Deibel verteidigt wurde, so dass auch die dritte Staffelentscheidung nach Hofheim ging.


Endlaufsiege für Franziska Metz, Daniel Spahn und René Schäfer

Wie jedes Jahr wurden die Sieger der 100 m Strecken in separaten Finalläufen ermittelt. Dabei blieb Daniel Spahn über die 100 m Brust weiterhin ungeschlagen und entschied, wie in den vergangenen drei Jahren zuvor, das Brustfinale in 1:06, Minuten wieder für sich.
René Schäfer bestieg über die 100 m Freistil das oberste Treppchen, nachdem er die Konkurrenz in 52,9 Sekunden hinter sich ließ. Seinen Titel über die 100 m Schmetterling konnte er aus terminlichen Gründen nicht verteidigen, obwohl er in 56,8 Sekunden als Vorlaufschnellster im Finale stand. Er verfehlte dabei knapp das angepeilte Ziel, den Bahnrekord von 56,6 Sekunden zu unterbieten.

Seine sehr positive Entwicklung seit diesem Herbst konnte Peter Hohmann mit einer weiteren Bestzeit im 100 m Rückenfinale untermauern. Besonders positiv stimmt seinen Trainer dabei, dass man ihm die Weiterentwicklung anhand einer deutlich zu sehenden größeren Reife in und auch außerhalb des Beckens anmerkt. Er hat es geschafft, seine Wettkampfvorbereitung, also die Einstimmung auf das jeweilige Rennen so umzugestalten, dass die Anspannung nicht mehr negativ auf ihn wirkt. Stattdessen man merkt man mehr und mehr, dass sich neben der notwendigen Vorspannung auch eine gewisse Lockerheit gesellt. Diese Kombination hat ihn im Finale auf den zweiten Rang und in 1:03,6 Minuten zu einer neuen Bestzeit geführt.

Bei den Damen konnte Franziska Metz den einzigen Sieg für den HSC erringen. Im Finale über 100 m Rücken lieferte sie sich bis zum Anschlag ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Christjane Seufert vom SCW Eschborn, bei dem sie letztlich nach 1:11,5 Minuten knapp und glücklich die Oberhand behielt.
Titelverteidigerin über 100m Brust, Lara Marie Deibel musste sich in diesem Jahr mit dem dritten Rang im Brustfinale begnügen. Aber für Trainer Adam Ollé standen die Finals über Rücken und Schmetterling klar im Vordergrund, da sie in diesen Lagen letztes Wochenende bei den Hessen-Meisterschaften nicht am Start war. Und sie erfüllte in beiden Endläufen die Vorgaben und landete mit neuen persönlichen Bestzeiten jeweils auf dem Bronzeplatz. Besonders im Schmetterlingsfinale lestete sie Außergewöhnliches. Dieses Finale fand nur ganz wenige Minuten nach dem Rückenfinale statt, so dass sie nicht mal Zeit hatte, sich einen trockenen Badeanzug anzuziehen. Und neben schwamm die frisch gebackenen hessische Jahrgangsmeisterin ihres Jahrganges, die im Gegensatz zu ihr, ohne diese Vorbelastung an den Start gehen konnte. Aber Lara ließ vom Start weg keinen Zweifel daran, dass sie gewillt war, auch dieses Rennen für sich zu entscheiden. Von Anfang an lag sie im vorderen Feld und hielt die Titelträgerin auf Distanz. Auf den letzten 10 Metern wurde es dann nochmal ganz eng, da Lara die Kräfte überproportional verließen. Mit dem letzten Armzug rettete sie sich als Dritte ins Ziel und unterbot in 1:14,6 Minuten ihre Bestzeit um zwei Sekunden und behauptete sich auch noch hauhdünn vor der hessischen Jahrgangsmeisterin.

Patrik Putala Völlig unerwartet kam für den erst 10-jährigen Patrik Putala die Finalteilnahme über 100 m Schmetterling. Er stand während des Aufrufes mitten zwischen seinen Mannschaftskameraden als für alle überraschend sein Name ebenfalls genannt wurde. Nach dem der erste Schock vorbei war, stürzte er sich in seine Bademütze und Schwimmbrille und eilte zu seinem Startblock. Die unverhoffte Ehre wurde ihm Zuteil, da einige vor ihm platzierten Schwimmer für das Finale abmeldeten und er dadurch soweit vorrückte, dass es sogar für die Teilnahme am Finale reichte. Mit Hilfe der lautstarken Anfeuerung des HSC-Teams verbesserte er seine Vorlaufzeit um fast vier Sekunden und kam in 1:30,67 Minuten als Fünfter ins Ziel.
Als Belohnung für seine guten Leistungen durfte er in der finalen Lagenstaffel als Startschwimmer die HSC-Mannschaft zum Sieg führen und durfte dann auch verdienter Maßen den Pokal mit nach Hause nehmen ...

Erstmals überhaupt erreichte Franziska Eichhorn die Endlaufteilnahme beim Kelkheimer Weihnachtsschwimmen. Sowohl über 100 m Brust, wie auch 100 m Rücken konnte sie sich in den Vorläufen unter den ersten Fünf platzieren. Und obwohl sie in den Finals etwas aufgeregter war als gewöhnlich, konnte sie jeweils ihre Vorlaufzeiten verbessern und belegte zweimal den vierten Rang und blieb sowohl über 100 m Brust in 1:22,60 wie auch 100 m Rücken in 1:15,8 beides Mal nur knapp über ihren Bestzeiten.

Auch Niklas Frank gelang es, sich erstmals für die Endläufe über Brust und Schmetterling zu qualifizieren. Dabei verbesserte er, auch für ihn selbst etwas unerwartet seine 100 m Brust-Bestzeit auf 1:15,57 und blieb dabei erstmals unter 1:16 Minuten. In beiden Finals reichte es dann in der Endabrechnung zum fünften Rang.

Auch bei Simon Pistor handelte es sich bei den Endläufen um Premieren. Ihm gelang es als einzigem Hofheimer, sich gleich drei Endlaufteilnahmen zu sichern. Seine beste Leistung erzielte er über 100 m Freistil, wo es ihm in 1:00,98 Minuten auch gelang, mit persönlichem Rekord anzuschlagen. Sowohl im Freistil, wie auch im Rückenfinale wurde er Vierter. Eine Silbermedaille konnte er hingegen in seiner Lieblingslage, dem Schmetterlingsschwimmen sichern. In 1:07,54 Minuten musste er lediglich einem einzigen Schwimmer geschlagen geben.

Auch Katharina Ebrecht musste sich im Freistilfinale nur einer einzigen Schwimmerin geschlagen geben. In 1:01,07 Minuten musste sie sich nur um wenige Hunderstelsekunden der Eschbornerin Monika Hirte geschlagen geben und gewann die Silbermedaille.

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