HSC : Aktuell : Mitteilungen [Startseite HSC]



Vier Siege und 19 Podestplätze bei den Hessischen Jahrgangsmeisterschaften [12/2007]

Die Entwicklung im Hofheimer Nachwuchsbereich zeigt weiterhin deutlich nach oben. Zwölf Aktive konnten im Laufe des Jahres insgesamt 132 Normen des Hessischen Schwimmverbandes zur Teilnahme bei den diesjährigen Jahrgangsmeisterschaften auf der Kurzbahn unterbieten. Aufgrund einer Begrenzung des HSV, die besagt, dass jeder Aktive "nur" maximal acht Starts absolvieren darf, schickten die Trainer Christina Grölz, Volker Kemmerer und Adam Ollé ihre Nachwuchsathleten insgesamt 80-mal für Hofheim auf Medaillenjagd. Neben den vielen Einzelentscheidungen wetteiferte Hofheims Nachwuchs auch bei denen vom Verband hervorgerufenen Disziplinen-Dreikämpfen mit.
Doch nicht nur in der Breite konnten sich die Hofheimer verbessern. 19 Podestplätze, sowie 12 vierte und 8 fünfte Ränge belegen auch eine Verbesserung in der Qualität der Hofheimer Starts. "Neben der stetigen Erhöhung der Quantität ist nun auch ein Trend in die Spitze erkennbar.", resümiert Kemmerer die Ergebnisse der Meisterschaften. "Die gezeigten Leistungen und Erfolge machen Hunger auf mehr. Sowohl die Schwimmer als auch wir Trainer werden davon beflügelt und streben nach weiteren Erfolgen. Zufriedenheit ist ein Rückschritt. Auch wir Trainer werden das, was wir von unseren Schwimmerinnen und Schwimmern verlangen - die Trainingseinheiten noch besser zu nutzen - weiter verbessern."

Müde Ede mit SImon bei der Zugfahrt Als äußerst gelungene direkte Wettkampfvorbereitung erwies sich die Anreise zu den Meisterschaften bereits am frühen Freitagnachmittag. Große Teile der Mannschaft fuhren in Begleitung der Trainer Grölz und Kemmerer mit der Bahn nach Fulda. In Fulda angekommen musste man ungefähr 25 Minuten zum Hotel laufen, was aber für die jungen Sportler kein Problem darstellte. Kurz darauf machte sich das Hofheimer Team zum knapp 800 Meter entfernten Schwimmbad auf, um eine kurze, aber effektive Trainingseinheit im Wettkampfbad zu absolvieren. Den Abschluss des Tages stellte ein gemeinsames Abendessen im Hotel da, um auf die Meisterschaften einzustimmen.

Kurz nach der Hallenöffnung am frühen Samstagmorgen stießen auch die letzten beiden Hofheimer Moritz und Lara Marie Deibel zur Mannschaft hinzu. Da das Einschwimmen erstmals bei Hessischen Jahrgangsmeisterschaften für 90 Minuten möglich war, konnte jeder Teilnehmer mit ausreichend Platz sein Einschwimmprogramm absolvieren. Das große 8-Bahnenbecken war hervorragend präpariert, die elektrische Zeitnahme lief problemlos und eine Live-Übertragung der Ergebnisse im Internet waren die nur Teile einer sehr gut organisierten Veranstaltung. "Ich muss ein großes Lob an das Organisationsteam der Wasserfreunde Fulda, sowie dem Team der elektronischen Zeitnahme aussprechen. Das waren die bisher schönsten Hessischen Jahrgangsmeisterschaften, die ich bisher erleben durfte - Mein Kompliment!" war Kemmerer begeistert. "Auch die Medaillen waren endlich mal einer Hessenmeisterschaft würdig."


Lara Marie Deibel wird dreifache hessische Jahrgangsmeisterin

Alle Jahrgangstitel für den Hofheimer Schwimmclub gingen an Lara Marie Deibel (95). Zudem kann sie sich siebenfache hessische Vizemeisterin nennen. Über die 50m-Strecken wurden keine Jahrgangstitel ausgeschwommen, so dass für diese Strecken keine Medaillen vergeben wurden. Die Kurzstrecken wurden lediglich im Rahmen der Disziplinendreikämpfe gewertet. Jedoch auch hier wurde Lara über 50m Freistil Erste und 50m Brust Zweite. Bei beiden Sprintstrecken konnte Lara noch nicht ganz ihr volles Potential abrufen. Dennoch schwamm sie jeweils Bestzeit und blieb über 50 m Brust in 37,36 Sekunden nur noch knapp zwei Zehntelsekunden über dem Vereinsrekord. Bei der Freistilsprintstrecke absolvierte sie die ersten 25 Meter etwas zu zaghaft, so dass ihr eine noch bessere Zeit verwährt blieb.

Lara Marie Deibel (links) mit Goldmedaille über 100 m Freistil Über 100m Brust versuchte Lara etwas offensiver ins Rennen zu gehen. "Ein wenig fehlte noch die Spritzigkeit und das Vertrauen zur eigenen Leistung", kritisierte Kemmerer. Verbesserungen waren jedoch deutlich zu sehen. Und diese waren auch nötig, denn es folgte das spannendste Rennen der diesjährigen Titelkämpfe: 100m Freistil - weiblich - Jahrgang 95.
Lara ging wie besprochen schnell ins Rennen und konnte die Konkurrenz bei 75m fast eine Körperlänge hinter sich wissen. Bis zehn Meter vor dem Ziel sah Lara wie die sichere Siegerin aus. Doch die Armzüge wurden kürzer und die Konkurrentinnen Silja Langara (SG Frankfurt) und Lara Leider (WF Fechenheim) kamen immer näher. Dank ihres großen Kämpferherzens konnte Lara mit einem guten Anschlag nach beeindruckend 1:03,60 Minuten zeitgleich mit Silja den Titel nach Hofheim retten. Über 100m Lagen ließ sie dann nichts mehr anbrennen und zeigte, dass sie eine sehr gute Allrounderin ist. Chancenlos mit 1,5 Sekunden Vorsprung verwies sie den Rest des Feldes auf die Plätze.
Als Zugabe konnte sie ihren letztjährigen Dreikampftitel über die Freistilstrecken (50 m, 100m und 200 m) hauchdünn verteidigen und gewann mit 1735 Punkten und 19 Punkten Vorsprung ihren dritten Titel. Beim Disziplinendreikampf in der Brustlage musste sie sich lediglich der Favoritin Anna-Lena Müller aus Bensheim geschlagen geben und eroberte mit 1652 eine weitere Silbermedaille.

Als großes Plus sieht ihr Trainer Adam Ollé ihre beeindruckende Fähigkeit, sich bei den wichtigen Wettkämpfen immer steigern zu können. Und ihr Leistungspotential zeigt sich besonders darin, dass sie in allen Lagen sowohl über die kurzen als auch über die langen Strecken zu den Favoritinnen gehörte und diesem Anspruch auch gerecht wurde.


Enorme Leistungssteigerungen führen zu sieben Podestplätzen für Celine Mauer

Mitte der Woche vor den Meisterschaften fürchtete Trainer Kemmerer noch das Schlimmste. Celine Mauer (96) wurde von einer Erkältung heimgesucht. Doch durch Reduzierung der Trainingsumfänge und -Intensitäten, sowie einer liebevollen Umsorgung zu Hause konnte sie nur noch leicht geschwächt bei den Titelkämpfen teilnehmen.
Celine Mauer (rechts) mit Bronzemedaille über 200 m Brust Bei ihrem ersten Start, den 100m Brust, legte sie auch gleich wie die Feuerwehr los. Nach sehr guten 1:25,52 Minuten musste sie sich jedoch knapp geschlagen mit dem vierten Rang begnügen. Durch den knappen Rückstand, der schon bei Start und Tauchphase entstand, war Celine hoch motiviert, um bei den folgenden Entscheidungen eine Medaille bei den diesjährigen Meisterschaften zu gewinnen. Über 50m Schmetterling belegte sie auch prompt Rang zwei, der allerdings nicht mit einer Medaille belohnt wurde, sondern nur im Rahmen eines Disziplinen-Dreikampfes zur Gewichtung kommt. Über die beiden längeren Schmetterlings-Strecken konnte sie durch sehr gute taktische Leistungen jeweils die Vizemeisterschaft gewinnen. "Sicherlich hätte Celine noch schneller schwimmen können, da wir jedoch nicht wussten, was die Konkurrenz zu leisten vermag, wendeten wir eine vorsichtige Taktik an. Die Umsetzung war vorbildlich", lobte Kemmerer die Zurückhaltung während der Rennen. Jeweils bei zwei Drittel der Strecke zog sie an und sicherte sich jeweils die Silbermedaille.
Bronze-Medaillen gewann Celine mit sehr guten Rennen über 200m Lagen und 200m Brust. Über 200m Brust konnte sie sich sogar zeitgleich mit der befreundeten Chiara Passmann (Kelkheimer SC) den dritten Platz teilen.
Die besten Titelchancen hatte Celine über 100m Lagen. Sehr engagiert und vielleicht ein bisschen zu schnell absolvierte sie die Schmetterlings- und Rückenteilstrecke. Auf der Brust- und Freistilstrecke konnte sie das Tempo leider nicht halten. "Celine hatte nur eine Chance, wenn sie von vorne weg schwimmt. Doch leider machte sich dann nach 60 Metern ihre Erkältung bemerkbar. Sie konnte der enteilenden Selina Schneider (TV Dillenburg) dann leider nicht mehr folgen." Doch war Celine so gut unterwegs, dass ihr der zweite Platz sicher war. Abgerundet wurde ihre guten Leistungen mit der Vizemeisterschaft im Disziplinen-Dreikampf Schmetterling.


Simon Pistor ewas zu übermotiviert

Hochmotiviert ging auch Simon Pistor in das Wettkampfwochenende. Er fühlte sich gut vorbereitet und war voller Tatendrang. Doch irgendwie gelang es ihm nicht, sich so in Szene zu setzen, wie er es sich vorgenommen hatte. Es war ganz einfach, wie man so schön sagt, der Wurm drin. Besonders wichtig war ihm die Verteidigung seines Vorjahressieges über 50 m Schmetterling. Aber das Unheil nahm mit einem verkorksten Startsprung und nachfolgendem schiefen Eintauchen bereits ganz am Anfang seinen Lauf. Es reichte aber trotzdem in 29,61 zu einer neuen Bestzeit, doch musste er sich aufgrund des Patzers mit dem dritten Rang begnügen.
Und leider war dieses Rennen im Grunde symbolisch für den weiteren Verlauf des Wochenendes. Er war dicht dran an seinen Bestzeiten, lieferte taktisch ordentliche Rennen ab, verpasste aber regelmäßig seine sich gesteckten Ziele. Lediglich das 100 m Rückenrennen war die große Ausnahme. Dort gelang ihm ein prima Rennen und er unterbot in 1:10,27 Minuten seine alte Bestzeit um zwei ganze Sekunden. Und seine anschließende Reaktion beschreibt das Dilemma seines Wettkampfes. Er war nämlich total überrascht über die gute Zeit, weil er ganz locker und ohne Erwartungen an den Start gegangen war. Was ihn überraschte, war für seinen Trainer der Schlüssel: Simon hat sich so sehr unter Druck gesetzt, dass jegliche Lockerheit und Vorfreude bei seinen wichtigen Rennen nicht vorhanden war. In der anschließenden Wettkampfanalyse bestätigte er diesen Sachverhalt und verabredete mit seinem Trainer, für die kommenden Wettkämpfe gemeinsam die unmittelbare Wettkampfvorbereitung zu ändern, damit wieder die Freude auf das Ausüben seines Lieblingssports die Oberhand gewinnt.
Weitere gute Platzierungen erzielte er mit Rang fünf über 200 m Schmetterling und dem vierten Rang im Disziplinen-Dreikampf in der Schmetterlingslage mit 1360 Punkten.


Bronze-Medaille im Schmetterlings-Dreikampf für Patrik Putala

Nach 4 vierten und 5 fünften Plätzen war Patrik Putala überglücklich als die Ergebnisse für den Disziplinen-Dreikampf Schmetterling verkündet wurden. Endlich bekam er die oft knapp verpasste Bronze-Medaille übererreicht. "Patrik hatte die Medaille nach vielen knappen Entscheidungen, bei den er auf den unglücklichen vierten und fünften Ränge landete, wirklich verdient", war Kemmerer mit seinen Leistungen zufrieden. Patrik konnte sie bei seinen 8 Starts um insgesamt 35 Sekunden verbessern. "Patrik konnte seine Nervosität bei seinen ersten Hessenmeisterschaften perfekt in Motivation umwandeln. Er war bei allen Starts auf den Punkt voll bei der Sache und lieferte sehr starke Rennen ab."


Simon Hennes verpasst zweimal hauchdünn die Bronzemedaille

Sehr gute Leistungen bot auch Simon Hennes (96). Über 100m Freistil und 100m Lagen musste Simon sich nur hauchdünn der Konkurrenz geschlagen geben. "Schwimmtechnisch kann Simon locker mithalten, doch die bekannte Schwäche bei den Tauchphasen nach Start und Wenden kosteten jeweils die Medaille." Weiter verstärkt will Kemmerer mit seinem Schützling an dieser Schwäche arbeiten. "Simon hat in den letzten Monaten sehr gut an Technik und Wettkampfhärte gearbeitet. Lediglich die Schmetterlingsbeinarbeit blieben etwas auf der Strecke. Wenn er jedoch mit gleicher Motivation dabei bleibt, kämpfen wir im nächsten Jahr um noch mehr Medaillen."


Auch Sarina Ritter, Sandra Wellmann und Kevin Ott waren gut unterwegs

Große technische Verbesserungen brachten Sarina Ritter (96) den guten fünften Platz über 100m Brust. Nur noch kleine Fehler waren zu beobachten. Auch beim Rückenschwimmen machte Sarina große Fortschritte. Eine höhere Wasserlage und verbesserte Wenden waren Garanten für die vielen persönlichen Rekorde von Sarina. Kemmerer wünscht weiter gutes Mitarbeiten in Wettkampf und Training von ihr: "Sarina hat mittlerweile verstanden, dass sie mit Konzentration große Fortschritte erzielen kann."

Sandra Wellmann (96) war es leider wieder einmal nicht vergönnt gesund bei Meisterschaften teilzunehmen. In diesem Jahr macht ihr ein gebrochener Zeh zu schaffen. Ihre Teilnahme war bis zum Freitag vor den Meisterschaften noch ungewiss. Stark gehandicapt absolvierte Sandra die Strecken am Samstag. Im Laufe des Tages wurden ihre Schmerzen wieder stärker, so dass eine weitere Teilnahme unmöglich war. Dank sehr guter Vorbereitung in den letzten Wochen, waren trotz ihres Fußes noch sehr gute Leistungen möglich. Über 50m Freistil und 100m Brust waren sogar noch Bestzeiten möglich.

Kevin Ott (93) konnte sich im Vorfeld über 100m Freistil und 100m Lagen qualifizieren. Die Leistungen über diese Entscheidungen am Wettkampfwochenende waren sehr unterschiedlich. Über 100m Freistil konnte Kevin 80m ein hohes Tempo schwimmen. Doch dann macht sich die fehlende Wettkampfhärte bemerkbar und seine Armzüge wurden innerhalb einer Zweieratmung immer kürzer. Trotzdem stand eine Verbesserung um 1,4 Sekunden zu Buche. Über 100m Lagen war leider keine Verbesserung zu sehen. Nach einer verkorksten ersten Wende kam Kevin nicht mehr ins Rennen.


Erste Hessen-Meisterschaften für die Nachwuchsgruppe

Trainerin Ede bei der Arbeit Aus der Nachwuchsmannschaft konnten sich im Laufe der Saison vier Mitglieder für die Hessischen Jahrgangsmeisterschaften in Fulda qualifizieren. Für Elisa Ritter, Jacqueline Jährig, Jana Eichhorn und Moritz Deibel (alle Jahrgang 1997) war es die erste Möglichkeit sich auf Landesebene der Konkurrenz zu stellen. Dementsprechend hoch war auch die Aufregung, die bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger deutlich wurde.

Insgesamt ist Trainerin Christina Grölz recht zufrieden mit dem Abschneiden ihrer Schützlinge. "Bei einigen Starts habe ich zwar bessere Leistungen erwartet, aber für die erste Teilnahme an Hessischen Jahrgangmeisterschaften haben meine "Raketen" sich ganz gut geschlagen." Im nächsten Jahr können die jungen Schwimmer hoffentlich von ihren Erfahrungen auf der Kurzbahn profitieren und weniger aufgeregt an den Start gehen.

Moritz Deibel startete am Samstag noch sehr verhalten in den Wettkampf. Vor allem technische Probleme verhinderten zunächst die durchaus möglichen guten Leistungen. Am Sonntag allerdings war davon nicht mehr viel zu bemerken. Er konnte viele der ein Tag zuvor gemachten Fehler korrigieren. Sehr deutlich wurde dies über seine 100m Rückenstrecke (1:30,96). Vor allem seine guten Wenden, die einen Tag vorher noch zu Wünschen übrig ließen, stachen positiv ins Auge und waren nicht zuletzt ein Grund für die gute Endzeit und seine beste Platzierung (Platz 6). Über die 200m Brust konnte er ebenfalls eine gute Zeit erreichen. Nach 3:33,54 stieg er mit einem Lächeln aus dem Becken. Insgesamt gelangen ihm mehrere TopTen-Platzierungen.

Jacqueline Jährig hatte an diesem Wochenende wohl stärker mit der Nervosität zu kämpfen, als zunächst angenommen. Die Form stimmte, das bewies sie im Abschlusstraining am Freitagabend im Fuldarer Hallenbad, aber leider war sie nicht in der Lage diese Leistungen auch im Wettkampf abzurufen. Ihr bestes Rennen zeigte sie über 100m Brust, wo sie sich um knapp vier Sekunden auf 1:40,45min steigern konnte.

Erwischt Elisa! Aber bei was eigentlich? Elisa Ritter schien wenig beeindruckt von ihrer Konkurrenz. Bei jeder Strecke ging sie entschlossen an den Start und konnte nach all ihren Starts das Becken mit neuen Bestzeiten verlassen. Trotz eines "Mörderprogramms" gab es keine Strecke, bei der sie nicht bis zum Ende gekämpft hat. Das dies möglich war hat sie nicht zuletzt ihrer guten Trainingsarbeit zu verdanken. Ihre beste Leistung, und dass muss man ihr hoch anrechnen, weil es sich um den letzten Wettkampf nach 2 Tagen Schwimmbadluft handelte, zeigte sie über die 400m Lagen. Vor dem Start war ihr persönliches Ziel, eine Medaille über diese Strecke zu gewinnen. Während des Rennens war dieses Ziel auch in erreichbarer Nähe. Noch zu Beginn der 100m Kraul-Strecke dachten die Betreuer am Beckenrand, dass sie die Konkurrenz noch "schlucken" würde, doch leider konnte sie das Tempo ihrer Gegner nicht ganz mitgehen und landete nach 6:38,80min knapp auf dem vierten Platz. Trotz der verpassten Medaille stieg sie mit einem Lächeln aus dem Becken, denn mit ihrer Leistung unterbot sie ihre erst zwei Wochen alte Bestzeit um ganze zwölf Sekunden.

Die Aufregung machte Jana Eichhorn nur bei ihrem ersten Start einen Strich durch die Rechnung. Mit ihrer Leistung über 200m Rücken war sie zu Recht unzufrieden, da sie schon vor ein paar Wochen im Training schneller geschwommen ist. Am zweiten Wettkampf konnte sie diesen Ausrutscher wieder "ausbügeln" und stellte über 100m Rücken in 1:36,15min einen neuen persönlichen Rekord auf.

Zu den HSC-Einzelergebnissen