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Hofheims Nachwuchs präsentiert sich drei Wochen vor den Meisterschaften in guter Verfassung [11/2007]

Drei Wochen vor den Hessischen Jahrgangsmeisterschaften auf der Kurzbahn in Fulda absolvierten die Hofheimer Nachwuchsathleten beim ersten Eschborner Herbstpokal am 10. und 11.11. (Helau!) ihren letzten Wettkampf vor dem kommenden Saisonhöhepunkt in Fulda. Die Trainer Christina Grölz, Volker Kemmerer und Adam Ollé nutzten die neue Veranstaltung des SCW Eschborns zur Festigung der nötigen Wettkampfhärte, zur Ermittlung der aktuellen Form und zu guter letzt als Generalprobe für die Meisterschaften.
In Mitten der letzten harten und entscheidenden Trainingsphase zeigten sich die Hofheimer Hoffnungsträger bereits in sehr guter Verfassung. Etliche persönliche Rekorde wurden gebrochen und teilweise schon erstaunlich gute Leistungen erzielt. Außerdem konnten weitere Pflichtzeiten geschwommen werden. 23 junge Hofheimer/innen erzielten bei 112 Starts kaum zu glaubende 86 neue persönliche Bestleistungen.


Celine Mauer und Lara Marie Deibel mit Spitzenleistungen

Trainer Volker Kemmerer war positiv überrascht zu welchen Leistungen seine Schützlinge bereits zu dieser Trainingsperiode im Stande waren. "Nach Wochen intensiver und harter Trainingsarbeit konnte ich nicht mit derartigen Leistungsexplosionen rechnen", kommentierte er die Ergebnisse. "Mal sehen was mich dann in Fulda erwartet", ist Kemmerer optimistisch.
Vor allem die Leistungssteigerungen von Celine Mauer (Jahrgang 96), die sich mit 1:16,05 Minuten über 100m Lagen auf Rang eins der hessischen Jahresbestenliste schieben konnte, waren enorm. Auch Patrik Putala (97) und Simon Hennes (96) kletterten in besagter Liste einige Plätze nach oben. Kevin Ott (93) schlitterte leider nach einem guten 200m Freistil Rennen nur knapp an der Qualifikation zu den Hessenmeisterschaften vorbei, konnte dafür jedoch über 100m Lagen die Norm erfüllen. Larissa Jährig (94) kommt Ende der Saison auch richtig in Fahrt und stellte vier Bestzeiten auf. Sarina Ritter und Sandra Wellmann (beide 96) hängen den tollen Leistungen ihrer Mannschaftskollegen nur knapp hinterher. "Mit drei Wochen konzentrierter Trainingsarbeit werden die beiden auch ihr volles Potential abrufen und fit zu den Titelkämpfen fahren", bestätigt Kemmerer die gute Form der beiden. Insgesamt gelangen bei 42 Starts 33 neue Bestzeiten für Hofheims zweite Mannschaft.

Altersbedingt dürfen aus der ersten Mannschaft ebenfalls noch Simon Pistor (93) und Lara Marie Deibel (95) in Fulda an den Start gehen. Während Simon Pistor am folgenden Wochenende noch beim DMS-Endkampf mit der Herrenmannschaft antritt, war es für Lara Marie Deibel der letzte Wettkampf vor den Hessischen Jahrgangsmeisterschaften.
Beiden merkte man die gute Trainingarbeit und die weiter verbesserte Leistungsfähigkeit an, indem es auch bei ihnen zahlreiche Bestzeiten zu vermelden gibt. Lara Marie überwand endlich mal ihre "Rückenschwimmlethargie" und überzeugte in sehr guten 2:38,60 Minuten als schnellste Schwimmerin der gesamten Veranstaltung über die 200 m Rücken. Noch höher schätzt Trainer Adam Ollé ihre Zeit über 200m Lagen ein, wo sie nach 2:37,61 Minuten ebenfalls als die Schnellste anschlug. Lara hat keine echten Schwächen bei den vier verschiedenen Lagen und zählt dabei zu den besten Schwimmerinnen ihrer Altersklasse in Deutschland. Sie belegt aktuell die Spitzenplätze in Hessen über die 200m und 400m Lagen und befindet sich ebenfalls in den Top Ten der der Deutschen Bestenliste. Wenn sie ihre leichte Antipathie ;-) gegen das Schmetterlings- und Rückenschwimmen in Fulda überwinden kann, dann führen alle Titel im Lagenschwimmen nur über Lara.

Simon Pistor freute sich nach den vielen langen Strecken, die er bei den DMS schwimmen musste, besonders darauf, auch mal wieder die über kurzen Sprintdistanzen an den Start gehen zu dürfen. Seine Freude drückte er ganz im Sinne seines Trainers mit fünf neuen Bestzeiten aus, wobei dem Trainer dann doch die 400 m Lagen Bestzeit in 5:18,39 Minutern noch besser gefiel als die Bestzeiten über 50 m Rücken (32,34 Sekunden) und 50 m Schmetterling (29,74 Sekunden). Beim DMS-Endkampf "darf" er dann letztmalig in diesem Jahr die langen Strecken in Angriff nehmen ...


Der Nachwuchs auf der Jagd nach weiteren Pflichtzeiten

Auch für die meisten Mitglieder der Nachwuchsmannschaft von Trainerin "Ede" Grölz ging es an diesem Wochenende darum, weitere Pflichtzeiten für die Hessische Jahrgangsmeisterschaften zu schwimmen. Die in drei Wochen stattfindenden Meisterschaften stellen für alle das erste Mal die Möglichkeit dar, sich auf Landesebene mit der Konkurrenz zu messen.

Aus dem Vollen wird an diesem Wochenende Elisa Ritter (97) schöpfen können. Schon im Vorfeld gab sie ihr Ziel bekannt, alle nur möglichen Pflichtzeiten zu unterbieten. An diesem Wochenende in Eschborn setzte sie mit ihrem letzten und gleichzeitig sehr guten Rennen über 400m Lagen (6:50,4) ihren Plan in die Tat um und hat nun die größtmögliche Auswahl bei ihren Starts bei den Hessischen Meisterschaften.

Auch Jacqueline Jährig (97) konnte mit weiteren Pflichtzeiten aus dem Wasser steigen. Ihr Ziel an diesem Wochenende, bei jedem Start die geforderte Normen zu unterbieten, erreichte sie ohne große Probleme. Ihr bestes Rennen schwamm sie über 200 Freistil indem sie in 2:56,7 Minuten zum ersten Mal die Drei-Minutengrenze über diese Distanz knackte.

Eine deutliche Leistungssteigerung gelang Moritz Deibel (97) über die 100m Rückendistanz. Trotz einiger technischer Fehler schlug er nach 1:34,8 Minuten an und konnte sich über eine neue Bestzeit freuen und eine weitere Qualifikation für die Meisterschaften verbuchen.

Mit einem großen Lächeln verließ Jana Eichhorn (97) gleich nach ihrem ersten Start das Becken. Endlich konnte sie ihre schon oft im Training gezeigte gute Entwicklung im Rückenschwimmen auch im Wettkampf umsetzen und schwamm die 200m Rücken mit 3:20,4 Minuten so schnell wie noch nie. Damit unterbot sie zugleich die geforderte Norm für die Hessischen Meisterschaften.

Diese vier Athleten werden in drei Wochen in Fulda das erste Mal dabei sein, wenn die hessischen Jahrgangstitel vergeben werden.


Auch Talentgruppe mit vielen Bestzeiten

Auch die jüngsten Wettkampfschwimmer der Talentgruppe von Laura Riedel und Sebastian Vöge hatten ihren nächsten Wettkampf in Eschborn und obwohl es diesmal eine harte Konkurrenz gab, schwammen alle zu neuen Bestzeiten.

An den Start gingen Jana Hellenschmidt (Jg. 99), Malin Forndran (Jg. 98), Max Helmer (Jg. 98) und Veit Wenzel (Jg. 98). Leider konnte Leonardo Diekmann wegen einer Krankheit nicht teilnehmen. Wir hoffen aber das er bis zum Saisonabschluss, dem Kelkheimer Weihnachtsschwimmen, wieder fit ist. Es war übrigens der erste Wettkampf bei dem alle mindestens eine 100m Strecke zu schwimmen hatten.

Malin Forndran begann den Wettkampf mit 50m Freistil und schaffte mit 44,89 Sekunden eine tolle neue Bestzeit. Auch bei ihrem zweiten Start über 100m Freistil schaffte Sie mit 1:46,04 Minuten eine neue Bestzeit.

Max Helmer startete über 50m Freistil und 100m Brust. Wobei gerade seine Zeit über 100m Brust, 2:00,74 Minuten, sehr stark war. Den diese Strecke war ist er zum ersten Mal geschwommen. Über 50m Freistil verfehlte er in 45,58 Sekunden nur knapp eine neue Bestzeit.

Jana Hellenschmidt, die Jüngste in unserer Truppe ging gleich über zwei 100m Strecken an den Start und schaffte dabei Spitzen Leistungen. Bei ihrem Start über 100m Brust schwamm Sie in 1:56,87 auf den hervorragenden dritten Platz.

In ihrem Rennen über 100m Freistil hätte Sie in der Zeit von 1:41,51 Minuten den vierten Platz belegt, aber leider verpasste Sie es bei der 75m Wende die Wand zu berühren, weswegen Sie disqualifiziert wurde. Man stelle sich vor welche Zeit Sie geschafft hätte, wen Sie die Wand berührt hätte.

Veit Wenzel hatte mit drei Starts das größte Programm. Bei seinen Starts über 50m Freistil, 39,02 Sekunden, und über 100m Brust, 1:51,75 Minuten, schwamm er jeweils zu neuen Bestzeiten und wurde dafür mit zwei Bronzemedallien belohnt. Bei seinem dritten Start über 100m Freistil schaffte er es trotz starker Konkurrenz in 1:31,23 auf den hervorragenden 6. Platz.

Auch die Trainer, Laura und Basti, waren mit ihren Schützlingen mehr als zufrieden und hoffen das es am Kelkheimer Weihnachtsschwimmen auch wieder viele tolle Ergebnisse zu feiern gibt.

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