HSC : Aktuell : Mitteilungen  



HSC erobert wieder den Westerwald [06/2007]

HSC verteidigt den Mannschaftspokal Am 16. Juni war es wieder soweit, der traditionelle Saisonabschlusswettkampf im Freibad in Herschbach stand auf dem Programm. Allerdings dieses Jahr unter anderen Vorzeichen, da es noch nicht der Saisonabschluss ist, da an den beiden kommenden Wochenenden noch die Hessischen Meisterschaften und Jahrgangsmeisterschaften stattfinden. Weiterhin war an diesem dritten Samstag im Juni ebenfalls zu berücksichtigen, dass am Nachmittag die 40-Jahres Feier anlässlich der Vereinsgründung 1967 durchgeführt wurde. Aus diesem Grund wurden die abschließenden 100 m Schmetterling vom Großteil der Schwimmer ausgelassen, um zeitig zur Feier nach Kriftel anreisen zu können, da sich der überwiegende Anteil der Festteilnehmer und Helfer aus den Schwimmern, Schwimmerinnen und deren Eltern zusammensetzt, die eben zuvor noch in Herschbach angetreten waren. Dieser Kompromiss musste gefunden werden, da es nie zur Disposition stand, den von allen gemochten Wettkampf ausfallen zu lassen. Und außerdem trat der HSC als Titelverteidiger der Mannschaftswertung und des sehr großen Wanderpokals an, der auf alle Fälle wieder mit zurück nach Hofheim sollte...
Und noch etwas war anders als gewöhnlich: das Wetter! Normalerweise kann man sich fast blind darauf verlassen, dass es an diesem Samstag ein traumhaftes Wetter gibt, wie es in den vergangenen Jahren, bis auf eine einzige Ausnahme, stets der Fall war. Dieses Mal allerdings waren die äußeren Bedingungen eher durchwachsen und warme Klamotten waren bei regnerischen 20 Grad angesagt...
Die Theorie mit der frühen Abreise war prinzipiell gut, doch wurde sie gleich durch eine Autobahn-Vollsperrung der A3 konterkariert und so steckten alle Heimfahrer in einem Stau fest und kamen natürlich nicht zur gedachten Uhrzeit zu Hause an. Dumm gelaufen ...


Wanderpokal fährt wieder nach Hause nach Hofheim

Selina Müller, Kevin Herrmann und Lisa Mauer Die Mission Titelverteidigung des großen Mannschaftspokals wurde auch 2007 mit Bravour erfüllt. Vom ersten Start an ließen die HSC-Athleten keinen Zweifel daran, dass sie den Pokal auch wieder mit nach Hofheim zurück nehmen wollen und so gewann die jungen Damen Jacqueline Jährig (Jahrgang 97), Sarina Ritter (96), Celine Mauer (96) und Sandra Wellmann (96) gleich das erste Rennen mit der 4 x 50 m Lagenstaffel. Vervollständigt wurde der gute Auftakt durch den dritten Rang der zweiten HSC-Staffel mit Selina Müller (98), Trixi Frießleben (97), Elisa Ritter (97) und Lisa Mauer (99).
Dies war der Auftakt zum Wettkampf, in dem alle Aktiven laut Ausschreibung in jeder Lage über 50 m (Jahrgänge 96 und jünger) bwz. über 100 m (Jahrgänge 95 und älter) antreten konnten.
Einige HSC-Aktive schafften es, sich in allen vier Lagen durchzusetzen und ungeschlagen nach Hause zu fahren. Vier Einzelsiege erzielten Lara-Marie Deibel (95), Franziska Metz (91), Lisa Mauer (99), Jacqueline Jährig (97) und Simon Hennes (96). Insgesamt sorgten die 34 Hofheimer und Hofheimerinnen mit 44 Siegen, 28 zweiten und 18 dritten Plätzen für eine sichere Pokalverteidigung.


Überraschung durch Franziska Metz beim Brustschwimmen

Große schwimmerische Leistungen durfte man aufgrund des Freibadwettkampfes und des durchwachsenen Wetters nicht wirklich erwarten. Beeindruckend war der erste Start von Franziska Metz, die nach einigen Jahren erstmals wieder über 100 m Brust antrat und zu ihrer und zur Überraschung ihres Trainers eine unglaublich gute Zeit hinlegte und mit ihrer Endzeit von 1:21,6 Minuten sogar die schnellste Brustschwimmerin der Veranstaltung wurde. In ihrem Sog schaffte auch Lara-Marie Deibel in 1:22,4 Minuten eine neue Bestzeit. Als einzige der 1. Mannschaft gelang es Lara-Marie noch weitere Bestzeiten zu schwimmen. Über 100 m Freistil schlug sie nach 1:05,1 Minuten an, über 100 m Rücken nach 1:16,8 Minuten und im Rahmen einer Treppen-Staffel konnte sie sich auch über 200 m Freistil in 2:23,5 Minuten über eine weitere persönliche Bestleistung freuen.
Alex Maus und René Schäfer Bei den Jungs stellte sich Peter Hohmann ebenfalls erfolgreich der Herausforderung "Nebenlage Brustschwimmen". Auch er erzielte eine neue Bestzeit und schlug zeitgleich mit Alexander Maus nach 1:13,2 Minuten an. Ja, tatsächlich konnten auch mit Alexander Maus und René Schäfer zwei "Oldies" überredet werden, mit nach Herschbach zu kommen und ihre Nachfolger kritisch zu beäugen. Andere meinten aber auch, dass sie nur "posen" würden (siehe Bild links ;-) Bestzeiten waren für die beiden sicher kein Thema, sondern lediglich ein Beitrag zur Titelverteidigung.
Ansonsten "wurschtelte" sich die erste Mannschaft mit eher mittelmäßigen Zeiten durch, wobei es ab und an ein paar Ausrutscher nach oben und unten gab. Wichtiger als die Zeiten waren die guten Platzierungen, denn die Mannschaftswertung ergibt sich aus den Platzierungspunkten. Und da trugen alle gleichermaßen durch viele Podestplätze zur erfolgreichen Pokalverteidigung bei. Dieses uneinheitliche Leistungsbild ist aber in Herschbach nicht ungewöhnlich, wenn anschließend noch ein wichtiger Wettkampf bevorsteht ...


Erster Wettkampf für die Talentgruppe

Auch ein kleiner Teil der Talentgruppe ging an diesem Wochenende an den Start. Vertreten wurde diese Mannschaft, die von Martin Lenk betreut wird, von Jana Hellenschmidt (99), Leon Müller (00), Richard Beck (98), Max Helmer (98) und Veit Wenzel (98).
Für den Großteil der Mannschaft war es der erste Wettkampf überhaupt, so dass die Nervosität hier und da deutlich zu spüren war. Besonders erfreulich ist, dass die Kleinsten im Verein sich schon bei ihrem ersten Wettkampf über ihre ersten Medaillen freuen konnten und auch einige sehr gute Leistungen gezeigt wurden. Zu den Medaillengewinnern zählen Jana Hellenschmidt, Max Helmer und Veit Wenzel. Auch Leon Müller, der aufgrund seines Alters nicht im offiziellen Wettkampf starten durfte, konnte bei der Bambini-Einlage mit einer sehr guten Leistung auf sich aufmerksam machen und eine Goldmedaille gewinnen. Alles in Allem war es ein gelungener Einstand für die Jüngsten im Verein.


Nachwuchs bestätigt die guten Trainingsleistungen

Mit dem Wettkampf in Herschbach ging auch für die Nachwuchsmannschaft des HSC die Saison 2006/2007 zu Ende. Den Abschluss beim beliebtesten Wettkampf im Jahr konnten leider nur acht der insgesamt elf Schwimmer wahrnehmen. Für den Nachwuchs sprangen Lisa Mauer (99), Selina Müller (98), Elisa Ritter (97), Jacqueline Jährig (97), Trixi Frießleben (97), Moritz Deibel (97) und Patrik Putala (97) in das ausnahmsweise mal nicht ganz so kalte Wasser.
Die Trainingsergebnisse aus der vorangegangenen Woche stimmten alle zuversichtlich und ließen auf einen erfolgreichen Wettkampf hoffen. Vor allem Trainerin Christina Grölz war gespannt, ob ihre Schützlinge auch im Wettkampf in der Lage sind ihre gute Form, die sie im Training bewiesen haben, abzurufen. Ihre Erwartungen wurden, bis auf ganz wenige Ausnahmen, voll und ganz erfüllt. Zahlreiche Bestzeiten waren das Ergebnis und gleichzeitig auch der Abschluss einer langen Saison. Immer die Gesamtwertung um den großen Mannschaftspokal im Hinterkopf, wurden auch von den Kleinen fleißig Punkte gesammelt. Elisa Ritter und Jacqueline Jährig machten es ganz geschickt und teilten sich, nachdem sie zeitgleich über 50m Rücken angeschlagen haben, das oberste Treppchen auf dem Podest und konnten somit gleich doppelt die maximale Punktzahl für den HSC abholen. ;-)


Zweite Mannschaft mit ansteigender Form

Nach den weniger guten Ergebnissen der letzten Wettkämpfe konnte die zweite Mannschaft des Hofheimer SC zwei Wochen vor den Hessischen Jahrgangsmeisterschaften die ansteigende Formkurve bestätigen. Bei 40 Starts konnten die Schützlinge von Trainer Volker Kemmerer 27 persönliche Bestzeiten erschwimmen. Vor allem die Mädels und Jungs des Jahrgangs 1996 konnten hervorragende Leistungen erbringen. In Hinsicht auf die kommenden Meisterschaften sind sogar noch einige Reserven vorhanden. Sarina Ritter, Sandra Wellmann, Celine Mauer und Simon Hennes, die leider nur über die 50m Strecken an den Start gehen durften, demonstrierten vor allem technische Fortschritte, die sich auch positiv auf die geschwommenen Zeiten auswirkten. Bei den älteren Jahrgängen zeigten Martina Dillenberger (100m Brust, 50m und 100m Freistil und 100m Schmetterling), Aurica Ritter (100m Brust und 100m Freistil) und Kevin Ott (100m Brust) starke Verbesserungen.

Für Kemmerer war er ein Schritt in die richtige Richtung: "Viele Aktive haben gemerkt, dass bessere Leistungen hauptsächlich über Technikverbesserungen erzielt werden können. Auch Konzentration und Motivation sind wichtig, um den Körper ans Maximum seiner Leistungsfähigkeit zu bringen. Alle haben vorbildlich gekämpft und ihr Bestes gegeben."
Auch Larissa Jährig und Bettina Fuhr (beide JG 94) konnten gute Leistungen erbringen. Leider merkte man Désirée Poths (95) und Claudia Schmidt (94) die unkontinuierliche Trainingsbeteiligung der letzten 5-6 Monate an. Durch Erkrankung, Verletzung oder anderer Vorkommnisse war den beiden kein "normaler" Trainingsalltag möglich. Logische Konsequenz sind schwächere Leistungen an Wettkämpfen. Kemmerer hofft in der Zukunft auf eine krankheits- und verletzungsfreie Zeit um wieder mit voller Kraft zuschlagen zu können.


Beeindruckender Sieg der HSC-Betreuerstaffel

Ede beim Start der Betreuerstaffel Einer der mit Spannung erwarteten Höhepunkte war die 4 x 25 m Betreuerstaffel in der Mittagspause. Da alle aus der Vergangenheit wussten, dass das Siegerteam eine Flasche Schnaps bzw. Korn bekommt, war es auch nicht weiter schwer, die HSC-Trainer zu motivieren, sich dieser Herausforderung zu stellen. Unterstützt von Claudia "Naddel" Grölz traten erstmals alle drei Wettkampftrainer, Christina Grölz, Volker Kemmerer und Adam Ollé gemeinsam an, um die "Mission Schnaps" erfolgreich zu beenden und die vermeintlich wertvollste Trophäe nach Hofheim zu holen.

Ein gewisses Maß an Aufregung war zu spüren und die gesamten HSC-Schwimmer/innen waren am Beckenrand versammelt, um ihre "Peiniger" ;-) anzufeuern und die Daumen zu drücken. Das Rennen fing Christina Grölz an, da sich alle Beteiligten einig waren, dass sie den besten Startsprung hinlegen würde, wie im Foto auch zu erkennen ist. Sie übergab in Führung liegend nach 13,7 Sekunden an ihren Trainer Adam Ollé, der erstmals seit über einem Jahrzehnt an einem Wettkampf aktiv teilnahm. Der Wechsel verlief reibungslos und zur Überraschung einiger Athleten schaffte es ihr Trainer tatsächlich, die gesamte Bahn ohne zu atmen durchzuschwimmen und übergab seinerseits die Führung an Claudia Grölz. Besonders stolz war Adam Ollé darauf, dass er die Zeit von Ede um eine Zehntelsekunde unterbieten konnte. "Das ich ohne Start sogar schneller als Ede war, überrascht mich schon ein wenig. Aber das ist halt die Routine ...". Ede findet das gar nicht gut, da sie passend bemerkte, dass sie dies nun das ganze Leben lang unter die Nase gerieben bekommen wird. Stimmt, Ede ;-))
Die siegreiche Betreuerstaffel mit Volker, Ede, Naddel und Adam Am aufgeregtesten war zweifelsohne unsere Naddel, doch auch nach einem eher verschlafenen oder positiv formuliert, sehr sicheren Wechsel, schwamm sie eine ordentliche 15,7 und war ebenfalls mit ihrer Zeit zufrieden. Als Schlussschwimmer hätte Volker Kemmerer bei einem engen Rennverlauf die ganze Verantwortung des Vereins zu tragen gehabt, aber dank des souveränen Vorsprungs bestand keine Gefahr, den Schnaps noch zu verlieren. Aber trotzdem ließ er sich nicht nehmen, die Hackordnung wieder herzustellen und sicherte mit der schnellsten Einzelzeit von 13,0 Sekunden den Sieg. Mit letztlich sehr überzeugenden 56,19 Sekunden wanderte die Flasche "Westerwälder Kümmel" (oder so ähnlich) zunächst in die Hände der HSC-Betreuer und anschließend am Abend bei der 40-Jahresfeier auch in deren Körper.
Die Staffel hat sicher noch Potential und kann in den nächsten Jahren noch einige Erfolge (Schnapsflaschen) gewinnen. Prost ;-) Die überragende schwimmerische Darbietung wurde von Kamerakind Alex Maus in wunderschönen Einstellungen aufgenommen und bleibt der Nachwelt somit erhalten. Das Video zur Staffel (6 MB)

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