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Patrik Putala mit großer Chance auf Hessischen Endkampf im Vielseitigkeitsschwimmen [05/2006]

Am 07.05.2006 fand im Hallenbad in Bergen-Enkheim der Vielseitigkeits-Qualifikationswettkampf zum Erreichen der Hessischen Meisterschaften statt. Die 16 Besten aus allen vier Bezirken qualifizieren sich für den Endkampf Anfang Juli.
Bei diesem Wettkampf handelt es sich um einen Mehrkampf, bei dem vier Pflichtübungen abgelegt werden müssen. Diese Pflichtübungen bestehen aus verschiedenen Übungen zur Delphin- und Kraulbeinbewegung, einem Gleittest und Lagenschwimmen und dient den jüngsten Nachwuchsschwimmern und -schwimmerinnen als erste Möglichkeit, sich in Wettkampfform auf Landesebene zu messen.

Die Vorgabe für diese Art der Wettkampfgestaltung kommt vom Deutschen Schwimmverband und dient dem Zweck, nicht nur möglichst vielfältig mit den Kindern zu üben und zu trainieren, sondern legt auch Augenmerk auf schwimmentscheidende Fertigkeiten, die besonders im Kindes- und Jugendalter ein stetiger Begleiter im Training sein sollten und müssen.

Patrik Putalla Die Begeisterung über diese ausgewählten Pflichtübungen hielt sich bei den sechs Teilnehmern des Hofheimer Schwimmclubs Simon Hennes (96), Jonas Hohmann (96), Moritz Deibel (97), Patrik Putala (97), Annika Storch (97) und Trixi Frießleben (97) zunächst sehr stark in Grenzen.
Viel lieber wollte man einen "richtigen" Wettkampf mit "echten" Schwimmstrecken schwimmen. Pflichtübungen hin oder her, vor dem Start war dann jeder bereit sein Bestes zu geben.

Patrik Putala (im Bild rechts) zeigte an diesem Sonntag die beste Leistung. Vor allem seine Vorstellung über die 15m Delphinbeinbewegung war sehr überzeugend. Im Bezirk-Mitte belegte er in der Gesamtwertung Platz 2. Er darf sich nun berechtigte Hoffnungen auf die Teilnahme am Endkampf Anfang Juli machen.
Beim Rest der Mannschaft wurden im Vergleich mit anderen Schwimmern vor allem Defizite im Bereich der Delphinbeinbewegung und des Gleitens deutlich. Gerade diese Elemente sind jedoch enorm wichtig um längerfristig gesehen erfolgreich zu sein.

Aus diesem Grund sind die aus diesem Wettkampf gewonnenen Erkenntnisse für Trainerin Christina Grölz extrem wichtig und werden sich auch auf die kommenden Trainingswochen auswirken.