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Weiblicher Nachwuchs qualifiziert sich zum Hessenentscheid [02/2006]

Am 18./19.Februar 2006 startete der Hofheimer Schwimmclub mit 5 Mannschaften beim Bezirksdurchgang der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend (DMS-J) in Wiesbaden. Bei dieser Veranstaltung werden alle Wettkämpfe in Staffelform ausgetragen und die Endzeiten der Freistil-, Brust-, Rücken-, Schmetterling- und Lagenstaffel aufaddiert. Beginnend mit einem Durchgang auf Bezirksebene qualifizieren sich die jeweils sechs besten Mannschaften jeder Altersklasse für den Landesentscheid. Beim Landesentscheid jedes Bundeslandes qualifizieren sich wiederum die besten Teams deutschlandweit für das große Finale in Essen und ermitteln dort Ende März die Deutschen Meister.
Erfreulich war, dass der HSC nach langer Durststrecke wieder mal alle Jahrgangsklassen besetzen konnte. Langsam aber sicher läuft die Nachwuchsarbeit in Hofheim wieder so, wie es in den 90er Jahren immer der Fall war. Vor allem die jungen Damen demonstrierten, dass mit den Taunusstädtern wieder zu rechnen ist. Die weibliche E-Jugend wurde auf Bezirksebene Dritter, die weibliche D-Jugend Zweiter und die weibliche C-Jugend Sechster. Alle drei Mannschaften starten am 04./05. März 2006 beim Hessenentscheid in Baunatal.
Mit der weiblichen B-Jugend und der männlichen A-Jugend schickte der HSC am vergangenen Wochenende zwei weitere Mannschaften ins Rennen. Beide Teams zeigten gute und ambitionierte Leistungen, konnten sich jedoch leider nicht zum Hessenentscheid qualifizieren.


Weibliche E-Jugend fährt als viertbestes Team zum Hessenentscheid

Weibliche E-Jugend Für die weibliche E-Jugend sprangen an diesem Wochenende Selina Müller (98), Jana Eichhorn (97), Trixi Frießleben (97), Jacqueline Jährig (97), Elisa Ritter (97) und Annika Storch (97) ins Wasser. Gleich im ersten Wettkampf (4 x 50m Freistil) unterboten sie ihre Vorgabe um sieben Sekunden. Allen voran Selina Müller, die ihre alte Bestzeit regelrecht pulverisierte. So schraubte sie ihren persönlichen Rekord von 52,51 herunter auf 46,00 Sekunden. Nach der darauf folgenden 4 x 50m-Bruststaffel konnten Jana, Trixi, Annika und Jacqueline mit jeweils einer neuen Bestzeit aus dem Becken klettern. In den vergangen Wochen war einer der Trainingsschwerpunkte das Delphinschwimmen. Für ihre gute Trainingsarbeit wurden alle vier Mädels mit Bestzeiten in der 4 x 25m-Schmetterlingsstaffel belohnt. Die letzte Staffel war die 4 x 50m Lagen Staffel. Auch in dieser Staffel konnten die Mädels überzeugen und lieferten 3 weitere Bestzeiten ab. In der Gesamtwertung unterboten sie die Vorgaben um fast 20 Sekunden.
Höchst zufrieden war Trainerin Christina Grölz mit ihren sechs Mädels. Vor allem über die korrekte Umsetzung der Rollwenden und Tauchzüge war sie stolz und freute sich sehr, dass die Mädchen trotz durchaus vorhandener Angst den Mut gefunden haben, diese Elemente im Wettkampf einzubringen. Für die nächste Zeit gilt es jetzt vor allem im Bereich der Wenden noch mehr Sicherheit zu gewinnen.


Weibliche D-Jugend angeführt von Lara-Marie Deibel mit hervorragenden Leistungen

Weibliche D-Jugend Die jungen Damen der Jahrgänge 95 und 96 war in Wiesbaden kaum zu stoppen. Lediglich die starke Mannschaft der SG Frankfurt war schneller als die Hofheimer Mädels. Die Mannschaft des benachbarten Kelkheimer SC konnten die Hofheimer knapp hinter sich lassen. Mit Sandra Wellmann (96), Sarina Ritter (96), Lara-Marie Deibel (95) und Désriée Poths (95) konnte Trainer Volker Kemmerer vier junge Schwimmerinnen aufstellen, die kaum Schwächen zeigten. Sandra, die seit Anfang des Jahres für den HSC schwimmt, erreichte bei allen Starts persönliche Rekorde und fügte sich problemlos ins Mannschaftsgefüge ein. Sarina glänzte besonders auf den Bruststrecken. In der 4 x 100m Lagenstaffel erzielte sie über 100m Brust zum ersten Mal eine Zeit unter 1:40 Minuten. Désirée imponierte vor allem bei ihrer Lieblingsdisziplin, dem Rückenschwimmen. In der Lagenstaffel als Rückenschwimmerin eingesetzt, schwamm sie hoch motiviert und beendete die 100m Rückenteilstrecke in sehr guten 1:23,54 Minuten. Zu guter letzt trumpfte Lara-Marie groß auf. In allen Staffeln wurde sie als Schlussschwimmerin eingesetzt, da Trainer Volker Kemmerer weiß, dass Lara in dieser Position immer noch besser schwimmt. Mit 1:11,03 Minuten über 100m Freistil und 1:28,52 Minuten über 100m Brust war sie in ihrer Alterklasse auf diesen Strecken deutlich die Schnellste.
Als insgesamt drittbeste Mannschaft, mit einer Sekunde Rückstand zu Platz Zwei, werden die jungen Athletinnen hoch motiviert zum Hessenentscheid nach Baunatal fahren. Trainingsinhalt bis dahin wird das Delphin-Schwimmen sein, wo Trainer Volker Kemmerer die meisten Reserven sieht.


Guter sechster Platz im Bezirk Mitte für die weibliche C-Jugend

Weibliche C-Jugend Mit Martina Dillenberger, Franziska Eichhorn, Bettina Fuhr, Aurica Ritter und Claudia Schmidt (alle 94) konnte der Hofheimer SC nur Schwimmerinnen des jüngeren Jahrgangs der Altersklasse C (93/94) melden. Trotz dieses Handicaps verkauften sich die Hofheimerinnen sehr gut. Nur mit der Leistung der 4 x 100m Freistilstaffel war Trainer Volker Kemmerer nicht ganz zufrieden. In allen übrigen Staffeln war zu erkennen, dass die jungen Schwimmerinnen engagiert ins Rennen gingen. Martina war über 100m Rücken mit 1:26,05 Minuten und über 100m Brust sehr stark. Franziska machte große Fortschritte über 100m Schmetterling (1:27,38 Minuten) und macht einen sehr guten Eindruck über 100m Brust und 100m Rücken. Bettina schwamm in guten 1:34,02 Minuten die 100m Schmetterling und Claudia zeigte trotz Erkältung gute Leistungen. Zu guter letzt war Aurica nach leicht verkorksten Samstag am folgenden Sonntagmorgen sehr gut drauf. Über 100m Schmetterling und 100m Rücken machte sie große Leistungssprünge.
In der hessischen Gesamtwertung wurde die C-Jugend Achter. Da jedoch zwei Mannschaften in Vorfeld abgemeldet hatten, fahren die Hofheimer Mädchen als sechstbestes Team nach Baunatal.


Weibliche B-Jugend landet im Mittelfeld

Weibliche B-Jugend Die B-Jugend besteht eigentlich aus den Altersklassen 91 und 92, doch leider hat der HSC nicht genügend Schwimmerinnen in dieser Altersklasse, so dass glücklicherweise die eigentlich erst zur C-Jugend gehörende Catiana Krapp (Jahrgang 94) aushelfen konnte, damit das Team überhaupt an den Start gehen konnte. Diese Sonderregelung mit dem Auffüllen der Staffeln mit jüngeren Schwimmern bzw. Schwimmerinnen gilt ausschließlich für den Bezirksdurchgang. Da aufgrund der zu jungen Schwimmerin nach Reglement sowieso kein Weiterkommen in die nächste Runde möglich war, konnten die vier Mädels relativ entspannt an den Start gehen.
Mit Iris Szimnau (91), Franziska Metz (91), Stephanie Hofherr (92) und Catiana Krapp setzt sich die B-Jugend jeweils aus zwei Athletinnen von Trainer Adam Ollé und Volker Kemmerer zusammen, so dass auch die gruppenübergreifende Zusammenarbeit lobenswert zu erwähnen ist. Beide Trainer zeigten sich mit den erbrachten Leistungen zufrieden, wobei die neuen 100 m Bestzeiten von Iris Szimnau als Startschwimmerin der Bruststaffel und von Frantziska Metz als Startschwimmerin der Rückenstaffel hervorzuheben sind. Iris absolvierte die Bruststrecke in 1:25,33 Minuten und Franziska schlug über 100 m Rücken nach 1:17,02 Minuten an.
Das "Kücken" im Team, Catiana Krapp schaffte es als einzige, über alle Strecken persönliche Bestleitungen zu erbringen und trug damit maßgeblich zur Zufriedenheit ihres Trainers bei. Über die 100 m Brust blieb sie fast drei Sekunden unter ihrer alten Bestleistung und über 100 m Schmetterling schaffte sie es sogar, sich annähernd um vier Sekunden zu verbessern!
Ähnlich gute Leistungen erbrachte auch Stephanie Hofherr, die auch in jedem Rennen an ihren eigenen Rekorden dran war und sie größtenteils auch unterbieten konnte. Den größten Sprung machte sie über die 100 m Schmetterling, wo sie sich um gut fünf Sekunden verbessern konnte.


Auch männliche A-Jugend im Mittelfeld

Männliche A-Jugend Die A-Jugend der Männer bestand an diesem Wochenende mit Peter Hohmann (90), Oliver Buch (89), Niklas Frank (90), Tobias Roth (89) und Marcus Hermann (90) ausschließlich aus Schwimmern der ersten Mannschaft. Dieser Umstand ist deshalb erwähnenswert, da sich diese Athleten dem Wettkampf aus vollem Trainingsumfang und nach sehr intensiven Belastungen im Training stellen mussten, was für dieses Wochenende nicht unbedingt als leistungsfördernd anzusehen ist, aber aufgrund der Wettkampfplanung in Kauf genommen wurde.
Mit diesem Hintergrund und der Tatsache, dass die Jungs teilweise krank und verletzt waren, lieferten sie ansprechende Leistungen ab, die aber naturbedingt sehr schwankend ausfielen und sehr differenziert zu betrachten sind.
Überraschend stark präsentierte sich der erst kürzlich aus Frankfurt nach Hofheim gewechselte Oliver Buch, der zur Verwunderung seines neuen Trainers sogar über seine Hauptlage bereits eine neue Bestzeit erzielen konnte. Er unterbot über 100 m Schmetterling in 1:02,58 seine alte frankfurter Bestzeit um gut eine Sekunde und war sichtlich erleichtert nach dem Rennen. Besonders zufrieden zeigten er und sein Trainer sich darüber, dass er die im Training angesprochene und geübte neue Renneinteilung umsetzen konnte und dafür auch mit Bestzeit belohnt wurde. Seine sinngemäße Aussage nach dem Rennen sollten sich ruhig mal viel mehr Schwimmer und Schwimmerinnen zu Herzen nehmen: "Wenn man so schwimmt, wie der Trainer es sagt, dann geht es viel schneller." Na dann, auf geht's ... ;-)

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