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Drei Bahnrekorde zum Saisonabschluss bei Kelkheimer Weihnachtsschwimmen [12/2005]


Eine Woche nach den Deutschen Meisterschaften und den Hessischen Jahrgangsmeisterschaften fand in der Rhein-Main-Therme am 3. und 4. Dezember 2005 das 33. Internationale Weihnachtsschwimmen des Kelkheimer Schwimmclubs statt. In "abgespeckter" Form nahmen die Mannschaften des Hofheimer Schwimmclubs an diesem Wettkampf teil. Aufgrund der gerade zurückliegenden Wettkampfhöhepunkte war den Aktiven eine Teilnahme mehr oder minder freigestellt, so dass die verschiedenen Gruppen nicht in Bestbesetzung antraten.
Aber diejenigen, die sich für einen Start aussprachen, liefeten bei letzten Kurzbahnwettkampf dieses Jahres sehr gute Leistungen ab. Mit 16 Siegen und insgesamt 57 Podestplätzen und 53 persönlichen Bestzeiten kann man von einem gelungenen Jahresabschluss sprechen.


Sieben Podestplätze für die HSC-Staffeln

Die siegreichen Freistilstaffeln Traditionsgemäß stehen beim Kelkheimer Weihnachtsschwimmen viele verschiedene Staffelwettkämpfe auf dem Programm, die sich reger Beteiligung und großer Beliebtheit erfreuen. Der HSC nahm zwar nicht an allen Staffelwettbewerben teil, doch wo man antratt, fand man sich immer im Spitzenfeld wieder.
Bei den 4 x 50 m Freistilstaffeln hielten sich die 1. Mannschaften (im Bild rechts) in der offenen Klasse schadlos und gewannen beide Staffeln sicher. Bei den Herren zeigte Peter Hohmann (Jahgang 90, im Bild ganz links) als Startschwimmer in 26,65 Sekunden eine prima Leistung. Beflügelt von dieser Bestzeit legte er über 100 m Freistil nach und es gelang ihm erstmals in 59,75 Sekunden unter der Minutengrenze zu bleiben.
Den dritten Sieg steuerte die Lagenstaffel der Herren in der offenen Wertung bei, in der Niklas Frank (Jahrgang 90) den etatmäßigen Brustschwimmer Daniel Spahn hervorragend vertrat und mit 34,33 Sekunden eine neue Staffel-Bestzeit schwamm. In der gleichen Disziplin mussten sich die HSC-Damen lediglich den Eschbornern geschlagen geben und wurden zweite.
Bei den Staffeln der Altersklassen von 8 bis 11 Jahren erschwammen sich die jungen HSC-Mädels über 4 x 50 m Brust und 4 x 50 m Freistil jeweils den zweiten Rang. Aufgrund der erfreulichen Leistungsbreite in den Nachwuschsmannschaften konnten sogar noch zweite Mannschaften an den Start gehen, die sich mit zwei fünften Rängen sehr beachtlich schlugen.
Der Wettkampf wird immer mit der 12 x 50 m Lagenstaffel abgeschlossen, wobei jeweils sechs Damen und Herren zum Einsatz kommen mussten. Hier schaffte die buntgemischte HSC-Staffel, in der Schwimmer/innen aus allen drei Wettkampfteam standen, einen schönen zweiten Platz.


Trainer zufrieden mit Nachwuchs- und Talentgruppe

Désirée Poths, Lara-Marie Deibel, Bettina Fuhr, Martina Dillenberger, Claudia Schmitt und Larissa Jährig vertraten an diesem Wochenende den Hofheimer Nachwuchs. Nach einer Trainingswoche, in der vor allem der Spaß im Vordergrund stand, präsentierten sich die Mädels in guter Form.

Désirée Poths (95), die trotz mehrerer erreichten Pflichtzeiten in Höchst bei den Hessischen Jahrgangsmeisterschaften, aufgrund eines Daumenbruchs, nicht an den Start gehen konnte, erschwamm sich bei vier von fünf Starts neue Bestzeiten.
Martina Dillenberger (94) schwamm ebenfalls zwei neue persönliche Rekorde, so blieb sie über 200m Brust, in einer Zeit von 3:29,29, erstmals unter der 3:30-Grenze.
Larissa Jährig (94) und Lara-Marie Deibel (95) konnten jeweils eine neue Bestzeit auf ihrem Konto verbuchen. Lara schwamm die 50m Brust erstmals in 42,95 Sekunden und Larissa brachte ihre ungeliebten 200m Lagen in einer sehr guten Zeit von 3:22,39 hinter sich.
Bettina Fuhr und Claudia Schmitt zeigten ebenso gute Leistungen und blieben meist nur knapp über ihren eigenen Bestmarken.
Trainerin Christina Grölz war mit den gezeigten Leistungen ihrer Schützlinge sehr zufrieden und hofft bei dem Jahresabschlusswettkampf in Offenbach in zwei Wochen ebenfalls auf gute Leistungen ihrer Schwimmerinnen.

Auch die Talentgruppe, die seit ein paar Wochen unter Leitung von Alexander Maus trainiert, war beim Kelkheimer Weihnachtsschwimmen vertreten. Catiana Krapp (94), Selina Müller (98), Trixi Frießleben (97), Elisa Ritter (97), Annika Storch (97), Jaqueline Jährig (97), Jana Eichhorn (97), Erge Ilgin Halimler (96), Helena Krapp (96), Kevin Hermann (98), Moritz Deibel (97), Patrik Putala (97), Julian Michel (97) und Simon Hennes (96) vertraten ihre Mannschaft beim diesjährigen Weihnachtsschwimmen.
Simon Hennes war an diesem Wochenende der eifrigste Medaillensammler. Bei drei seiner vier Starts konnte er sich über Edelmetall freuen und war somit maßgeblich an den insgesamt 10 Podiumsplätze der Talentgruppe beteiligt.


Jeweils drei Finalsiege und Bahnrekorde für die 1. Mannschaft

Besonders der wieder (fast vollständig) genesene Daniel Spahn zeigte, dass bei optimaler gesundheitlicher Verfassung, letzte Woche in Essen bei den Deutschen Meisterschaften mehr möglich gewesen wäre. Er schwamm über 100 m und 200 m Brust mit 1:05,29 Minuten und 2:22,67 zwei neue Bahnrekorde in der Rhein-Main-Therme und gewann dabei das 100 m Brustfinale in souveräner und unangefochtener Weise.

Katharina Ebrecht und Laura Riedel bei der Siegerehrung, zusammen mit der Zweitplatzierten Monika Hirte aus Eschborn Noch nicht gesund war leider Katharina Ebrecht (im Bild in der Mitte), so dass die geplanten Starts über die 200 m Freistil und 200 m Lagen abgesagt werden mussten und sie nur am Sonntag antrat, um die Staffeln zu unterstützen. Dabei ging sie zusätzlich über 100 m Freistil an den Start und gewann das Finale "mit angezogener Handbremse" in 1:00,67 Minuten, was immer noch zu einem Bahnrekord reichte.

Im gleichen Finale kam Laura Riedel (im Bild rechts) in 1:03,11 Minuten als Drittplatzierte ebenfalls auf das Podium. Franziska Metz wurde in 1:05,16 Fünfte im Finale, nachdem sie im Vorlauf noch in 1:04,18 Minuten eine neue persönliche Bestzeit aufstellte.

Im 100 m Freistilfinale der Herren zeigte Alexander Maus der Konkurrenz seine Füße und gewann sicher in guten 52,46 Sekunden. Leider musste sein Mannschaftkamerad René Schäfer das Finale als Vorlaufschnellster (52,94 Sekunden) abmelden, da er als Zivildienstleistender am Nachmittag arbeiten musste.

Einen versöhnlichen Abschluss feierte auch Christina Grölz, die im 100 m Rückenfinale in 1:14,84 Minuten als Drittplatzierte beendete.

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