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Vorbericht zu den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften [10/2005]

Artikel vom 13.10.05 aus dem Höchster Kreisblatt
Von Volker Hofbuhr


Main-Taunus. Der Verbleib in der II. Bundesliga kann nur das Ziel für die Schwimmer des Hofheimer SC sein, wenn sie am Samstag ihren Vorkampf der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften angehen. Mehr dürfte für die Mannschaft von Trainer Adam Ollé nicht drin sein. André Hoven, der in den USA studiert, und Frederik Zölls, der im Urlaub ist und der wohl nur noch bei den Deutschen Mannschafts-Meisterschaften ins Wasser geht, fehlen.

«Da es um nichts geht und die Punkte nicht mehr in den Endkampf übernommen werden, schwimmen wir aus dem Training heraus», verdeutlicht Ollé. Auch wenn der Trainer den Leistungsstand der Konkurrenten nur schwer einschätzen kann, hat für ihn Hofheim keine Chance, in den Aufstiegskampf zu kommen: «Selbst wenn in Baunatal fünf Mannschaften die Halle nicht finden, werden wir das nicht schaffen.» In der II. Liga bleiben möchte Ollé schon, er hofft, dass auch in anderen Vereinen Fluktuation herrscht. Den Leistungsstand einzuschätzen vermag der Trainer nicht: «Wir hatten vorher keinen Wettkampf. Ich vermisse aber die Einstellung, gemeinsam etwas zu erreichen. Die Schwimmer werden älter und haben die Ziele nicht mehr. Außerdem fehlt Frederik Zölls als Führungspersönlichkeit, an dessen Leistungen sich die anderen Schwimmer aufgebaut haben.»
Priorität hat für Ollé der Endkampf am 12. November, wenn die Entscheidung ansteht und Zölls mit dabei ist. «Er bringt auch mit wenig Training seine Leistung», vertraut der Trainer dem 27-Jährigen. Diese Aussagen gelten auch für die Damen, die in der Oberliga in Wiesbaden schwimmen. Die Basis stellen Katharina Ebrecht, Laura Riedel, Christina Grölz und Franziska Metz, die je fünf Mal an den Start gehen. Die restlichen Starts werden von den jüngeren Schwimmerinnen übernommen. «Die ganze Mannschaft war in der letzten Woche krank», erklärte Ollé, «die sind umgefallen wie Dominosteine». Auch für die Damen geht es um den Klassenverbleib, es gilt, am besten mindestens drei Mannschaften hinter sich zu lassen, um von einem vermehrten Abstieg aus der II. Bundesliga nicht überrascht zu werden.