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Wanderpokal des Westerwaldschwimmfests "wandert" endgültig nach Hofheim [06/2005]

Am 18.Juni war es wieder einmal soweit. Nach einer anstrengenden Saison mit viel harter Arbeit stand mit dem Westerwaldschwimmfest der beliebte Saison-Abschlusswettkampf in Herschbach auf dem Programm. Gut gelaunte Schwimmer, Trainer und Eltern genossen das perfekte Wetter. Es ist jedes Jahr wieder faszinierend, dass man genau an diesem einen Wochenende immer wunderschönes Wetter im Freibad zu Herschbach vorfindet.

Kalli und Babu helfen beim Essen Besonders erfreulich ist, dass es einer der wenigen Wetkämpfe im Jahr ist, wo alle Wettkampfmannschaften des HSC gemeinsam antreten und sogar zahlreiche ehemalige, nicht mehr aktive Schwimmer und Schwimmerinnen den Weg auf sich nehmen, um gemeinsam das Wochenende zu verbringen. Zwar stand bei unseren "Oldies" nicht unbedingt das Schwimmen im Vordergrund, aber Essen und Trinken machen dem Kalli und Babu auch sichtlich Spaß;-) Schade nur, dass die beiden die mühsam und liebevoll geschmierten Baguettes zu Hause haben liegen lassen ...

Das Schwimmfest stand dieses Mal unter dem Motto, dass der riesige Wanderpokal endgültig in den Besitz des HSC übergehen sollte. Nachdem der Pokal bereits vier Mal in unterbrochener Folge gewonnen wurde, bestand nun die Möglichkeit, ihn durch den fünften Sieg endgültig nach Hofheim zu holen. Da die gesamte erste Mannschaft den Pokal in den vergangenen Jahren als perfektes Caipirinha-Zubereitungsgefäß zu lieben und schätzen gelernt hat, war der Ehrgeiz auch entsprechend groß, ihn nicht mehr hergeben zu wollen.


Hofheimer Nachwuchs maßgeblich am Pokalgewinn beteiligt

Die Pokalsieger-Mannschaft Hofheims Jugendmannschaften waren mit 28 Teilnehmern am Westerwaldschwimmfest in Herschbach vertreten und trugen maßgeblich zum endgültigen Verbleib des Wanderpokals in Hofheim bei. Mit 43 Siegen, 17 Silber- und 12 Bronzemedaillen und insgesamt 72 Podiumsplätzen ließen unsere Schwimmer und Schwimmerinnen keinen Zweifel daran, für wie unentbehrlich sie den Pokal einschätzen.
Für die Talentgruppe starteten Catiana Krapp (94), Franziska Reimer (95), Helena Krapp, Jonas Hohmann, Jan-Hendrik Wehlert (alle drei 96), Jana Eichhorn, Trixi Frießleben, Jacqueline Jährig, Elisa Ritter, Annika Stroch, Moritz Deibel, Julian Michel und Patrick Putala (alle 97). Die jüngsten Schwimmerinnen und Schwimmer erzielten viele Bestzeiten und standen meist auf dem Siegertreppchen.
Hofheims Nachwuchsgruppe durfte sich nach langer Zeit wieder auf den 50m Distanzen beweisen. Einige erstaunliche Verbesserungen und viele Medaillen waren das Ergebnis. Am Start waren Sarina Ritter (96), Lara-Marie Deibel, Désirée Poths (beide 95) Franziska Eichhorn, Bettina Fuhr, Laura Hohl, Larissa Jährig, Aurica Ritter, Claudia Schmidt, Marcel Schäfer (alle 94) und Stephanie Hofherr (92).
Leider nur mit drei Aktiven vertreten, komplettierte die zweite Mannschaft des Hofheimer SC die Jugendmannschaften. Simon Pistor (93), Janine Poths (91) und Marcus Hermann (90) waren mit guten Platzierungen und guten Leistungen ebenfalls Garanten für den Gewinn des großen Mannschaftspokal, den der Hofheimer SC nun endgültig behalten darf.


Katharina Ebrecht überrascht mit Bahn- und Vereinsrekord

Wie gut Katharina Ebrecht in dieser Saison gearbeit hat, hat sie bereits vor drei Wochen in Berlin unter Beweis gestellt. In Herschbach wollte sie unbedingt ihren im letzten Jahr aufgestellten Bahnrekord über 100 m Freistil unterbieten, da mit diesem Bahnrekord eine stattliche Prämie von 125 Euro verbunden ist.

Janina Strauß, Katharina Ebrecht, Volker Kemmerer und Christina Grölz feiern den Sieg Allerdings schien sie gehandicapt zu sein, da sie am Vorabend noch in Köln bei der Abifeier ihrer Schwester weilte und erst kurzfristig zum Wettkampf anreisen konnte. Alles andere als eine gute Vorbereitung, doch zeigte sich in diesem Rennen, dass sie über hervorragende Grundlagen verfügt und auch drei Wochen nach dem Wettkampfhöhepunkt noch die Form aufweist, um außergewöhliche Leistungen zu vollbringen. Etwas überraschend blieb sie in 59,29 Sekunden genau sieben Zehntelsekunden unter dem alten Bahnrekord und unterbot sogar ihren eigenen Vereinsrekord um zwei Hundertstelsekunden und durfte sich über die Prämie freuen.

Zusammen mit Janina Strauß (ganz links), Volker Kemmerer und Christina Grölz genehmigte sie sich nach getaner Arbeit ein kleines "Siegerschlückchen" ...


Christian Strauß siegt im Duell des Jahres

Christian Strauß Als Duell des Jahres wird das Kräftemessen zwischen Nachwuchstrainer Volker Kemmerer und Christian Strauß (im Bild rechts), liebevoll nur "Ali" genannt, in die Geschichtsbücher eingehen. Ali hatte sich um Ostern herum das Ziel gesetzt, in Herschbach erstmals die Minutengrenze über 100 m Freistil zu unterbieten. Von diesem Vorhaben angestachelt stellte sich Volker der Herausforderung und versuchte seinerseits schneller als Ali zu schwimmen. Im Vorfeld wurden zahlreiche Wetten mit sehr hohen Einsätzen abgeschlossen, wobei es sich bei den Einsätzen nicht um Geld, sondern um eine nicht mehr nachvollziehbare Anzahl von "Bierchen" handelte. Fast die gesamte 1. Mannschaft wettete untereinander für und wider des Duells und ob Ali die Minute unterbieten würde oder nicht.
Dementsprechend versammelte sich sich das gesamte Team am Beckenrand als das mit Spannung erwartete Rennen bevorstand. Glücklicherweise schwammen beide Jungs im gleichen Lauf, so dass es einen echten Showdown gab.
Das Rennen ging ab und Ali legte los, wie die Feuerwehr. Er schien damit auch Volker zu überraschen, denn bereits auf den ersten Metern schwamm ihn Ali auf und davon. Ein Raunen machte sich unter den Zuschauern breit, denn nicht wenige fürchteten, dass Ali sich im Tempo vergriffen hatte und am Ende dafür bezahlen würde. Bei der Hälfte des Rennens lag er weit in Front und auch die Zwischenzeit ließ noch die Zeit unter einer Minute zu. Ali kämpfte, doch war die dritte Bahn nicht gut genug und er verlor in Relation zur angepeilten Endzeit einiges an Zeit. Das Rennen gegen Volker war bereits zu diesem Zeitpunkt entschieden, doch peitschten ihn die frenetisch schreienden HSC-Jungs und -Mädels weiter nach vorne und er gab auf der letzten Bahn nochmal alles und es wurde ganz knapp. Am Ende schlug er mit einer neuen Bestzeit an und verfehlte trotzdem die Minutengrenze knapp um etwas mehr als eine halbe Sekunde. Volker hächelte etwas verdutzt mehr als zwei Sekunden nach ihm Ziel und mußte neidlos die bessere Leistung von Ali anerkennen.

Auch wenn Ali sein angepeiltes Ziel verfehlte, betrachtet er sich doch zurecht als "Sieger der Herzen" ...

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