HSC : Aktuell : Mitteilungen  



Hofheimer SC mit allen Mannschaften bei den Bezirksmeisterschaften in Gelnhausen vertreten. [05/2005]

Bei wunderschönen, fast zu heißen Wetter trat der Hofheimer Schwimmclub am 28. und 29. Mai 2005 in Gelnhausen bei den Bezirksmeisterschaften mit Aktiven aller Altersklassen an.
In Abwesenheit der überwiegenden Mehrheit der 1. Mannschaft, die in der vergangenen Woche bereits in Berlin bei den Deutschen Meisterschaften im Einsatz war, ging der HSC mit lediglich 19 Teilnehmern an den Start. Die Athleten brachten es auf 95 Starts, wobei 62 mit einer persönlichen Bestleistung abgeschlossen wurden. Neben zwei Titeln, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen gelangen ebenfalls noch zwei neue Vereinsrekorde.


Sarina Ritter holt Bronze beim kindgerechten Mehrkampf

Sogar die Schwimmerinnen und Schwimmer der Jahrgänge 1995 – 1997 durften in Form eines kindgerechten Mehrkampfes an den Start gehen. Bei dieser Art Wettkampf standen die Gleitfähigkeit, die Kraulbeinbewegung und die Delphinbeinbewegung im Vordergrund. Je nach Alter waren noch verschiedene Schwimmstrecken auf dem Wettkampfprogramm vorgesehen. Alle Teilnehmer der Jahrgänge 95 - 97 mussten eine 50m-Strecke nach Wahl schwimmen, der Jahrgang 96 zusätzlich eine 100m-Strecke und der Jahrgang 95 sogar zwei 100m-Strecken. Für den Hofheimer SC starteten Trixi Frießleben, Jacqueline Jährig, Annika Storch, Elisa Ritter (alle JG 97), Simon Hennes, Jan-Hendrik Wehlert, Ruben Geller, Jonas Hohmann, Helena Krapp und Sarina Ritter(alle 96).
Erfolgreichste Teilnehmerin war Sarina Ritter, die einen sehr guten dritten Platz belegen konnte. Über die 100m Brust-Distanz erreichte sie sogar eine beeindruckende Zeit von 1:45,40 Minuten.
Auch ihre kleine Schwester Elisa zeigte eine hervorragende Leistung. Für die 50m Rücken-Strecke brauchte gerade mal 50,50 Sekunden. Alle jungen Aktiven waren hoch motiviert und gingen sehr engagiert an die Arbeit. Die erzielten Ergebnisse stimmten Christina Grölz sehr zufrieden, die ihren ersten Einsatz als Betreuerin hatte.


Franziska Eichhorn wurde Vize-Bezirksjahrgangsmeisterin

Eine Woche vor den Hessischen Jahrgangsmeisterschaften, dem Saisonhöhepunkt der Langbahnsaison der Nachwuchsgruppe, zeigten die jungen Schwimmerinnen um Trainer Volker Kemmerer durchwachsene Leistungen. Eine richtige Enttäuschung gab es nicht, jedoch war nach den sehr guten Trainingsleistungen der letzten Wochen wesentlich mehr zu erwarten. Scheinbar macht es sich im Sommer immer wieder bemerkbar, das die jungen Schwimmerinnen und Schwimmer nie auf der 50m Bahn trainieren. Auch in der Wettkampfplanung hätten die Trainer Volker Kemmerer, Heide Schneider und Alex Simoni-Fey vielleicht mehr Wert auf Wettkämpfe auf der langen Bahn legen sollen. Jedoch sollte erst nach den Hessenmeisterschaften am kommenden Wochenende Bilanz gezogen werden.

Einzig Franziska Eichhorn (94) konnte das fast komplette Wochenende überzeugen. Mit einem fabelhaften Rennen über 200m Rücken, in dem sie ihren Lauf von Start bis Ziel deutlich dominierte, schlug sie nach 3:15,53 Minuten als Erste an. Im folgenden Jahrgangslauf konnte lediglich eine Schwimmerin ihre super Zeit unterbieten, so dass sich Franziska, die seit geraumer Zeit liebevoll "Uschi" genant wird, überglücklich die Silbermedaille abholen konnte. Anschließend gestand sie ihrem Trainer noch, dass sie noch schneller hätte schwimmen können. Die Aussage lässt auf nächste Woche bei den Hessemeisterschaften in Rotenburg an der Fulda hoffen. Hochmotiviert ging sie auch bei den anderen Strecken an den Start und erzielte durch die Bank Langbahnbestzeiten. Über die Bruststrecken (ihre Paradedisziplinen) zeigte sie trotz Zurückhaltung gute Leistungen. Bei den Hessenmeisterschaften sollten dann die letzten Reserven zum Einsatz kommen.

Martina Dillenberger (94) erwischte keinen guten Start in frühen Samstagmorgen. Zwar schwamm sie deutliche Langbahnbestzeit über 200m Freistil, doch mit der gezeigten Leistung war sie nicht wirklich zufrieden. Weiter ging es dann mit 100m Rücken, die gut gelangen, doch die abschleißenden 100m Freistil stimmten Martina wieder schlecht. Man muss sagen, dass am Samstag für Martina einfach der Wurm drin war. Hochmotiviert ging sie dann am Sonntag zu Gange, um alles wieder gut zu machen. Mit einem durchschnittlichen 200m Rücken-Rennen, das den sechsten Platz brachte, ging es los. Dann folgten 100m Schmetterling, 200m Lagen und 100m Brust, die alle mit Bestzeit beendet wurden.

Larissa Jährig (94) konnte in der vergangenen Woche sehr gute Trainingsleistungen vorweisen. Dementsprechend ging sie sehr engagiert an den Start. Leider fehlte dann aber die notwendige Lockerheit, um die Leistung im Rennen umzusetzen. Über 200m Brust wollte sie dann zu viel und agierte zu verkrampft. So konnte sie nicht genug Druck aufbauen. Am Ende stand jedoch eine zufriedenstellende Zeit zu Buche. Ähnlich verlief es auch bei den übrigen Strecken. Die Zeiten waren alle in Ordnung. Kommende Woche wird Larissa dann mit etwas mehr Lockerheit an den Start gehen und zeigen, dass in ihr noch viel mehr steckt.

Aurica Ritter (94), die fast die gesamte Vorbereitung wegen einer Lungenentzündung verpasst hatte, musste neunmal an den Start. Überall gab es Langbahnbestzeiten, doch war die junge Schwimmerin häufig unzufrieden. Teils klagte sie misslungene Wenden, teils über fehlende Kondition. Aber nächste Woche wird es ihr gelingen die Trainingsleistungen auf den Wettkampf zu übertragen.

Claudia Schmidt (94) hatte am Bezirkswochenende einen schwachen Start und wurde dann von Strecke zu Strecke besser. Durch eine lange Erkältung war sie noch erkennbar geschwächt. Nach 200m Schmetterling war sie sogar total am Ende. Doch sie rappelte sich wieder auf, und zeigte vor allem am Sonntag wieder Rennen mit guter technischer Umsetzung. In Rotenburg möchte sie über 200m Schmetterling einen guten Platz bei den Hessenmeisterschaften erreichen.

Bettina Fuhr (94) startete nur Sonntag über 100m Schmetterling, 200m Lagen und 100m Brust. Aus unerklärlichen Gründen konnte sie über 100m Schmetterling schon nach 25m nicht mehr. Sie hatte Mühe die Arme übers Wasser zu bringen. Bei 200m Lagen sah alles anders aus. Das nötige Stehvermögen war Vorhanden, so dass eine gute Zeit erreicht wurde. Über 100m Brust lief es wieder nicht optimal.
Ein insgesamt durchwachsener Wettkampf stellte Trainer Volker Kemmerer nicht zufrieden. Nach wirklich guten Trainingsleistungen war mehr zu erwarten.


Simon Pistor verpasst nur knapp das Podest

Da Trainerin Heide Schneider in Urlaub war, wurde die Schwimmer aus Hofheims zweiter Mannschaft von Christina Grölz und Volker Kemmerer betreut. Leider konnte nur Simon Pistor (93) Normalformen erreichen. Über 200m Rücken machte er ein taktisch sehr gutes Rennen. Nur auf den letzten 30 Metern konnte er aufgrund einer Erkältung seiner Konkurrenz nicht mehr folgen. Doch nach guten 3:05,45 Minuten wurde er mit einem guten vierten Platz belohnt. Wenn er es jetzt noch schafft, den Biss und die Motivation aus dem Pausenrennen gegen die beiden Trainer Volker Kemmerer und Adam Ollé in den Wettkampf zu retten, dann steht sogar einer Teilnahme bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking kaum noch etwas im Wege;-)

Warum der Rest der Mannschaft so außer Form zu sein schien, konnte sich niemand erklären. Zwar standen noch einige Langbahnbestzeiten am Ende zu Buche, doch waren die Ergebnisse teils enttäuschend. Am Start für Hofheims zweite Mannschaft waren: Lennart Geller (94), Simon Pistor, Kevin Ott, Dominik Wehner (alle drei 93), Yassin Mousa (92), Daniel Küchler (91) und Marcus Hermann (90).
Für Simon, Kevin und Lennart geht es nächste Woche auch nach Rotenburg zu den Hessenmeisterschaften. Hier muss eine deutliche Leistungssteigerung erbracht, damit die Ergebnisse alle zufrieden stellen. Für die übrigen Schwimmer ist die Saison fast zu Ende. Am 18. Juni wird der Hofheimer SC seinen Saisonabschluss in Herschbach beim Westerwaldschwimmfest mit der gesamten Mannschaft feiern.


Zwei Vereinsrekorde für Daniel Spahn

Zwei Tage nach dem Saisonhöhepunkt in Berlin wollte es Daniel Spahn (82) unbedingt wissen und stellte sich als als einer der wenigen Teilnehmer der Deutschen Meisterschaften einer Leistungsüberprüfung in Gelnhausen. Da es terminlich so dicht nach Berlin lag ging er im Vorfeld davon aus, dass die Form stimmen muss und so wollte er unbedingt die 100 m und 200 m Brust schwimmen um am Saisonende seine wirkliche Leistungsentwicklung einschätzen zu können.
Er ging bei seinen Starts sehr konzentriert zu Werke und verbesserte beide Vereinsrekorde. Über 200 m Brust unterbot er erstmals die 2:30 Minutengrenze und schlug nach 2:29,08 Minuten an und mußte sich dabei nur ganz knapp einem Konkurrenten (dessen Namen Daniel lieber nicht erwähnt haben möchte;-) geschlagen geben.
Die erfolgreiche Revanche glückte ihm am Folgetag relativ problemlos als er das gesmte restliche teilnehmerfeld in Grund und Boden schwamm und über 100 m Brust nach 1:07,10 Minuten mit großem Vorsprung und dem zweiten Rekord anschlug.
Abschließend ließ er als Brustschwimmer noch mit einer für ihn sehr beachtlichen Zeit über 50 m Schmetterling aufhorchen, die er nach 27,37 Sekunden beendete. Das war wichtig für ihn, besonders weil er mit einem Anzug geschwommen war, der bis dahin den Ruf hatte, nicht besonders schnell zu sein. Der "farbenfrohe" Anzug konnte damit sozusagen beweisen, dass nicht er für die schlechten Leistungen verantwortlich war...

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