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HSC-Männer qualifizieren sich bei den Mannschaftsmeisterschaften für den Aufstiegskampf der 2. Bundesliga [10/2004]

Mit dem erfolgreichsten Abschneiden bei Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen kehrten die Damen- und Herrenmannschaft des HSC am 16.10.04 aus Baunatal zurück. Erstmals in der Vereinsgeschichte schwammen beide Teams nach dem letztjährigen Aufstieg der Damen zusammen in der Oberliga Hessen. Und obwohl durch eine Krankheitswelle in den letzten beiden Wochen die angestrebte Gesamtpunktzahl recht deutlich verfehlt wurde, hat der HSC noch eine Chance, sogar in die zweite Bundesliga aufzusteigen. Am Ende standen bei insgesamt 68 Starts 25 neuen Bestzeiten und drei Vereinsrekorde zu buche.

HSC-Männer als Dritte in den Aufstiegskampf

Die HSC-Männer Frederik Zölls, André Hoven, Daniel Spahn, Alexander Maus, Dominic Rummel, Dennis Riedel, Jens Frankenhäuser und René Schäfer belegen nach dem Vorkampf der Oberliga Hessen mit 22490 Punkten den zweiten Platz und qualifizierten sich mit dieser Punktzahl als drittbestes Team hinter dem DSW Darmstadt (23971) und der SG Rheinhessen (25144) für den Aufstiegskampf zur 2. Bundesliga Süd am 13.11.04 in Schwäbisch Gmünd.
Zum Ende des Wettkampfes in Baunatal hatte sicherlich noch niemand mit der Qualifikation gerechnet, da durch die vielen Kranken das selbstgesteckte Ziel von mindestens 23000 Punkten recht deutlich verfehlt wurde. Doch genau da liegt die Chance der HSC-Herren, falls sie gesund und vollzählig im Endkampf antreten können sollten. Zwar steigen lediglich die ersten beiden Teams auf, doch falls aus der 2. Bundesliga Süd ein Verein in die Bundesliga aufsteigen sollte, dann würde auch das drittplatzierte Team den Aufstig schaffen. Mit der SG Frankfurt hat zumindest ein (hessisches) Team eine reelle Chance, den Aufstieg in die Bundesliga zu schaffen und somit den HSC-Herren den Platz für die 2. Bundesliga frei zu machen.

Die besten Leistungen zeigten die gesunden Schwimmer, von denen die 200 m Schmetterling von René Schäfer sicherlich der Höhepunkt waren. In 2:07,58 Minuten verbesserte er seinen eigenen Vereinsrekord um mehr als zwei Sekunden. Die beste Einzelleistung des gesamten Wettkampfes blieb Frederik Zölls vorbehalten, der für seine 24,88 Sekunden über 50 m Schmetterling 853 Punkte erhielt. Den zweiten Vereinsrekord des Tages bei den Herren steuerte Alexander Maus bei, der für die 200 m Lagen 2:13,09 Minuten benötigte. Über 200 m Schmetterling unterbot er zudem seine eigene Bestzeit in 2:11,97 um mehr als drei Sekunden.

Einen überragenden Wettkampf lieferten unserer "Helden des Krafttrainings" ab, für die das Wort Ausdauertraining fast schon eine Beleidigung darstellt;-) Unser "Spielführer" Dennis Riedel konnte sich erstmals über seine Hauptstrecken für die erste Mannschaft qualifizieren. Er verbesserte seine Bestzeiten über 50 m Freistil in 24,65 Sekunden um mehr als eine halbe Sekunde und über 100 m Freistil in 54,60 Sekunden sogar um 1,5 Sekunden und ließ sich nach dem letzten Rennen zurecht vom Rest der Mannschaft feiern...
Unserer zweiter "Chefpumper" Dominic Rummel konnte über die gleichen Strecken ebenfalls zwei neue Bestzeiten erzielen, blieb jedoch knapp hinter den Leistungen (wie auch auf der Flachbank;-) von Dennis Riedel zurück. Über 100 m Freistil ging er das Rennen etwas übermotiviert an und brach auf der letzten Bahn völlig ein. Bei einer besseren Einteilung sind im Endkapf sicherlich mehr drin als die 55,31 Sekunden aus Baunatal.


HSC-Damen qualifizieren sich für den Oberliga-Endkampf

Bei den Damen wurde das gesteckte Ziel des Klassenerhalts sicher und deutlich erreicht. Mit 17263 Punkten belegten Sandrta Steinbrink, Jacqueline Hensel, Lena Berges, Christina Grölz, Yasmin Kilic, Katharina Ebrecht, Laura Riedel, Janina Strauß, Franziska Metz und Iris Szimnau den siebten Platz in der Oberliga Hessen und konnten sich sogar übberaschend für den Endkampf qualifizieren, da zwei Damenteams aus der Oberliga zum Aufstiegskampf in die zweite Bundesliga reisen dürfen.
In dieser Mannschaft muss man besonders unsere "alten Damen" loben, da ohne ihren Einsatz dieses Ziel wohl nicht hätte erreicht werden können. Mit Lena Berges, Jacqueline Hensel und Sandra Steinbrink standen drei Schwimmerinnen in der Mannschaft, die bereits 1993 für den HSC beiu Mannschaftsmeisterschaften starteten. Neben diesen erfahrenen Schwimmerinnen standen mit Franziska Metz und Iris Szimnau (beide Jahrgang 1991) zwei neue Schwimmerinnen im Aufgebot, die auch gleichzeitig die jüngsten im gesamten HSC-Team waren. Beide steuerten mit insgesamt sieben Starts einen beachtlichen Teil zu Gesamtleistung bei. Und besonders Iris Szimnau konnte mit zwei deutlich Bestzeiten über 100 m Brust (1:26,22 Minuten) und 200 m Brust (3:03,03) über ihren ersten DMS-Einsatz freuen. Bei Franziska Metz muss hervorgehoben werden, dass sie sicherlich das härteste Programm zu absolvieren hatte. Über die drei Lagenstrecken und zwei weiteren Schmetterlingsdistanzen brachte sie es auf 475 Wettkampfmeter in der schweren Schmetterlingslage.
Laura Riedel konnte sogar noch einen Vereinrekord über 50 m Brust beisteuern. In 37,12 Sekunden blieb sie kanpp über ihrer eigen alten Vereinbestmarke.