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Hofheim verteidigt Mannschaftspokal beim Westerwald-Schwimmfest [06/2004]

Am 19. Juni stand für den Großteil der Hofheimer Wettkampfschwimmer der Saisonabschluss mit dem Westerwaldschwimmfest in Herschbach an. Die Ausnahmen bilden lediglich Katharina Ebrecht und René Schäfer, die vom 22.-25. Juli bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften an der Start gehen werden.
Traditioneller Weise nehmen in Herschbach alle Wettkampfgruppen am Westerwaldschwimmfest teil, so dass das gemeinsame Ziel lautet, die Mannschaftswertung zu gewinnen. Erstmals seit Jahren waren die äußeren Bedingungen im Herschbacher Freibad nicht optimal. Der aus der Vergangenheit gewohnte strahlende Sonnenschein mit sommerlichen Temperaturen wollte sich an diesem Samstag nicht einstellen.
Selbst ein Platzregen mit Hagelschauern brachte die Mannschaft nicht davon ab, souverän den (wirklichen großen) Wanderpokal erneut zu gewinnen.


Wanderpokal für die beste Mannschaft geht zum vierten Mal nach Hofheim

Bei äußerst wechselhaften Bedingungen mussten konnten die HSC-Schwimmer und Schwimmerinnen fast alle Entscheidungen in der offenen Klasse über die 100 m Strecken für sich entscheiden. Mit Katharina Ebrecht, Christina Grölz, Daniel Spahn, Frederik Zölls und André Hoven sicherten sich die Hofheimer in sieben von acht Wettbewerben den obersten Podestplatz. Lediglich über die 100 m Freistil der Männer beendete kein Hofheimer das Rennen als Sieger.

Und da besonders die jüngeren HSC-Schwimmer und -Schwimmerinnen ebenfalls viele Siege einfahren konnten, gelang die erfolgreiche Verteidigung des Mannschaftssieges aus dem Vorjahr. Die 31 Hofheimer Athleten erzielten bei 83 Einzelstarts 42 neue persönliche Bestleistungen. Insgesamt 28 Siege, 17 zweite sowie 8 dritte Plätze sicherten einen unangefochtenen Sieg des HSC-Teams. Auch bei allen Staffelentscheidungen, an denen HSC-Tems teilnahmen, wurden gewonnen. Sollte der HSC nächstes Jahr ein weiteres mal triumphieren, dann "wandert" der Pokal endgültig in den Besitz des Hofheimer Schwimmclubs.


Bahn- und Vereinsrekord plus Siegprämie für Katharina Ebrecht

Katharina Ebrecht schaffte es als erste Hofheimer Schwimmerin über 100 m Freistil unter der Minutengrenze zu bleiben. Ihre 59,99 Sekunden waren die beste weibliche Einzelleistung der Veranstaltung. Mit dieser Zeit schwamm sie ebenfalls Veranstaltungsrekord und unterbot den 14 Jahre alten Rekord von Anja Munk aus dem Jahr 1991. Sie sicherte sich zusätzlich die stattliche Siegprämie von 130 Euro, die sie nach eigenen Angaben auch bitterlichst benötigt, um sich den neuen Speedo-Schwimmanzug leisten zu können...
Die Bahnrekorde über 100 m Brust und Schmetterling verpasste sie dagegen hauchdünn. Über beide Strecken war sie jeweils die Veranstaltungsbeste, doch fehlten ihr sowohl über 100 m Brust in 1:20,13 als auch über die 100 m Schmetterling in 1:10,27 weniger als eine halbe Sekunde zu den Bahnrekorden.

Drei weitere Bahnrekorde und schöne Sachpreise gingen aiuf das Konto der HSC-Männer. Daniel Spahn deklassierte im direkten Duell über die 100 m Brust die restliche Konkurrenz deutlich und verbesserte in 1:06,03 Minuten die Bestmarke um fast zwei Sekunden und unterbot damit sogar seinen eigenen Vereinsrekord um 15 Hundertstelsekunden.

André Hoven schaffte es, den fünf Jahre alten Bahnrekord von Frederik Zölls aus dem Jahr 1999 zu unterbieten. Nachdem er zwischenzeitlich deutlich vorne lag, wurde es auf der letzten Bahn noch mal eng mit der neuen Bestmarke. Letzlich blieb er in 59,20 Sekunden 27 Hundertstelsekunden unter dem alten Rekord.

Frederik Zölls konzentrierte sich bei seinen Starts auf die ausgesetzte Prämie 100 m Freistil und den Vereinsrekord über 100 m Schmetterling. An beiden Vorhaben scheiterte er wirklich knapp und unglücklich, obwohl seine Leistungen fast tadellos waren.
Über 100 m Freistil hatte er mit dem Koblenzer Stefan Geisen, der ebenfalls in einem Finale bei den Deutschen Meisterschaften stand, einen sehr starken Mitbewerber auf der Nachbarbahn. Die beiden lieferten sich bis zum Ende ein knappes Rennen, das der Koblenzer in 51,3 Sekunden im Anschlag für sich entscheiden konnte. Auch Frederik konnte blieb unter dem alten Bahnrekord von 51,99 Sekunden und musste sich lediglich den Vorwurf machen, das Rennen zu langsam angegangen zu sein.
Über die 100 m Schmetterling wollte er als erster Hofheimer unter 56 Sekunden bleiben und René Schäfers Vereinrekord unterbieten, was aber nach einem ähnlichen Rennverlauf, wie zuvor bei der Freistilstrecke, knapp misslang. Obwohl er René auf der Nachbarbahn hatte, war dieser in keinster Weise in der Verfassung, Frederik zu fordern und so fehlten am Ende, auch vielleicht wegen der mangelnden Konkurrenz, gerade einmal sieben Hundertstelsekunden zum Unterbieten der 56 Sekundengrenze. In 56,06 Sekunden verbesserte er immerhin den alten Bahnrekord um mehr als eine Sekunde.


Hofheimer Nachwuchs dominiert in beim 18. Westerwaldschwimmfest

Schon am frühen Samstagmorgen reiste Trainer Volker Kemmerer mit 8 Mädels und einem Jungen der Jahrgänge 94 bis 96 nach Herschbach im Westerwald.
Die jüngsten Teilnehmerinnen des Hofheimer Schwimmclub holten bei allen Entscheidungen ihrer Jahrgangsklassen viele Medaillen. Einzig in 50m Freistil des Jahrgangs 1994 mussten die jungen Mädels die Goldmedaille der Konkurrenz überlassen. Marcel Schäfer (94) sicherte sich bei den 50m Rücken und 50m Freistil jeweils die Silbermedaille. Über 50m Rücken verbesserte er sich um knappe 7 Sekunden. Wäre ihm auch noch die Rückenwende geglückt, die zugegebener Weise total in die Hose ging, wäre er in die Reichweite der Hessischen Pflichtzeit auf der 25m-Bahn gekommen.

Hofheims junge Mädels zeigten schon zu Beginn des Wettkampfes ihre deutliche Überlegenheit. Mit zwei 4x50m Lagenstaffeln holten sie morgens um 09:30 Uhr Gold und Silber nach Hofheim. Alle erzielten hervorragende Zeiten. Lara-Marie Deibel (95) schwamm sogar unglaubliche 43,98 Sekunden über die 50m Schmetterling. Weiter ging es für Lara mit 50m Brust hier erzielte sie eine neue Bestzeit und ihre zweite Goldmedaille. Auch über 50m Freistil und 50m Schmetterling holte sie Gold. Sarina Ritter (96) gewann ebenfalls vier Goldmedaillen mit vier Bestzeiten.
Désirée Poths (95) schwimmt zurzeit leider etwas verträumt ihrer Form hinterher. Trotzdem reichte es für eine Gold und eine Silbermedaille. Franziska Eichhorn (94) gewann einmal Silber und einmal Gold. Laura Hohl (94) machte einen guten Wettkampf und verbesserte viele Bestzeiten. Larissa Jährig (94) schwamm bei allen Strecken im Bereich ihrer Bestzeiten und gewann über 50m Rücken die Bronze-Medaille. Aurica Ritter (94), die nach einer starken Erkältung immer noch nicht richtig fit ist, sicherte sich die Bronze-Medaille über 50m Freistil. Claudia Schmidt (94) gewann zweimal Gold und einmal Silber.

Joana Buess (93) durfte aufgrund des Alters ebenfalls noch die 50m Strecken schwimmen. Über 50m Schmetterling gewann sie Silber und zeigte bei allen anderen Starts zufrieden stellende Leistungen. Iris Szimnau (91) konnte sich wie in den vergangenen Monaten vor allem über die 100m Brust stark verbessern und wurde mit der Goldmedaille belohnt. Über 100m Schmetterling erkämpfte sie sich Bronze.
Janine Poths (91) konnte ihre Leistungen leider nicht abrufen, zeigte aber passable Zeiten. Marcus Hermann (90) machte einen starken Wettkampf. Bei allen Starts verbesserte er sich deutlich und gewann Bronze über 100m Schmetterling. Simon Pistor (93) durfte ebenfalls bei den 50m Strecken schwimmen. Dank guten Leistungen wurde er mit zwei Silber-Medaillen belohnt. Daniel Küchler (91) zeigte ebenfalls gute Leistungen und gewann Bronze über 100m Freistil.
Zu den Einzelergebnissen

Am Abend wurde der Pokal bei der Siegesfeier der "wichtigsten" Bestimmung zugeführ: Nämlich als Behälter für erfrischende Getränke;-) Prost!

Schmeckt auch gut ...
Den Mädels schmeckt's!