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René Schäfer verteidigt Titel bei den Süddeutschen Meisterschaften [05/2004]

Mit 15 Aktiven reiste Trainer Adam Ollé zu den Süddeutschen Meisterschaften, die am 21. und 22. Mai 2004 in Regensburg stattfanden. Beim letzten Wettkampf vor dem Saisonhöhepunkt der Deutschen Meisterschaften zeigte sich die gesamte Mannschaft gerüstet, um in Berlin die gesteckten Ziele zu verwirklichen.
Nach 42 Starts standen 11 persönliche Bestleistungen, 5 Vereinsrekorde, ein Jahrgangstitel und insgesamt sechs Medaillen für den HSC zu Buche. Und zusätzlich nehmen die Hofheimer Schwimmer und Schwimmerinnen die Erkenntnis mit nach Berlin, dass sie gut trainiert haben und alle Chancen besitzen, ihre eigenen Bestmarken noch mal deutlich steigern zu können.


Erst Pech, dann Freude bei den Staffelentscheidungen

Wenn die HSC-Schwimmer- und Schwimmerinnen zu den Staffelwettbewerben antreten, dann ist die Vorfreude bei allen Beteiligten stets riesengroß, da die HSC-Staffeln regelmäßig zu überzeugen wissen. Auch an diesem Wochenende waren die Leistungen der nominierten Athleten einfach nur als sensationell zu bezeichnen.

Die Mädels der Freistilstaffel: Christina Grölz, Laura Riedel, Katharina Ebrecht, Franziska Metz Den Auftakt machten die Damen mit der 4 x 200 m Freistilstaffel, die sozusagen als Generalprobe für die später stattfindende Entscheidung über 4 x 100 m Freistil angesehen wurde. Die Damen schwammen (im Bild links) mit Christina Grölz, Laura Riedel, Katharina Ebrecht und Franziska Metz in der gleichen Besetzung, die seit April den Vereinsrekord über die 4 x 100 m Freistil hält. Und obwohl sich die Damen, bis auf Katharina Ebrecht, nicht auf die längere Freistilstrecke vorbereitet hatten, zeigten sie ein solides Rennen und belegten letztlich einen guten achten Platz. Nebenbei unterboten sie in 9:31,99 den alten Vereinsrekord um knappe sieben Sekunden.

Am Nachmittag startete das gleiche Team in der 4 x 100 m Freistilstaffel, in der es darum ging, sich für Berlin zu qualifizieren. Um sich in Berlin mit der nationalen Elite messen zu dürfen, wussten die Damen, dass sie ihre Bestmarke ein weiteres Mal sehr deutlich unterbieten mussten.
Dieses Wissen zeigte sich in einer deutlich wahrzunehmenden Nervosität, die auch noch dadurch verstärkt wurde, dass der Veranstalter sich nicht an seinen eigenen Zeitplan hielt und die Rennen so schnell durchzog, dass die Staffelschwimmerinnen telefonisch vom Trainer früher ins Schwimmbad bestellt werden mussten, da sie ansonsten ihren Start verpasst hätten.
Aber dieser kleine Adrenalinschub schien sich positiv auszuwirken und die Staffel "flog" in 4:12,74 Minuten zu einem Vereinsrekord und sicherte sich die Teilnahme in Berlin. Trotz sehr bescheidener Wechsel, die Damen nahmen ihren Trainer zu sehr beim Wort als dieser sie zu "sicheren" Wechsel ermahnte, unterboten sie ihre alte Bestmarke um mehr als vier Sekunden! Die Einzelzeiten von Christina mit 1:02,28, Laura mit 1:02,55 und Franziska mit 1:06,22 sind aufgrund der erwähnten "suboptimalen" Wechsel als besonders erfreulich anzusehen.

Alexander Maus beim Start der 4x100 m Freistilstaffel Eine mindestens genauso starke Leistung boten die Männer bei ihrer Freistilstaffel, jedoch hatten sie das Rennen bereits verloren, bevor Startschwimmer Alexander Maus überhaupt den ersten Wasserkontakt hatte.
Die skurrile Situation kam dadurch zustande, dass der als guter Starter bekannte Alexander so stark am Startblock zog, dass dieser aus der Verankerung riss (im Bild rechts als Zweiter von unten) und er als Folge völlig hilflos in Wasser fiel. Der daraus resultierende Rückstand war so groß, dass der angepeilte Podestplatz nicht mehr zu realisieren war, obwohl die Jungs nach Ansicht ihres Trainer durchaus in der Lage gewesen wären die dafür notwendige Zeit zu schwimmen. Die HSC-Herren mit den weiteren Schwimmern Michael Krayer, René Schäfer und Frederik Zölls beendeten ihr Rennen als sechster und verfehlten trotz des enormen Pechs ihren eigenen Vereinsrekord nur um knapp drei Zehntel Sekunden. Dabei ragte besonders die Zeit des erst wenige Tage zuvor aus den USA heimgekehrten Michael Krayers mit 52,49 Sekunden hervor.

Aufgrund der großen Leistungsdichte der Herren im Freistilbereich konnte sich der HSC den Luxus erlauben, eine zweite Herren-Staffel aufzubieten. Die Qualität dieser Staffel zeigt sich dadurch, dass mit Dominic Rummel und Dennis Riedel immerhin zwei Schwimmer aus der Staffel aufgeboten waren, die zwei Wochen zuvor den Hessentitel gewinnen konnte.
Am Ende belegten sie zusammen mit André Hoven und "Brustschwimmer" Daniel Spahn einen nicht erwarteten hervorragenden zehnten Rang. Alle Schwimmer erzielten persönliche Bestzeiten und konnten sogar die ersten Mannschaften aus Frankfurt und Offenbach in 3:43,73 deklassieren. Überragend war dabei die Leistung von André Hoven, dem es in 53,64 Sekunden gelang, endlich sein Potential abzurufen. Als Belohnung wird er für das Staffelteam bei den Deutschen Meisterschaften nominiert und darf sich berechtigte Hoffnungen auf einen Start in Berlin machen.

Die drittplatzierte Lagenstafeffel mit Micheal Krayer, Frederik Zölls, René Schäfer und Daniel Spahn Im letzten Wettkampf der gesamten Veranstaltung "hauten" die Herren der 4 x 100 m Lagenstaffel noch mal richtig einen raus und holten erstmals in der Vereinsgeschichte eine Medaille in die Kreisstadt.
Rückenschwimmer Frederik Zölls, Brustschwimmer Daniel Spahn, Schmetterlingschwimmer René Schäfer und Freistilspezialist Michael Krayer lieferten sich bis zum Schluss ein Kopf an Kopf-Rennen mit Sindelfingen und konnten sich schließlich mit wenigen Zehntelsekunden Vorsprung, in der neuen Vereinsrekordzeit von 3:58,77 Minuten, den dritten Platz auf dem Podium sichern.
Das Zustandekommen der Bestzeit lässt auch noch einiges für Berlin erwarten, da die Herren sicher nicht mehr im Vollbesitz ihrer Kräfte waren. Frederik und René schwammen zuvor noch ein Finale und bei Daniel Spahn kündigte sich eine Grippe an, die ihn anschließend auch außer Gefecht setzte. Jetzt hofft das Staffelteam, dass die Zeit ausreicht, um bei den Deutschen Meisterschaften abends im Finalabschnitt bei voll besetzten Zuschauerrängen schwimmen zu dürfen. Dieser Traum würde wahr, wenn die Zeit der Lagenstaffel zu den acht schnellsten Deutschlands gehörte, die dann im letzten Lauf in Berlin den Deutschen Meister küren werden.


René Schäfer siegt über 50 m Schmetterling und Katharina Ebrecht gewinnt Bronze

Es scheint sich herauszukristallisieren, dass die 50 m Schmetterling die Lieblingsdisziplin in Hofheim sind. In Regensburg war dies mit Abstand die erfolgreichste Disziplin aus Hofheimer Sicht.
In seinem letzten Einzelrennen des Wochenendes konnte René Schäfer (Jahrgang 86) seinen Jahrgangstitel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen. In 25,56 Sekunden unterbot er seine alte Bestzeit um drei Zehntelsekunden und deklassierte seine Altersgenossen um mehr als eine halbe Sekunde und konnte sich damit als Viertbester für das jahrgangsoffene Finale qualifizieren.
Mit dem Sieg schaffte er es, einen vollständigen Medaillensatz aus Regensburg zu entführen. Zuvor gewann er bereits über 50 m Freistil in Bestzeit von 24,83 Sekunden die Bronzemedaille und über 100 m Schmetterling die Silbermedaille, wobei er durchaus auch hätte gewinnen können. Zusammen mit dem Leipziger Stefan Kriegel schwamm er dem Rest des Feldes auf und davon. Beide lagen an der Wende gleichauf und René konnte sich anschließend leicht nach vorne schwimmen. Doch der Leipziger gab sich nicht geschlagen und konterte schließlich erfolgreich Renés Attacke. Am Ende musste sich René in 57,07 Sekunden um drei Zehntelsekunden geschlagen geben, worüber er anschließend offensichtlich ziemlich sauer gewesen ist, da es das erste Rennen seit genau einem Jahr war, das er gegen einen gleichaltrigen Konkurrenten verloren hatte.

René Schäfer und Katharina Ebrecht Auch Katharina Ebrecht (87) gelang es, über die 50 m Schmetterling eine Medaille zu gewinnen. In einer knappen Entscheidung sicherte sie sich in 29,75 Sekunden die Bronzemedaille. Die Schwimmerinnen waren so dicht beieinander, dass sie auch hätte Silber gewinnen können, aber es hätte auch mit ein wenig Pech der fünfte Platz werden können. Mit der sehr guten Zeit verpasste sie das jahrgangsoffene Finale nur um ganze 12 Hundertstelsekunden.
Für sie war es ein versöhnlicher Abschluss eines Wochenendes, mit dem sie bis dahin nicht wirklich zufrieden sein konnte. Es war offensichtlich, dass ihre Form noch nicht soweit war, dass sie in ihren Hauptstrecken über die 100 m und 200 m Freistil die erhofften Zeiten schwimmen konnte. Das Grundniveau scheint ausreichend zu sein, doch fehlte es an diesem Wochenende noch an der Spritzigkeit.
Das zeigte sich bei ihren beiden 200 m Freistilrennen, die sie kurz hintereinander bestreiten musste. Zunächst schwamm sie ihr Einzelrennen und war bei der Hälfte des Rennens genau im Plan, konnte aber anschließen nicht entscheidend zulegen. Zwar reichte es in 2:13,31 Minuten zu einem neuen Vereinsrekord, doch musste sie sich gleichzeitig mit dem sechsten Rang zufrieden geben, wobei die Drittplatzierte nur 1,3 Sekunden vor ihr lag.
Keine halbe Stunde später absolvierte sie erneut diese Strecke als Startschwimmerin der 4 x 200 m Freistilstaffel. Ihre guten Grundlagen konnte sie dadurch zeigen, dass es ihr gelang in 2:14,01 Minuten fast gleichschnell zu schwimmen, wobei sie bei Halbzeit noch leicht unter ihrer Durchgangszeit aus dem Einzelrennen lag. Jetzt gilt es bis Berlin, die Belastungen so herunterzufahren und zu dosieren, dass die Form zum Vorschein kommt.

Zwar reichte es für Jens Frankenhäuser (85) an diesem Wochenende zu keinem Podestplatz, doch konnte sich unser zweiter Brustschwimmer mit zwei neuen Bestmarken über gute Leistungen freuen. Über 50 m Brust verbesserte er sich um mehr als sieben Zehntelsekunden auf 32,17 Sekunden und belegte den siebten Rang. Er darf sich sogar noch Hoffnungen auf einen Start bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften Ende Juli in Hannover machen, sofern er sich noch mals um eine halbe Sekunde verbessern kann.
Über 100 m Brust lief es ebenfalls gut für ihn. Besonders zufrieden ist sein Trainer über die gezeigte taktische Disziplin von Jens. Seine Motivation veranlasst ihn, zumeist zu schnell in das 100 m Rennen einzusteigen, so dass er am Ende dem hohen Anfangstempo regelmäßig Tribut zollen musste. Nicht aber diesmal! Er schwamm konzentriert und setzte die technischen und taktischen Vorgaben um und verbesserte seine erst zwei Wochen alte Bestzeit um beinahe zwei Sekunden und belegte in 1:12,12 Minuten den zehnten Platz.


Frederik Zölls Dritter über 50 m Schmetterling

Für die jahrgangsoffenen Finalläufe konnten sich erwartungsgemäß Frederik Zölls und René Schäfer qualifizieren. Frederik schwamm sich in den Vorläufen über 50 m Freistil, 50 m und 100 m Schmetterling in die Endläufe, wobei er das 100 m Schmetterlingfinale aufgrund der danach folgenden Freistilstaffel abmeldete. Ihm in die Schmetterlingsfinals konnte René Schäfer folgen, wo er in beiden Finals der jeweils jüngste Schwimmer war.

Frederik qualifizierte sich über 50 m Schmetterling mit einem hervorragenden neuen Vereinsrekord von 24,84 Sekunden als zweitschnellster für das Finale. René folgte ihm mit neuer Bestzeit von 25,56 Sekunden als Viertbester.
Im Finale konnte besonders René noch mal richtig zulegen und war ganz nahe dran, seine erste offene Medaille zu gewinnen. Er verbesserte sich noch mals um zwei Zehntelsekunden auf 25,36 Sekunden und wurde nur knapp geschlagen Vierter. Und obwohl Frederik schneller war, lief es bei ihm nicht optimal. Bis zum letzten Armzug lag er mit Bestzeitkurs auf dem zweiten Platz, verschenkte diesen und einen neuen Vereinsrekord mit einem missglückten Anschlag. Am Ende reichte es in 24,99 Sekunden zur Bronzemedaille.

Über 50 m Freistil musste Frederik realistischer Weise schon froh über die Endlaufteilnahme sein, wo er sich als Achter in 24,06 Sekunden den letzten Finalplatz sichern konnte. Im Finale wollte er erstmals unter 24 Sekunden bleiben, was er aber wieder mal ganz knapp in 24,12 Sekunden verpasste. Zumindest in der Platzierung konnte er sich aber auf den siebten Rang verbessern.

Für René lief es im 100 m Schmetterlingsfinale nicht besonders gut. Ihm war der lange Veranstaltungstag deutlich anzumerken und er schwamm auch taktisch und technisch ein nicht so gutes Rennen, wie man es sonst von ihm gewohnt ist. Er traute sich offensichtlich nicht genügend zu und wendete bei 50 m lediglich als Achter und war auch deutlich langsamer als im Vorlauf. Er konnte sich trotz einer beherzten zweiten Bahn nicht weiter nach vorne schwimmen und belegte am Ende in 57,70 Sekunden den achten Platz.


Überzeugende Mannschaftsleistung

Abschließend kann man dem HSC-Team eine wirklich überzeugende Leistung attestieren. Dennis Riedel und Dominic Rummel konnten sich erstmals im offenen Bereich über eine Einzelstrecke qualifizieren und zeigten in Regensburg, dass ihre Leistungsentwicklung noch lange nicht am Ende sein muss.

Trainer Adam Ollé und Franziska Metz Franziska Metz (im Bild links mit ihrem Trainer) hat sich als jüngste Hofheimerin, sie ist gerade mal 12 Jahre alt, mit hervorragenden Leistungssteigerungen bis in das Staffelteam für Berlin geschwommen. Bemerkenswert dabei ist, dass sie erst seit drei Monaten Mitglied der ersten Mannschaft ist. In diesem Zeitraum verbesserte sie ihre Bestzeit über 100 m Freistil um mehr als sechs Sekunden und hat sicherlich noch weiteres Potential, um in Berlin noch schneller zu sein.

André Hoven konnte erstmals seit seinem Wechsel aus Wiesbaden sein eigentliches Leistungsvermögen andeuten. Er zeigte neben der brillanten Staffelleistung auch eine stark ansteigende Formkurve über die Rückenstrecken. Er schwamm über 50 m mit 28,96 Sekunden und 1:02,77 Minuten deutliche Saisonbestleistungen. Ihm ist zu wünschen, dass er seine Leistungen noch mehr konsolidiert und die Schwankungen geringer bleiben. Dann könnte er auch ein ernsthafter Anwärter auf die Rückenstrecke in der Lagenstaffel werden.

Daniel Spahn schwamm erstmals bei einem wichtigen Wettkampf keine neuen Vereinsrekorde, was aber sehr leicht mit seinem schlechten Gesundheitszustand an diesem Wochenende zu erklären ist. Trotzdessen zeigte er in der Staffel sehr gute Leistungen und trug maßgeblich zum Medaillengewinn bei. Als Belohnung für seine hervorragenden Trainingsleistungen wurde er, trotz fehlender Pflichtzeit, über 100 m Brust in Berlin gemeldet und wird dann hoffentlich, wieder genesen, einen neuen Vereinsrekord abliefern.

Mit Michael Krayer haben die HSC-Staffeln einen echten Trumpf im Ärmel. Er hat in den USA prächtig trainiert und ist eine echte Verstärkung für die Staffeln. In seinem einzigen Einzelrennen verfehlte er über 50 m Freistil in 24,53 Sekunden zwar die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften um drei Hundertstelsekunden, wird aber trotzdem in Berlin über seine Lieblingsstrecke starten. Trainer Adam Ollé hat keinerlei Zweifel daran, dass er deutlich unter der geforderten Norm bleiben wird.

Alexander Maus komplettiert das Staffelteam in Berlin. Er vereinte das gesamte Pech an diesem Wochenende in seiner Person, was ihm bereits den Spitznamen "Murphy-Maus" einbrachte. Das Missgeschick mit dem defekten Startblock wurde bereits geschildert. Zusätzlich riss es ihm bei seinem ersten Start auch noch die Brille vom Gesicht, so dass er die 50 m Freistil im Blindflug absolvieren musste. Auch bei ihm wird sich die Form bis Berlin noch deutlich verbessern und alle Hofheimer wissen ganz genau, dass er ein absolut verlässliches "Staffelmonster" ist und als Startschwimmer der Freistilstaffel dafür Sorge tragen wird, dass es weit nach vorne gehen kann...

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Ausblick auf die Deutschen Meisterschaften

Für Berlin wurden insgesamt 10 Schwimmer und Schwimmerinnen nominiert. Im Mittelpunkt aus Hofheimer Sicht werden mit Sicherheit die Staffelwettbewerbe stehen, wo der HSC erstmals in der Vereinsgeschichte drei Mannschaften, darunter eine Damenteam, gemeldet hat.
Bei den Damen wird Katharina Ebrecht im Einzelrennen über 50 m Schmetterling an den Start gehen und zusammen mit Christina Grölz, Laura Riedel und Franziska Metz die 4 x 100 m Freistil bestreiten.
Bei den Herren werden Frederik Zölls, René Schäfer, Michael Krayer und Daniel Spahn Einzelstarts absolvieren. Hinzu kommen für die Staffelwettbewerbe André Hoven und Alexander Maus.

Frederik Zölls sollte zusätzlich realistische Chancen haben, sich für das 50 m Schmetterling-Finale qualifizieren zu können. Mit seinem Vereinsrekord aus Regensburg hat er sich auf den siebten Platz der offenen deutschen Bestenliste verbessert.
Für René Schäfer wird es darum gehen, sich für die JEM-(Jugend Europameisterschaften) Finalläufe der Jahrgänge 1986 und 87 über 50 m und 100 m Schmetterling zu qualifizieren. Sollte er sich noch einmal über die 50 m Schmetterling verbessern, darf er sich (wenn auch nur geringe) Hoffnungen auf Edelmetall machen. Eine Qualifikation für die Jugend Europameisterschaften in Lissabon wird allerdings äußerst schwer, auch wenn sein Trainer davon überzeugt ist, dass er die Normzeit von 25,30 Sekunden über die 50 m Schmetterling unterbieten wird. Zusätzlich muss er sich unter den besten Zwei platzieren und ebenfalls eine Norm über die 100 m Strecke erfüllen, was die deutlich schwierigere Aufgabe sein wird. Aber es spricht aus nichts dagegen, dass René an dieser Aufgabe wächst und als erster Hofheimer für Deutschland an den Start gehen wird. Träumen muss auch mal erlaubt sein ...