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HSC glänzt beim internationalen Meeting in München [03/2004]

Eine Woche vor Abfahrt ins Trainingslager nach Südfrankreich galt es für die 1. Mannschaft Pflichtzeiten für die Süddeutschen und Deutschen Meisterschaften zu erschwimmen. Aus diesem Grunde wurde ein Wettkampf mit entsprechend starker Konkurrenz gesucht und in München beim Internationalen Solar-Challenge-Cup am 27. und 28. März 2004 auch gefunden.

Die Olympia-Schwimmhalle in München Austragungsort war die Olympiaschwimmhalle der Sommerspiele von 1972, so dass man die äußeren Bedingungen auch als optimal bezeichnen kann. Bis auf Frederik Zölls und Trainer Adam Ollé war es für den Rest der Mannschaft der erste Besuch der imponierenden Olympia-Schwimmhalle.
Und als besonders imponierend muss man auch die Leistungen von Janina Strauss, Franziska Metz, Anna Lena Burger und Dennis Riedel einstufen, die ganz enorme Leistungssprünge zu verzeichnen hatten. Alle schwammen sehr beherzte Rennen und setzten die Vorgaben ihres Trainer mit zahlreichen Bestzeiten in die Tat um. Insgesamt wußte die gesamte Mannschaft zu überzeugen und erzielte bei der Hälfte aller 80 Starts neue Bestzeiten.


Frederik Zölls mit überragender Leistung im 50 m Schmetterlingfinale

Ein weiteres Kriterium für den Besuch des Solar-Challenge-Cups war die Austragung von Finalläufen über alle 50 m Strecken und die dort zu gewinnenden Preisgelder. Erwartungsgemäß konnte sich Frederik Zölls für die Finals über Schmetterling, Rücken und Freistil qualifizieren, wobei er jedoch aufgrund der engen Abfolge auf das Rückenfinale verzichtete.

Das Becken kurz vor den Finalläufen Die Finalläufe wurden abends in gelungener Atmosphäre durchgeführt. Die gesamten Lichter in der Halle waren, bis auf die Beckenbeleuchtung, ausgeschaltet. Die tolle Atmosphäre konnte Frederik in entsprechende Leistungen umsetzen und schwamm im ersten Finale über Schmetterling gleich einen fabelhaften neuen Vereinsrekord. In 25,09 Sekunden blieb er fast eine halbe Sekunde über seiner eigenen, vor zwei Wochen in Berlin aufgestellten Bestmarke und katapultierte sich damit auf den neunten Rang der deutschen Bestenliste. Er musste sich, trotz Bahnrekordes, im Anschlag um sechs Hundertstelsekunden geschlagen geben. Ein grober Fehler, er atmete beim letzten Armzug, kostete ihn schließlich 100 Euro an Prämie.
In seinem zweiten Finale verpasste er genauso knapp einen Platz auf dem Podest, war aber mit den geschwommenen 24,08 Sekunden über 50 m Freistil durchaus zufrieden. Die zweitbeste Zeit seiner Karriere langte letztlich zum undankbaren vierten Platz.

Gute Stimmung im Team nach der Staffel Nach den Finalläufen stand noch die 10 x 50 m Freistilsataffel auf dem Programm, wo jeweils fünf Damen und Herren um den Sieg und die üppige Siegprämie von 300 Euro kämpften. Auch die Hofheimer Staffel machte sich berechtigte Hoffnungen, die Mannschaftskasse aufzufüllen, was schließlich mit einer herrvorragenden Zeit von 4:31,46 Minuten auch gelang. Der ungefährdet erzielte dritte Rang bedeuteten für Christina Grölz, Dominic Rummel, Laura Riedel, Dennis Riedel, Anna Lena Burger, André Hoven, Claudia Grölz, Alexander Maus, Katahrina Ebrecht und Frederik Zölls 100 Euro für die Mannschaftskasse.


Acht neue Vereinsrekorde auf der 50 m Bahn

In den Einzelwettbewerben wußten besonders Daniel Spahn und Katharina Ebrecht zu überzeugen. Beide brachten es jeweils auf drei neue Vereinsrekorde. Daniel ist nun im Besitz aller Brustbestzeiten auf der Langbahn. Seine neuen Bestmarken lauten 31,24 über 50 m, 1:08,91 Minuten über 100 m und 2:32,69 über 200 m. Katahrina verbesserte die Bestmarken über 50 m Schmetterling auf 30,60 Sekunden und über 200 m Freistil auf 2:14,42 Minuten. In ihrem letzten Rennen der Veranstaltung, welches ihr sichtlich überhaupt keinen Spaß mehr machte, den 400 m Lagen, verbesserte sie die Vereinsbestzeit auf 5:36,40 Minuten.
Seinen allerersten Vereinsrekord durfte Jens Frankenhäuser bejubeln. In 32,85 Sekunden war er für wenige Minuten Rekordhalter über 50 m Brust, bevor Daniel Spahn ins Wasser sprang und noch schneller schwamm.Den verbleidenden Rekord erzielte, wie bereits geschildert, Frederik Zölls über 50 m Schmetterling.


10 Athleten qualifizieren sich für die Süddeutschen Meisterschaften

Jens und Nittaku Mit Katharina Ebrecht, Christina Grölz, Laura Riedel, Frederik Zölls, Alexander Maus, André Hoven, Daniel Spahn, Dennis Riedel, Dominic Rummel und Jens Frankenhäuser konnten sich gleich zehn Schwimmer und Schwimmerin beim Auftakt der Langbahnsaison für die Süddeutschen Meisterschaften qualifizieren, was besonders Jens und Dominic sehr erfreut hat, wie man im Bild links sehen kann.
Hinzu kommen wird auf jeden Fall noch René Schäfer, der aufgrund seines 18. Geburtstages nicht dabei war. Und auch Franziska Metz darf sich berechtigte Hoffungen machen, da sie über 50 m Freistil lediglich um vier Zehtelsekunden über der Pflichtzeit blieb. Zu den Einzelergebnissen