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Sieben Titel bei Bezirksmeisterschaften der Masters in der Rhein-Main-Therme [03/2004]

Am 14.3.2004 richtete der HSC erstmalig für den Schwimmverband offizielle Meisterschaften in der Rhein-Main-Therme aus. Zu den Bezirksmeisterschaften der Mastersschwimmer (Mindestalter 20 Jahre) kamen 30 Vereine mit 154 Aktiven, die insgesamt 484 Starts absolvierten. Und wie gewohnt verlief die von den HSC-Mitgliedern gut organisierte Veranstaltung reibungslos. Für diesen Einsatz bedankt sich der HSC bei allen Helfern!
Die HSC-Schwimmer starteten erstmals überhaupt bei dieser Veranstaltung und konnte sich gleich auf Anhieb sieben Titel und vier weitere Podiumsplätze ergattern.

Vereinsrekord für Daniel Spahn

Die überzeugendste Vorstellung lieferte Daniel Spahn über die 200 m Brust ab, wo er nicht nur mit Abstand der schnellste Schwimmer der Veranstaltung war, sondern auch etwas überraschend seinen eigenen Vereinsrekord um mehr als eine Sekunde, auf nun mehr 2:27,48 unterbot. Überraschend war diese neue Bestmarke deswegen, weil sich die gesamte 1. Mannschaft in der Vorbereitung auf den Internationalen Solar-Cup am 27. und 28. März in München befindet und gerade sehr intensive Trainingstage hinter sich hat. Eine weitere Bestzeit erschwamm sich Daniel über 50 m Brust, wobei er in 30,62 Sekunden lediglich mit 18 Hunderstelsekunden hauchdünn hinter Frederik Zölls' Vereinsrekord zurückblieb. Mit diesen Leistungen sicherte er sich auch zwei Titel.

Deutlich mehr gezeichnet durch das harte Training war wohl André Hoven. Bei seinem allerersten Auftritt für den HSC nach seinem Wechsel aus Wiesbaden merkte man ihm seinen Trainingsrückstand noch an und so schwamm er auch für seine Verhältnisse eher mittelmäßige Zeiten, wobei er immer noch souverän die Titel über 50 m und 200 m Rücken gewinnen konnte.

Bei Alexander Maus kann man zur jetzigen Phase von einer durchaus ordentlichen Form sprechen, konnte er sogar über 50 m Schmetterling eine neue Bestzeit erzielen, was für ihn nicht selbstverständlich war, denn schließlich bereitet er sich als Schwerpunkt auf die 200 m Freistilstrecke vor. In 27,03 Sekunden sicherte er sich genauso den Titel, wie über die 100 m Lagen und die 400 m Freistil.

Die letzten beiden verbliebenen Starter des HSC waren die beiden Sprinter Dennis Riedel und Dominic Rummel. Beide hatten ihre Schwerpunkte in den vergangenen Wochen im Krafttraining, so dass die notwendige Lockerheit für den Sprint noch fehlte. Dessen ungeachtet schwammen sie beide im Bereich von 0,5 Sekunden über ihren Bestzeiten, was für München Anlass zur Hoffnung und zur weiteren Steigerung gibt. Dennis Riedel konnte sich über 50 m Brust die Bronzemedaille erschwimmen. Zu den Einzelergebnissen


Frederik Zölls startete beim International Swim Meeting in Berlin

Zeitgleich zu den Bezirksmeisterschaften fand in Berlin ein hochkarätiges internationales Schwimmmeeting statt, bei dem der HSC durch Frederik Zölls vertreten war. Auch er steckte zuletzt in einer sehr intensiven Kraft- und Wassertrainingsphase und wollte nun im direkten Duell mit nationalen und internationalen Spitzenathleten seine Form überprüfen.

Diese Formüberprüfung in dieser frühen Phase der Langbahnsaison ergab am Ende des Wochenendes zwei neue Vereinsrekorde und daraus resultierend die beste Leistung, die je ein Hofeimer Schwimmer auf einer 50 m Bahn erzielen konnte.
Über 50 m Schmetterling konnte er gleich zweimal den Vereinsrekord verbessern. Zunächst unterbot er im Vorlauf die alte Bestmarke von René Schäfer um satte vier Zehntelsekunden auf 25,67 Sekunden, um diese im Finale nochmals um weitere zwei Zehtelsekunden auf 25,46 Sekunden zu verbessern, was schließlich 796 Punkten in der LEN-Punktetabelle entspricht und ihm den sechsten Platz im Endlauf bescherte.

Über 50 m Freistil verpasste er als Neunter das Finale nur knapp und war trotz der Zeit von 24,35 Sekunden, welche immerhin die drittschnellste seiner Karriere war, nicht zufrieden. Über die doppelt so lange Freistilstrecke fehlte ihm nach eigenen Aussagen im zweiten Viertel des Rennens etwas der Mut, härter anzugreifen. Die dort verlorene Zeit konnte er sich am Ende des Rennens zurückholen und so bedeuteten die 54,12 Sekunden, trotz nicht optimaler Renneinteilung, sogar Bestzeit.

Über 50 m Rücken erreichte er zwar das Finale, doch die im Vor- und Endlauf geschwommene Zeit von 28,86 Sekunden genügt keinen höheren Ansprüchen. Trotz des sechsten Ranges war Frederik mit der technischen Umsetzung mehr als unzufrieden, da er während beider Rennen überhaupt kein Wassergefühl entwickeln konnte, was aber mit den Trainingsschwerpunkten im Freistil- und Schmetterlingsschwimmen begründet werden kann. Aber auch er hat am letzten März-Wochenende in München nochmals die Gelegenheit, bei ähnlich elitärem Teilnehmerfeld, sich zu steigern. Zu den Einzelergebnissen