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106 Podiumsplätze und 5 Vereinsrekorde bei den 27. Eschborner Schwimmwettkämpfen [01/2004]

Mit 34 Schwimmern und Schwimmerinnen begann der Hofheimer SC das aktuelle Wettkampfjahr am 24. und 25. Januar 2004 bei den 27. Internationalen Eschborner Schwimmwettkämpfen. Und obwohl sich die verschiedenen Gruppen gerade in sehr trainingsintensiven Phasen befinden, wurden bei 201 Einzelstarts und vier Staffelstarts fast die Hälfte aller Rennen mit persönlichen Bestzeiten beendet. Bei insgesamt 97 neuen Bestleistungen und 5 Vereinsrekorden sprangen 47 Siege, 33 zweite Plätze und 26 dritte Plätze heraus.

Hofheimer Nachwuchsschwimmer standen 29 mal auf dem Siegerpodest

Die 14 Athleten und Athletinnen unter Leitung von Volker Kemmerer gewannen nicht nur 29 Medaillen, sondern erreichten bei 77 Starts auch noch 46 persönliche Rekorde.
Neu im Team des Hofheimer Nachwuchses und erstmalig bei einen regulären Wettkampf angetreten ist die 1996 geborene Sarina Ritter. Sie bewältigte souverän 50m Freistil, 50m Rücken, 50m und sogar 100m Brust und sicherte sich zweimal Edelmetall.
Besonders zu erwähnen sind Claudia Schmidt (94) mit sechs hervorragenden Bestzeiten bei sieben Starts und Lennart Geller (94) mit Bestzeiten bei allen seinen Strecken.
Kevin Ott (93) zeigte teils gute Verbesserungen und gewann fünf Medaillen. Aus Sicht der Hofheimer Trainer wäre jedoch noch viel mehr drin gewesen. Kevin zog es vor bei jedem seiner Rennen lieber die Konkurrenz zu "beobachten", als sich auf seine eigene Leistung zu konzentrieren. Vor allem bei den Rücken- und Bruststrecken verlor er dadurch wertvolle Sekunden. Ab dem 16. Februar 2004 wird er lernen müssen sich grundsätzlich nur auf sich und sein Rennen zu konzentrieren, da er und einige seiner Kameraden aus der Nachwuchsgruppe zu diesem Termin in die 2. Mannschaft wechseln werden. Wenn er hier es weiterhin bevorzugt, seine Gegner lieber zu beobachten, wird er es kaum schaffen, sich in der neuen Mannschaft zu behaupten.

Die älteren Schwimmer und Schwimmerinnen des Hofheimer Nachwuchses trainieren bei Heide Schneider und Alexandra Simoni-Fey in der 2. Mannschaft. Auf dem Eschborner Wettkampf schwammen mit Joana Buess (93), Iris Szimnau (91), Franziska Metz (91), Marcus Hermann (90), Felix Schatten (90) und Niklas Frank (90) sechs der zurzeit neun Athleten. Sie sicherten sich insgesamt 27 Medaillen und 26 Bestzeiten bei gerade mal 48 Starts.
Marcus Herrmann und Felix Schatten (beide Jahrgang 90) mussten oder besser durften zum ersten Mal in ihrer Schwimmkarriere die 400m Freistil in Angriff nehmen. Sichtlich geschafft, aber zufrieden stiegen die beiden Jungs nach getaner Arbeit aus den Wasser. Auch Ihre Trainerin Heide Schneider war mit den Jungs zufrieden.
Marcus durfte sogar noch über die 400m Lagen ins Wasser springen und erkämpfte sich die Bronzemedaille. Am Ende des Wochenendes konnte er mit sieben Bestzeiten aus acht Starts eine starke Bilanz vorweisen.
Ab dem 16. Februar 2004 werden Franziska Metz, Peter Hohmann und Niklas Frank (alle 90) sich Richtung 1. Mannschaft verabschieden und eine Lücke in die 2. Mannschaft reißen, die durch sechs Jungs des Hofheimer Nachwuchses wieder geschlossen werden soll.
Bleibt noch zu erwähnen, dass eine neue Regel bei der Rückenwende einigen Kindern Probleme bereitet hat und sogar ab und an zur Disqualifikation führte.

Zwei neue Vereinsrekorde durch Katharina Ebrecht bei ihrem Wettkampfdebüt für den HSC

Die erste Mannschaft des HSC absolvierte den Wettkampf aus dem vollen Trainingsgeschehen und dementsprechend durchwachsen gestalteten sich auch die Leistungen.

Die Lagenstaffel mit Anna Lena Burger, Katahrina Ebrecht, Laura Riedel und Christina Grölz Das Damenteam wurde am Anfang des Jahres mit der 16-jährigen Katharina Ebrecht (im Bild zweite von links) verstärkt, die auch Mitglied der aktuellen Hessenauswahl ist. Ihre Leistungsfähigkeit stellte sie gleich mit zwei neuen Vereinsrekorden über die 100 m und 200 m Lagen unter Beweis.
Bei den 200 m Lagen verbesserte sie den fast 13 Jahre alten Vereinsrekord von Anja Munk um beinahe drei Sekunden auf 2:30,50 Minuten. Bei den 100 m Lagen ging es deutlich knapper zu. Hier waren es lediglich elf Hundertstelsekunden, die sie mit 1:12,56 Minuten schneller war als Laura Riedel bei ihrem Vereinsrekord aus dem Februar des vergangenen Jahres.
Der dritte Vereinsrekord gelang Katharina zusammen mit Christina Grölz, Laura Riedel und Anna Lena Burger mit der 4 x 50 m Lagenstaffel. Die Damen schlugen nach 2:12,17 Minuten an und unterboten die alte Bestmarke um mehr als 1,5 Sekunden.

Das "Coming out" des Frederik Zölls

Der Brustschwimmgott Frederik Zölls Die eigentliche Sensation des Wochenendes fand dann ohne den Trainer der 1. Mannschaft statt. Während Trainer Adam Ollé sich am Sonntagmittag zum Eishockeyspiel der Frankfurt Lions gegen die Mannheim Adler verabschiedete (was die Lions übrigens in einer wahren Demonstration der Stärke souverän gewannen), sorgte unser Zweiter Vorsitzender Frederik Zölls für das lustigste Highlight des Wochenendes. Er startete nämlich über die 50 m Brust. Frederik und Brustschwimmen? Das ist doch im Grunde wie Feuer und Wasser, irgendwie gehört das nicht zusammen. Aber wieder mal ein typischer Fall von denkste! Denn nach der eher lustigen Brustschwimmeinlage letztes Wochenende beim Weltcup in Berlin, gab er in Eschborn richtig Gas. Was eigentlich nur als Scherz zum Ärgern unserer Brustschwimmer gedacht war, endete schließlich mit einem Vereinsrekord und der punktbesten Einzelleistung des gesamten Wettkampfes!!! Nach genau 30,44 Sekunden beendete er das schnellste Brustrennen, welches je ein Hofheimer Schimmer absolvierte. Und bei all den zahllosen Medaillen, die er in seiner langen Karriere gewonnen hat, gehört dieser Sieg sicherlich zu denen, die noch lange in Erinnerung bleiben werden. Und wie es sich für einen "Brustschwimmergott" gehört, erhält er (im Bild rechts) auch die entsprechende Huldigung seiner Mannschaftskameraden im Training ;-))

Ganz so abservieren lassen wollten sich dann unsere "echten" Brustschwimmer dann doch nicht. Deren Stolz konnte dann noch Daniel Spahn retten, indem er über 200 m Brust ebenfalls einen Vereinsrekord hinlegte. Er war der erste Hofheimer, dem es gelang unter 2:30 Minuten zu bleiben. Er verbesserte seine eigene Bestmarke auf 2:28,75 Minuten.

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