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Frederik Zölls gewinnt Finale beim 27. internationalen Schwimmfest in Heddesheim [10/2003]

Den ersten echten Härtetest der neuen Kuzbahnsaison bestritt die 1. Mannschaft des HSCs beim 27. internationalen Schwimmfest am 11. und 12.10.03 in Heddesheim. Das HSC-Team reiste mit 13 Schwimmern und Schwimmerinnen an und stellte sich der sehr starken nationalen und internationalen Konkurrenz. Die Erwartungen waren nicht allzu hoch, denn schließlich befindet sich die Gruppe in einer sehr harten Trainingsphase und dementsprechend groß ist die Müdigkeit und viele Athleten beklagten bereits im Vorfeld, schwere Arme und Beine zu haben. Trotzdessen fielen die Ergebnisse sehr ordentlich aus. Bei insgesamt 84 Starts kam der HSC zu 16 Medaillen (6xGold, 7xSilber, 3xBronze), vier Vereinsrekorden und 23 persönlichen Bestzeiten.

Federik Zölls beim 50 m Freistil Finale Die sechs Goldmedaillen teilten sich René Schäfer (Jahrgang 86) und Frederik Zölls (78) mit jeweils drei Siegen. Weiterhin waren sie auch die einzigen Hofheimer, die sich für die Finals qualifizieren konnten.
Frederik Zölls (im Bild rechts als zweiter von links) gewann das Finale über 50 m Freistil mit neuem Bahnrekord in 23,55 Sekunden und war selber überrascht über die hervorragende Zeit, mit der er nur 26 Hunderstelsekunden über seinem eigenen Vereinsrekord blieb. Den zweiten Finalsieg, über 50 m Rücken, verschenkte er etwas leichtfertig, indem er sowohl bei der Wende, wie auch beim Anschlag unkonzentriert war und jeweils nicht optimal die Wand traf. Als Konsequent musste er sich in 27,44 Sekunden um 11 Hunderstelsekunden geschlagen geben und war anschließend auch verärgert über seine gemachten Fehler.
René Schäfer qualifizierte sich als Vorlaufschnellster über 50 m Schmetterling in 25,77 Sekunden erwartungsgemäß für das Finale der fünf Schnellsten. Im Finale reichte es dann in 26,01 Sekunden zu einem guten zweiten Rang. Er hatte das größte Wettkampfprogramm zu absolvieren und dadurch fehlte ihm natürlich am Sonntagnachmittag im Finale die Frische, um sich abermals zu verbessern. Verbessert hatte er bereists am Samstag die Vereinsrekorde über 100 m Schmetterling und 200 m Lagen. Die neuen Bestmarken lauten 57,33 Sekunden und 2:13,23 Minuten.

Christina Grölz, Anna Lena Burger, Laura Riedel und Claudia Grölz Zwei weitere Vereinsrekorde ließen unsere Damenstaffeln über 4 x 50 m Freistil und 4 x 100 m Lagen folgen. Wurde die Freistilstaffel letzte Woche noch (zu unrecht) disqualifiziert, so schwammen sie diesmal in gleicher Besetzung (im Bild links) mit Christina Grölz (86), Anna Lena Burger (88), Laura Riedel (88) und Claudia Grölz (88) zur neuen Rekordmarke von 1:58,21 Minuten.
In gleicher Bestzung, lediglich mit Yasmin Kilic (86) anstatt Claudia Grölz, verbesserten sie ebenfalls die Bestmarke über 4 x 100 m Lagen auf 5:01,83 Minuten.
Die weiteren Medaillen gingen an Christina Grölz, Laura Riedel, Thomas Specht und an die 8 x 50 m Freistilstaffel.

Die meisten Bestzeiten erschwamm sich unser jüngstes Mitglied der ersten Mannschaft. Thomas Specht (90) schaffte es, bei allen seinen sechs Starts einen persönlichen Rekord aufzustellen. Die beste Leistung lieferte er als Startschwimmer der 4 x 100 m Lagenstaffel ab, in der er für die 100 m Rücken lediglich 1:12,06 Minuten benötigte und fast drei Sekunden unter seiner erst letzte Woche aufgestellten Bestzeit blieb.
Auch Christian Strauß (86) zeigte eine deutliche Formverbesserung und erzielte vier neue persönliche Bestzeiten. Besonders über 200 m Lagen konnte er sich um fünf Sekunden, auf 2:37,49 Minuten, steigern.

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