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HSC überzeugt bei den Kreismeisterschaften 2003 mit 106 Medaillen [10/2003]

Die Kurzbahn-Schwimmsaison ist endgültig eröffnet. Erstmals trat der HSC in der Kurzbahnsaison 2003-2004 mit allen Wettkampfgruppen bei einem Wettkampf an und lieferte eine beeindruckende Bilanz bei den Kreismeisterschaften am 4. und 5. Oktober im Usinger Taunusbad ab. 106 Medaillen bei 134 Starts spiegeln die starke HSC-Leistung eindrucksvoll wider. Nicht weniger als 23 HSC-Schwimmer und -schwimmerinnen konnten sich Siege sichern. Es hätten durchaus noch mehr Titel und Medaillen werden können, da die erste Mannschaft des HSC aus trainingstechnischen Gründen lediglich am Sonntagnachmittag an 6 der insgesamt 32 Einzelwettkämpfe teilnahm.

Weiterhin ist besonders erfreulich, dass 27 der 36 Schwimmer und Schwimmerinnen insgesamt 90 neue persönliche Bestzeiten erschwammen und sogar ein neuer Staffelvereinsrekord erzielt werden konnte. Zwar wurde die 4x50 m Freistilstaffel der Frauen mit Christina Grölz, Anna Lena Burger, Claudia Grölz und Laura Riedel wegen angeblichen Frühstarts disqualifiziert, jedoch läßt sich auf den gemachten Videoaufnahmen erkennen, das die Disqualifikation zu Unrecht erfolgte. Viel wichtiger als der verloren gegangene zweite Platz war die Verbesserung des Vereinsrekordes um fast eine Sekunde auf 1:57,60 Minuten.
Der angebliche Fehlstart Ähnlich erging es der ersten Männerstaffel des HSC, die unangefochten mit einer halben Bahn Vorsprung als Sieger ins Ziel kam und ebenfalls wegen eines angeblichen Fehlstarts disqualifiziert wurde. Auch hier beweisen die Videobilder das Gegenteil (siehe im Bild auf Bahn 2). Beide Male wurden unsere Schwimmer und Schwimmerinnen wieder einmal zu Unrecht für die im Training präzise eingeübten und regelkonformen Starts bestraft. Das Problem für die Kampfrichter ist dabei die nur äußerst schwierige Kontrolle der Einhaltung der Wettkampfregeln bei den Staffelwechseln. Die Wettkampfbestimmungen sehen nämlich vor, das im Moment des Anschlages der Hand lediglich die Füße des startenden Schwimmers den Startblock berühren müssen, was auch dann der Fall ist, wenn sich der gesamte Körper bereits über dem Wasser befindet. Dabei kann man den Kampfrichtern nicht einmal einen Vorwurf machen, da sie dies innerhalb weniger Zehntelsekunden entscheiden müssen. Diese Problematik ist mittlerweile beim Deutschen Schwimmverband bekannt und so werden bei Deutschen Meisterschaften Kontaktmessplatten an den Startblöcken eingesetzt, die elektronisch die Staffelwechsel überwachen. Und da sich beide HSC-Staffeln auf die Deutschen Meisterschaften Ende November in Gelsenkirchen vorbereiten, war auch keine Enttäuschung über die Disqualifikationen zu sehen, da die Wechsel unter objektiver Bewertung regelgerecht waren. Und glücklicherweise hatte der HSC bei den Männern zwei Teams gemeldet und so konnte die zweite Männermannschaft den Kreismeistertitel doch noch nach Hofheim holen.

Als besonderer "Titelhamster" erwies sich mit sechs Titeln Niklas Frank (Jahrgang 90). Fünf Titel gingen an Janina Strauß (88) und deren vier an Lennart Geller (94). Mit drei Siegen im Gepäck verließen Christian Specht (93), Franziska Metz (91), Iris Szimnau (91), Bettina Fuhr (94) und Lara-Marie Deibel (95) das Usinger Hallenbad. Doppelkreismeister wurden Simon Pistor (93), Dominik Wehner (93), Anna Lena Burger (88), Sabrina Giese (90) und Aurica Ritter (94). Mit einer Goldmedaille mussten sich "begnügen": Alexander Maus (83), Frederik Zölls (78), Laura Riedel (88), Yasmin Kilic (86), Christina Grölz (86), Dennis Riedel (84), Kevin Ott (93), Thomas Specht (90) und René Schäfer (86).

Für die punktbeste Einzelleistung der gesamten Veranstaltung wurde Frederik Zölls geehrt, der für seine Zeit von 1:00,00 Minuten über 100 m Rücken 713 Punkte erhielt.

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