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Bericht über die Bezirksmeisterschaften [05/2003]

Wetterfeste Mütter ... Am 17. und 18. Mai fanden zeitgleich zu den Deutschen Meisterschaften in Hamburg die Bezirksmeisterschaften in Bergen-Enkheim statt. Und das große Pech war, dass die Veranstaltung im Freibad stattfand und das Wetter nicht wirklich mitspielen wollte. Wasser- und windfeste Kleidung war absolut notwendig, wie sich gut am Outfit der zur Unterstützung mitgefahrenen Mütter erkennen lässt.
Aber trotzdessen reichte es für die 24 teilnehmenden Akiven des HSC bei 119 Einzelstarts für 79 persönliche Bestleistungen. Dabei erschwammen sie sich zusätzlich noch 41 Medaillen (9 x Gold, 20 x Silber, 12 x Bronze).

Die neun gewonnen Titel verteilen sich auf Tanya Fry (200 m Schmetterling, 100 m und 200 m Rücken), Thomas Specht (200 m Rücken und 200 m Lagen), Christina Grölz (200 m Freistil), Christian Strauß (50 m Brust) sowie dem aus Hamburg "eingeflogenen" Dominic Rummel (besser bekannt unter seienm Künstlernamen Nittaku ;-), der die 50 m Freistil gewann.
Stephanie Fry gewann fünf Medaillen. Jeweils drei nahmen Dennis und Laura Riedel mit nach Hause und schließlich je eine Medaille gewannen Johanna Helm und Stephanie Roth bei ihrem ersten Start bei Bezirksmeisterschaften für den HSC.

Kevin Ott (93) erreicht hessische Pflichtzeit über 50m Rücken

Nachdem das Wochenende für Kevin mit einem Dämpfer begann und er über 200 m Freistil disqualifiziert wurde, weil er (und viele um ihn herum) den langen Pfiff des Startsignals nicht gehört hatte und dann erst verspätet auf den Block ging und den anderen hinterher sprang, machte er anschließend einen starken Wettkampf. Über 50m Rücken konnte er mit 13 Hundertstel Sekunden die geforderte Pflichtzeit für die Hessenmeisterschaften unterbieten. Mit dieser Leistung erreichte er Rang 9. Des Weiteren zeigte er Langbahnbestzeiten über 100m Rücken und 100m Freistil. Auf der 50m Freistil Distanz bestätigte er trotz starken Regens seine Bestzeit und erreichte den 7. Platz. Dominik Wehner (93) durfte bei den Bezirksmeisterschaften zweimal an den Start gehen. Über die 50m Brust lief noch nicht alles rund, jedoch konnte er seine bisherigen Leistungen über diese Distanz bestätigen. Am Sonntag, bei strahlendem Sonnenschein, schwamm er in 100m Brust erstmals unter 2:00,00 Minuten und fuhr überglücklich nach Hause.

Simon, Iris, Janine und Franziska Der dritte Starter der Hofheimer E-Jugend war Simon Pistor. Er zeigte bei allen drei Starts starke Verbesserungen. Angefangen bei den 50m Schmetterling (0,7 Sekunden Steigerung) über die 50m Freistil (1,8 Sekunden) bis zu den 100m Freistil, wo er sich sogar um knappe 7 Sekunden verbessern konnte. Dazu muss man noch sagen, dass die bisherigen Bestmarken alle letzt Woche in Bad Soden aufgestellt wurden. Eigentlich hätte Simon sehr zufrieden sein müssen. Aber der ehrgeizige Junge ärgerte sich tierisch, dass er die 50m Freistil in strömenden Regen schwimmen musste und so das Ziel, die Hessische Pflichtzeit zu schwimmen, um 0,87 Sekunden verpasste. Auf eigenen Wunsch startet er nächstes Wochenende beim Darmstädter Wiest-Cup, um die 42,0 Sekunden-Hürde zu unterbieten.

Nachwuchsschwimmen für die Jahrgänge 94 und 95

Auch Lara-Marie Deibel (95) musste mit dem schlechten Wetter kämpfen. Bei den 50m Freistil konnte sie wegen des stark prasselnden Regens den Startpfiff nicht hören und verweilte fast 3 Sekunden startbereit auf dem Startblock bis sie endlich die Lage erkannte und startete. Dadurch angestachelt (wie sie selbst sagte) jagte sie den anderen hinterher und erzielte eine super Zeit von 45,61 Sekunden und wurde mit dem dritten Platz belohnt. Bei einem rechtzeitigen Start wären eine sensationelle 42er Zeit und der erste Rang drin gewesen. Über 50m Brust und 50m Rücken zeigte sie sich leider nicht in gleicher Form, erreichte jedoch trotzdem Rang 4 und eine Silbermedaille.
Aurica Ritter (94) hatte auch über 50m Freistil Probleme und musste nach einem Fehlstart gleich zweimal in kürzester Zeit die gesamte Strecke zurücklegen. Nachdem der erste Start zurückgepfiffen wurde, was jedoch keine Athletin mitbekommen hatte, mussten alle Mädels dieses Laufes (Ausnahme die Fehlstartverursacherin) drei Minuten später nochmals starten. Doch Aurica zeigte sich unbeeindruckt und verbesserte ihre Bestmarke um 4,5 Sekunden auf 47,89 Sekunden. Ebenfalls Langbahnbestzeiten erreichte sie bei 50m Brust und 50m Rücken und wurde mit Rang 10 und 6 belohnt. Zweimal durfte auch Désirée Poths (95) an den Start gehen. Am Samstag schwamm sie die 50m Rücken in guter Verfassung, bestätigte ihr Bestmarke und verpasste mit Platz 4 eine Medaille nur hauchdünn. Am Sonntag über 50m Freistil war sie in Topform und verbesserte ihre alte Bestzeit um knapp 4 Sekunden auf 47,94 Sekunden und wurde wieder, knapp an den Medaillen vorbei, Fünfte.