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15 Pflichtzeiten für Süddeutsche Meisterschaften beim Langbahnauftakt in Dillenburg [02/2003]

Eine Woche nach den Erfolgen bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften galt es am 22. und 23. Februar 2003 die gute Form in die Langbahnsaison mitzunehmen. In Dillenburg sollten beim ersten Wettkampf auf der 50 m Bahn möglichst viele Pflichtzeiten für die Süddeutschen und Deutschen Meisterschaften geschwommen werden, da anschließend wieder mit einer neuen und harten Trainingsphase begonnen wird.

Bei der Hälfte der insgesamt 54 Starts reichte es dann auch zu neuen Bestzeiten. Und glücklicherweise gelang es gleich sechs Hofheimern und Hofheimerinnen, sich für die Süddeutschen Meisterschaften Anfang Mai in Freiburg zu qualifizieren.
René mit dem Preis für die beste Leistung Am erfolgreichsten schnitt dabei René Schäfer ab, der sogar schon alle Pflichtzeiten für die Deutschen Meisterschaften vom 14.-18. Mai in Hamburg unter Dach und Fach hat. Er war auch der einzige, der an diesem Wochenende einen neuen Vereinsrekord schwamm. Er unterbot über 100 m Schmetterling seine eigene Bestmarke knapp und schaffte mit exakt 59,00 Sekunden eine neue Vereinsbestmarke. Weiterhin schwamm er noch die 50 m und 100 m Freistil, wo er jeweils unter seinen Bestzeiten blieb. Die 50 m absolvierte er in 25,37 Sekunden und für die 100 brauchte er 56,10 Sekunden. Zusätzlich hat er sich bereits im Januar mit der Hessenauswahl in Luxemburg die Pflichtzeiten für die 50 m und 200 m Schmetterling gesichert. Mit seiner Leistung über 100 m Schmetterling gewann er in Dillenburg den Preis für die beste Leistung innerhalb seiner Altersklasse.

Frederik Zölls schaffte bei seinen vier Starts, 50 m und 100 m Rücken sowie 50 m und 100 m Freistil, jeweils die Pflichtzeiten für die Süddeutschen Meisterschaften und war bereits zum jetzigen Zeitpunkt überall schneller als bei den letztjährigen Süddeutschen Titelkämpfen, wo er über die 50 m Rücken auch im Endlauf stand. Er durfte sich sogar kurzzeitig über einen neuen Bahnrekord über 50 m Rücken freuen. Doch seine 28,49 Sekunden hatten nur kurz Bestand, da einen Lauf später der ehemalige Jugendeuropameister Sebastian Halgasch diese Marke nochmals unterbot.

Der dritte im Bunde der qualifizierten Männer ist Alexander Maus, der mit Zeiten von 2:01,44 Minuten über 200 Freistil und 25,51 Sekunden über 50 m Freistil ebenfalls das Ticket für Freiburg löste. Über 100 m Freistil blieb er in 55,33 Sekunden lediglich 33 Hundertstelsekunden über der Qualifikationszeit.

Bei den Damen schafften es Laura Riedel, Tanya Fry und Christina Grölz weitere Pflichtzeiten zu unterbieten. Laura Riedel qualifizierte sich über 100 m Freistil mit 1:04,50 Minuten sowie 50 m Brust in 38,46 Sekunden. Über 200 m Freistil fehlte ihr in 2:20,50 Minuten genau eine halbe Sekunde und bei 50 m Freistil mit 30,25 Sekunden sogar nur 25 Hundertstelsekunden, um unter der Norm zu bleiben.

Christina Grölz darf in Freiburg auf jeden Fall mindestens die 50 m Freistil schwimmen, da sie mit 29,67 unter der geforderten Zeit von 30 Sekunden blieb.

Und schließlich schaffte es Tanya Fry, sich für alle drei Rückenstrecken zu qualifizieren. Über 50 m schwamm sie 34,32 Sekunden, über 100 m 1:13,20 Minuten und über 200 m 2:35,79 Minuten.

Ab Montag heißt es dann wieder viel zu trainieren, um die Grundlagen für das Trainingslager vom 5.-19. April in Südfrankreich zu legen.

Zu den Einzelergebnissen.

René, Nittaku, Alex und Loretta im Zwiegespräch Kalli war auch da, was besonders unsere Mädels gefreut hat Mittagspause