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8x Gold, 12x Silber und 5x Bronze für Hofheimer Schwimmclub bei Hessen-Meisterschaften[11/2002]

Thomas Specht und René Schäfer Am 9. und 10.11.2002 fanden die Hessischen Kurzbahn-Meisterschaften im Schwimmen statt. Der Hofheimer SC startete mit insgesamt 15 Aktiven und brachte 25 Medaillen mit nach Hause.
Die jüngeren Jahrgänge traten in Frankfurt-Höchst an, die älteren in Baunatal. Betreut von Trainerin Heide Schneider starteten in Höchst Niklas Frank (Jahrgang 1990), Thomas Specht (90), Thomas Prasler (89) und erreichten bei 15 Starts 12 Bestzeiten.
Niklas Frank qualifizierte sich erstmals für die Hessischen Kurzbahnmeisterschaften und erreichte über 50 m Brust in Bestzeit von 0:43,46 den 15. Platz. Thomas Prasler schwamm bei allen 4 Starts persönliche Bestleistungen und konnte sich in seiner Hauptlage, dem Brustschwimmen, über alle drei Strecken (50 m, 100 m und 200 m) unter den besten zehn platzieren.
Insgesamt sieben Medaillen erschwamm sich Thomas Specht aus Weilbach. Dabei dominierte er die Rückenstrecken und wurde Hessenmeister über 50 m in 0:35,22 , 100 m in 1:16,12 und 200 m in 2:41,01 Minuten. Zwei weitere Silbermedaillen fügte er über 200 m Lagen (2:39,91) und 100 m Schmetterling (1:18,08) hinzu. Abgerundet wurde seine Medaillensammlung mit zwei bronzenen über 50 m Schmetterling und 200 m Freistil.

Die übrigen zwölf Schwimmer und Schwimmerinnen waren mit Trainer Adam Ollé in Baunatal und erzielten bei ihren 54 Starts 23 Bestzeiten sowie 5 neue Vereinsrekorde. In hervorragender Form zeigte sich Hessenauswahlschwimmer René Schäfer (86) und gewann, wie im letzten Jahr, fünf Titel. Als nicht bezwingbar erwies er sich in den Schmetterlingsstrecken über 50 m in 0:26,61 Minuten, 100 m in 0:58,23 Minuten und 200 m in 2:13,23 Minuten sowie über 50 m Freistil in 0:24,74 Minuten und 100 m Lagen in 1:03,05 Minuten. Mit der 200 m Schmetterlingzeit verbesserte er gleichzeitig den alten Vereinsrekord um mehr als drei Sekunden. Außerdem qualifizierte er sich als jüngster Schwimmer erstmals für einen Endlauf. Dort verbesserte er seine Vorlaufzeit über 100 m Schmetterling noch einmal, auf 0:58,13 Minuten und erreichte damit in der jahrgangsunabhängigen Wertung einen sehr guten fünften Platz. Zwei zweite Plätze über 100 m Freistil (0:54,25) und 200 m Lagen (2:15,34) sowie ein dritter Platz über 200 m Freistil (2:01,59) runden seine Leistung ab.

Frederik Zölls beim Start der 50 m Rücken Alexander Maus (83) konnte in seiner Hauptlage, dem Freistilschwimmen, drei zweite Plätze erzielen. Über 50 m benötigte er 24,44 Sekunden, über 200 m 1:59,40 Minuten. Die dritte Silbermedaille gewann er bei den 400 m Freistil. Eine mehrwöchige Krankheitsphase, ohne Training im Vorfeld, verhinderte dabei noch bessere Leistungen.
Frederik Zölls (78) zeigte drei Wochen vor den Deutschen Meisterschaften ebenfalls eine ansteigende Formkurve und schwamm über 50 m Rücken in 0:27,02 die zweitschnellste Zeit seines Lebens und wurde als zweiter nur knapp geschlagen. Weiterhin erreichte er über 100 m Rücken und 100 m Freistil die Endläufe und konnte zweimal den vierten Platz belegen. Die Rücken schwamm er in 59,17 Sekunden und die Freistil in 52,69.

Erstmals startete Tanya Fry (85) für den Hofheimer SC bei Hessenmeisterschaften und konnte gleich drei Silbermedaillen beisteuern. Diese gewann sie über 100 m und 200 m Rücken sowie über 200 m Schmetterling in neuer Vereinsrekordzeit von 2:32,39 Minuten.
Ihre allererste Medaille bei hessischen Titelkämpfen konnte Christina Grölz (86) erringen. Kurz nachdem sie über 50 m Freistil beim Start abrutschte und somit alle Chancen einbüßte, konnte sie über 100 m Lagen dieses Missgeschick mit der Bronzemedaille ausgleichen. Ihre Zeit von 1:15,08 Minuten bedeutet gleichzeitig neuen Vereinsrekord.
Weitere Medaillen steuerten Axel Haine (83) über 50 m Rücken in 29,46 Sekunden sowie Laura Riedel (88) über 50 m Brust in 37,36 Sekunden bei.
Außerdem erreichten alle drei Hofheimer Staffeln neue Vereinsrekorde. René Schäfer, Frederik Zölls, Axel Haine und Alexander Maus verbesserten den Rekord über 4x100 m Freistil auf 3:35,76 Minuten und mußten sich um wenige Hundertstel Sekunden geschlagen geben und wurden lediglich undankbare vierte. Die gleiche Besetzung mit Sönke Schäfer anstatt Axel Haine erzielte in 4:04,51 Minuten über 4x100 m Lagen einen weiteren Vereinsrekord. Der letzte Rekord geht auf das Konto der Frauenstaffel über 4x100 m Freistil. Christina Grölz, Tanya und Stephanie Fry sowie Laura Riedel unterboten die alte Bestmarke um mehr als neun Sekunden und schraubten den Rekord auf 4:17,15 Minuten.
Weitere Bestzeiten steuerten über 50 m Freistil Bora Kilic (82) in 24,85 Sekunden, Dennis Riedel (84) in 26,41 Sekunden und Anna Lena Burger (88) in 30,61 Sekunden bei. Claudia Grölz (88) verbesserte sich über 200 m Brust auf 2:58,07 und Stephanie Fry (87) schwamm über 100 m Rücken in 1:14,78 ebenfalls Bestzeit.
Zu den Einzelergebnissen der Hofheimer Schwimmer

Gruppenbild in der Hochzeitssuite... Abschließend läßt sich sagen, daß wir ein lustiges Wochenende hatten und die Leistungen um Klassen besser waren als das sogenannte Hotel. Weder die "Schlachterplatte", noch die unglaublich charmante Wirtin, die zum Überfluß auch noch am Sonntag, nach durchzechter Nacht verschlafen hatte, konnten unsere Laune verderben.
Die Übernachtungen konnte man durchaus teilweise in die Kategorie Abenteuerurlaub einordnen. Mal war es eine nicht funktionierende Heizung bei ca. 5 Grad Zimmertemperatur und kaum dichtenden Fenstern, ein anderes Mal die betrunkenen Gäste, die Nachts nicht eben geräuschlos auf dem Tresen tanzten. Die Betten glichen teilweise Hängematten und wer keine Rückenschmerzen am Morgen hatte, der durfte sich glücklich fühlen. Warmes Wasser gab es ebenfalls nicht in jedem Zimmer und die Toiletten auf dem Gang stellten dabei dann noch das geringste Problem dar.
Der Erfolg hatte einen Namen: Müslistangen ;-))