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Hofheimer Schwimmclub dominiert mit 52 Siegen beim Heimspiel in der Rhein-Main-Therme [10/2002]

Die Schul- und Vereinshalle der Rhein-Main-Therme Die neue Rhein-Main-Therme war erstmals Austragungsort des Herbstschwimmfests des Hofheimer Schwimmclubs. Siebzehn Vereine aus dem Bundesgebiet trafen sich am 26. und 27. Oktober zur 6. Auflage des Herbstschwimmens. Obwohl dieses Jahr kaum Werbung für den Wettkampf gemacht wurde, kamen fast 1100 Starts von knapp 300 Athleten zusammen, wobei sogar Vereine aus Bochum angereist waren.

Trotz der beengten Verhältnisse in der Schul- und Vereinshalle verlief der Wettkampf aufgrund der guten Organisation reibungslos. Der Dank gilt hier besonders den Eltern der Hofheimer Schwimmer und Schwimmerinnen, die tatkräftig zum gelungenen Ablauf der Veranstaltung beigetragen haben.
Durch das Aufstellen von zusätzlichen Sitzgelegenheiten in der Schwimmhalle wurde der wenige zur Verfügung stehende Platz optimal ausgenutzt. Der direkt an die Schwimmhalle angrenzende Mehrzweckraum wurde mit Hilfe von Tischen und Bänken zu einer Kaffee- und Kuchentheke umfunktioniert und erwies sich aufgrund seiner großen Fenster als Logenplatz für die zahlreich vertretenen Eltern und Zuschauer. Dank der Zusammenarbeit mit der Rhein-Main-Therme konnte den Schwimmern und Kampfrichtern am Sonntag in der Pause ein Mittagstisch im Restaurant der Therme angeboten werden, der auch von vielen Personen zur Stärkung genutzt wurde.

Christina (oben) und Laura nebeneinander bei den 1500 m Freistil Bei den Schwimmwettbewerben stellte der HSC mit 47 Aktiven das größte Starterfeld. Bei 224 Einzelstarts schafften die Aktiven des HSC 147 persönliche Bestzeiten sowie sechs neue Vereinsrekorde.
Je zwei Rekorde gingen auf das Konto von René Schäfer (Jahrgang 86) und Tanya Fry (85). René erzielte über 800 m Freistil in 8:51,34 Minuten und 400 m Lagen in 4:52,34 neue Bestmarken und qualifizierte sich zudem über 50 m Schmetterling in 26,40 Sekunden erstmals für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften Ende November in Goslar.
Tanya verbesserte den Rekord über 1500 m Freistil auf 19:19,87 und unterbot den über 17 Jahre alten Vereinsrekord über 200 m Schmetterling, den sie auf 2:34,27 verbesserte.
Einen weiteren Vereinsrekord steuerten gemeinsam Christina Grölz (86) und Laura Riedel (88), beide links auf dem Bild, über 1500 m Freistil bei. Sie schafften es, nahezu die gesamte Distanz nebeneinander zu schwimmen und schlugen schließlich auch zeitgleich an. Für genau 20 Minuten durften sich beide über ihren Vereinsrekord von 19:41,70 freuen, bevor Tanya diese Bestmarke nochmals deutlich unterbot.

Anna Lena Burger bei den 200 m Brust Die letzten beiden Rekorde erschwammen die Frauenstaffeln über 4x50 m Lagen und Freistil. In der Lagenstaffel blieben Tanya Fry, Laura Riedel, Sarah Hensel (85) und Christina Grölz in 2:13,79 eineinhalb Sekunden unter dem alten Rekord. In der Freistilstaffel schwamm Anna Lena Burger (88) anstelle von Tanya Fry und zusammen verbesserten sie den Vereinsrekord auf 1:58,48 Minuten.

Bei der E-Jugend konnte der neunjährige Weilbacher Christian Specht bei seinen vier Starts jeweils in Bestzeit siegen. Übertroffen wurde er lediglich von Laura Riedel und Christina Grölz, die jeweils fünfmal ganz oben standen sowie von René Schäfer, der bei allen seinen neun Starts als Sieger das Wasser verließ. Die weiteren Hofheimer Gewinner waren Sarah Hensel, Tanya und Stephanie Fry (87), Claudia Grölz (88), Janina Strauß (86), Janine Poths (91), Joana Buess (93), Bettina Fuhr (94), Larissa Jöhrig (94), Claudia Schmidt (94), Frederik Zölls (78), Alexander Maus (83), Dennis Riedel (84), Thomas Legeland (87), Thomas Prasler (89), Thomas Specht (90) und David Stang (92).

Mit 52 Siegen, 30 zweiten sowie 31 dritten Plätzen gewann der Hofheimer SC die Mannschaftswertung deutlich vor Poseidon Limburg (35/21/10) und den freien Schwimmern aus Bochum (30/10/7).

Zu den Einzelergebnissen der Hofheimer Schwimmer