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Hofheimer Schwimmclub im Spitzenfeld der hessischen Schwimmvereine[03/2001]

Die größten Erfolge in der jüngeren Vereinsgeschichte feierte der Hofheimer SC bei dem diesjährigen Deutschen Mannschaftswettbewerb im Schwimmen. In den Vorkämpfen qualifizierten sich sowohl die Damen-, wie auch die Herrenmannschaft mit den besten Ergebnissen der Vereinsgeschichte für den Endkampf der jeweils sechs besten Teams. Die Männer qualifizierten sich als Aufsteiger in der Oberliga Hessen als viertbestes Team mit der neuen Bestmarke von 21050 Punkten. Die Damen schraubten den Vereinsrekord in der Landesliga auf 17217 Punkte und lagen somit nach dem Hinkampf auf dem zweiten Platz, der noch zum Aufstieg in die Oberliga Hessen berechtigt. Das große Ziel, daß beide Mannschaften im nächsten Jahr vereint in der Oberliga antreten können, wenn der Hofheimer SC wieder nach Hofheim ins neue Hallenbad „heimgekehrt“ ist, war greifbar nah.

Im Endkampf entwickelte sich ein echtes Kopf an Kopf Rennen um diesen zweiten Platz, um den die Hofheimer Damen Sandra Steinbrink, Sarah und Jacqueline Hensel, Yasmin Kilic, Saskia Rasche, Claudia und Christina Grölz, Helga Prasler, Laura Riedel und Frauke Hackemesser bei den 36 Starts mit über 20 Bestzeiten und zwei Vereinsrekorden (Sandra Steinbrink über 200 m Rücken in 2:31,27 Min. und Sarah Hensel über 100 m Schmetterling in 1:10,06 Min.) bis zum letzten Start kämpften. Sie steigerten dabei die erst im Vorkampf aufgestellte Bestmarke auf 17624 Punkte. Erst beim letzten Start fiel die Entscheidung gegen die Hofheimer Damen. Sie mußten sich schließlich dem Baunataler Bundesliganachwuchs mit 111 Punkten geschlagen geben und belegten den undankbaren dritten Platz. Trotz der überragenden Ergebnisse wollte bei der anschließenden Siegerehrung keine rechte Freude über die gezeigten Leistungen aufkommen. Zu knapp war man gerade am Aufstieg gescheitert. Aber das junge Durchschnittsalter des Teams von gerade einmal 15 Jahren läßt für den neuen Anlauf im nächsten Jahr viel erhoffen. Die beste Leistung im Team zeigte Sandra Steinbrink bei ihrem Lauf über die 100 m Rücken, den sie in 1:09,13 Minuten mit großem Vorsprung beendete. Die meisten Punkte steuerten Sandra Steinbrink (2891), Sarah Hensel (2680), Christina Grölz (2545), Jacqueline Hensel (2315) und Yasmin Kilic (2249) bei.

Die Männermannschaft hat bereits mit der Qualifikation für den Endkampf der besten Oberligateams ihre gesteckten Ziele erreicht und so konnte der Endkampf als abschließende Kür betrachtet werden. Die Abstände sowohl nach vorne, wie auch nach hinten waren so groß, das der vierte Platz unangefochten von Frederik Zölls, Volker Kemmerer, Michael Schneider, Sönke Schäfer, Michael Krayer, Bora Kilic, Alexander Maus, Axel Haine und René Schäfer gesichert werden konnte. Durch krankheitsbedingte Umstellungen konnte die Vorkampf-Punktezahl nicht wiederholt werden, und es reichte am Ende zu 20792 Punkten. Insgesamt drei neue Vereinrekorde wurden von Frederik Zölls (400 m Lagen in 4:54,11), Alexander Maus (200 m Schmetterling in 2:22,01) und Michael Krayer (400 m Freistil in 4:21,11) erschwommen. Diese drei Schwimmer erzielten auch die meisten Punkte bei ihren jeweils fünf Starts. Als bester Punktesammler mit 3554 Punkten behauptete Frederik Zölls seine Vormachtstellung. Es folgen mit 3154 Punkten Michael Krayer, Alexander Maus (3039), Axel Haine (2861), Sönke Schäfer (2844) und René Schäfer (2424). Wie auch bei den Damen wurde die herausragende Leistung über die 100 m Rücken erzielt. Frederik Zölls schwamm sie in 0:58,57 Min.

Erstmalig wurden neben den beiden 1. Mannschaften auch eine 2. Herrenmannschaft gemeldet, die sich überwiegend aus der Nachwuchsmannschaft zusammensetzte. Für die meistens der jungen Schwimmer war es die erste Teilnahme an diesem Bewerb und sie konnten mit guten Leistungen und zahlreichen Bestzeiten überzeugen und schafften auf Anhieb den Aufstieg in die nächst höhere Bezirksliga. Mit 12027 Punkten belegten Christian Pingen, Christoph Rahmede, Dennis Riedel, Sebastian Vöge, Christian Strauß, David Pöpper, Thomas und Andreas Specht, Thomas Legeland, Brendan Whittington, Thomas Prasler und Alexander Buess überlegen den ersten Platz.

Die Trainer Heide Schneider, Alexandra Simoni-Fey und Adam Ollé waren mit den gezeigten Leistungen und besonders mit dem mannschaftlichen Auftreten aller drei Mannschaften sehr zufrieden. Durch diese Resultate hat sich der Hofheimer SC im Spitzenfeld der hessischen Schwimmvereine etablieren können und durch den laufenden Neubau des Hofheimer Hallenbades sind auch Perspektiven für den Leistungssport Schwimmen in Hofheim vorhanden. Denn bereits heute gehören sechs Trainingstage zum Alltag, die aufgrund der mangelnden Trainingsmöglichkeiten im Kelkheimer Bad zum Teil in Langen, Offenbach und Frankfurt abgehalten werden müssen.
Es bleibt zu hoffen, das die Bahnenbelegung im neuen Hallenbad ebenfalls die Förderung des Leistungssports zulassen wird.